Aktienfonds in Krisenzeiten

Wer in Aktienfonds investiert, muss stets damit rechnen, dass der Kurs zwischendurch Schwankungen unterworfen ist. Die Börse ist keine Einbahnstraße – und dementsprechend kann es zwischenzeitlich auch sein, dass die ausgewählten Fonds den „verkehrten“ Weg einschlagen und sich der Kurs deutlich verbilligt.

Fonds nicht übertrieben schnell verkaufen

Viele Anleger bekommen Panik, sobald sich ihr Aktienfonds in die Tiefe stürzt – und verkaufen oftmals den teuer erstandenen Fonds, um das noch vorhandene Kapital zu „retten“. Doch meist ist dies genau der falsche Weg: Erfahrungswerte zeigen, dass die meisten Aktienfonds – vorausgesetzt sie sind gut gemanagt – Krisenzeiten meist unbeschadet überstehen. Dies bedeutet: Wer den Fonds nur lange genug liegen lässt, hat auch trotz Krisenzeiten gute Chancen auf überdurchschnittlich hohe Renditen. Kursschwankungen während des Anlagezeitraumes werden später schnell wieder ausgeglichen.

Es ist also empfehlenswert, einen Aktienfonds nicht gleich bei der ersten deutlichen Kursschwankungen nach unten panikartig zu veräußern. Vielmehr sollte die Investition in Aktienfonds als langfristige Anlage verstanden werden – am besten ist es, den Fonds nur zwischendurch zu beobachten, und nicht jeden Tag akribisch die Entwicklung zu verfolgen. Experten raten dazu, einen Fonds mindestens 10 Jahre liegen zu lassen, um die gewünschte Rendite einzufahren.

Aktienfonds mit Bedacht auswählen

Allerdings sollten Aktienfonds auch von Anfang an mit Sorgfalt ausgewählt werden. Die richtige Anlageentscheidung ist maßgeblich dafür verantwortlich, ob das Investment zum Erfolg wird oder nicht. Es ist also wichtig, sich selbst genügend Informationen über Fonds und Vergleichskennziffern zu beschaffen, um die Anlageentscheidung sicher und individuell passend zu treffen.