Auslandsfinanzierung: Wie sollte vorgegangen werden?

Auch aktuell ist die Nachfrage nach Auslandsimmobilien recht hoch. Insbesondere Feriendomizile in bevorzugten Gebieten (z.B. in Strandnähe oder in den Bergen) werden immer wieder nachgefragt. Ein Problem ergibt sich meist bei der Finanzierung: So finanzieren deutsche Kreditinstitute so gut wie gar ferienimmobilie-finanzierenkeine Immobilien im Ausland, wenn diese nicht durch inländische Sicherheiten (z.B. einer beleihbaren inländischen Immobilie) gedeckt werden können. Die Auslandsimmobilie selbst stellt für die deutschen Banken keine Sicherheit dar. Ist jedoch genügend Eigenkapital oder eine ausreichende inländische Sicherheit vorhanden, steht der Finanzierung grundsätzlich nichts im Wege.

Die Finanzierung über eine ausländische Bank (z.B. im Zielland) ist meist sehr schwierig zu realisieren, da die Banken dort andere Voraussetzungen für die Darlehensgewährung verlangen und andere Darlehensformen anbieten. Hinzu kommen ggf. Sprachprobleme sowie eventuell Währungs- und Rechtsrisiken. Ohne ausführliche Informationen zu den rechtlichen und finanziellen Voraussetzungen für eine Immobilie im entsprechenden Zielland sollte ohnehin niemand eine Immobilie dort erwerben.

Die beste Anlaufstelle für derartige Informationen sind entsprechende Immobilienberater, die am besten auch im Zielland vertreten sind. Zu den steuerlichen Gegebenheiten sollte ein Finanzierungsberater hinzugezogen werden, da gerade in steuerlichen Angelegenheiten oft von falschen Voraussetzungen ausgegangen wird. So werden z.B. in manchen Ländern Immobilienpreise ohne Steuern ausgewiesen, dass bedeutet dass diese noch hinzugerechnet werden müssen.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*