Das Bauspardarlehen ist die Differenz zwischen der vertraglichen Bausparsumme und dem gesparten Guthaben. Es ist ein Annuitätendarlehen und hat einen vereinbarten, festen Zinssatz.

Zuteilung

Die Zuteilung erfolgt, nachdem die vertraglich vereinbarte Mindestsparzeit, das erforderliche Sparguthaben sowie eine ausreichende Bewertungszahl erreicht worden sind. Da die für die Zuteilung verfügbaren Mittel von den Sparleistungen der Bausparer abhängig sind, ist der Zeitpunkt der Zuteilung bei Abschluss eines Bausparvertrages noch nicht bestimmbar.

Der Effektivzins

Der Effektivzins ist der Zinssatz, der den realen Ertrag oder tatsächlichen Aufwand für einen Baukredit angibt. Gewöhnlich ist er höher als der Nominalzins, da zusätzliche Kostenbestandteile eingerechnet werden. Der Effektivzins einer Finanzierung muss laut Preisangabenverordnung (PAngV) sofort erkennbar sein.

Die Bausparsumme

Die Bausparsumme ist der betrag über den der Bausparvertrag abgeschlossen wird. Nach der Höhe der Bausparsumme richten sich die Abschlussgebühr sowie Regelsparbeitrag und Tilgungsbeitrag. Auf Antrag kann die Bausparsumme erhöht oder ermäßigt werden.

Die Arbeitnehmersparzulage

Die Arbeitnehmersparzulage erhalten alle Arbeitnehmer mit Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit, die Vermögenswirksame Leistungen ihres Arbeitgebers auf einen Bausparvertrag beziehen, sofern ihr Einkommen eine bestimmte Höhe nicht überschreitet. Damit ist die Zulage einkommensabhängig. Sie beträgt neun Prozent auf einen jährlichen Höchstbetrag von 470 Euro je Arbeitnehmer. Das zu versteuernde Einkommen darf bei Alleinstehenden 17.900 Euro und bei Verheirateten 35.800 Euro pro Jahr nicht überschreiten. Die Arbeitnehmersparzulage wird zunächst vom Finanzamt festgesetzt. Nach Ablauf der siebenjährigen Bindungsfrist kommt es zur Auszahlung. Vor Ablauf dieser Frist ist eine Auszahlung nur möglich, wenn die Mittel aus dem Bausparvertrag tatsächlich für wohnungswirtschaftliche Zwecke verwendet werden.