Bei Immobilienfinanzierung niemals alle Ersparnisse einbringen

Das Eigenheim ist der Traum vieler Menschen. Gerade in Deutschland sind Immobilien zur Eigennutzung so begehrt wie nie. Viele Menschen sind dafür auch bereit, sich finanziell erheblich einzuschränken und ihren immobilienfinanzierung-eigenkapitalLebensstandard zu drosseln, um eine höhere Kreditrate für das Traumhaus monatlich abzahlen zu können. In solchen Fällen wundert man sich nicht, wenn Menschen ihre gesamten Ersparnisse aufstellen und diese in die Immobilienfinanzierung einfließen lassen wollen. Schließlich verringert sich der Darlehensbetrag und somit auch die monatliche Belastung, je höher der Eigenanteil an der Finanzierung ist. Des Weiteren gewähren Banken bessere Zinssätze, sofern ein gewisser Anteil an der Immobilienfinanzierung durch Eigenkapital abgedeckt ist.

Doch trotz aller attraktiven Vorteile sollte dennoch niemals das gesamte vorhandene Eigenkapital eingesetzt werden, damit man auch weiterhin über einen finanziellen Rückhalt verfügt. Denn es ist auch für den Eigentümer einer Immobilie absehbar, dass er früher oder später zusätzliches Geld für Reparaturen oder existenzielle Anschaffungen wie Auto oder Waschmaschine benötigen wird. Dies ist nur dann möglich, wenn für derartige Notfälle Geld auf der hohen Kante verblieben ist. Da viele Menschen nach Abzug der monatlichen Kreditrate nicht mehr sehr viel Geld zum Sparen übrig haben, ist ein solcher Notgroschen für Unvorhergesehenes besonders wichtig.

Wie hoch das zurückbehaltene Kapital sein sollte, sieht bei jeder Immobilienfinanzierung anders aus. Dies ist unter anderem abhängig vom Immobilientyp sowie dem Kapitalbedarf, der individuell im Haushalt anfällt. Während man für Reparaturen oder kleinere Anschaffungen mit ein paar Tausend Euro auskommen kann, benötigt man für Altbauten, bei denen immer wieder ein Mangel auftreten kann, ein größeres finanzielles Polster für den Fall des Falles.

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