Clever anschlussfinanzieren mit dem Anschlussfinanzierung-Vergleich und Zinskosten sparen

Die Baufinanzierung im Rahmen der Anschlussfinanzierung ist ein wichtiges Thema, dass viele Kreditnehmer tangiert. Der größte Anteil der Immobilienfinanzierungen in Deutschland beinhaltet eine Zinsfestbindung für mehrere Jahre. Gerade jetzt, wo die Bauzinsen ihr historisches Tief erreicht haben, ist die Nachfrage nach einer günstigeren Immobilienfinanzierung hoch im Fokus. Nicht selten planen die Kreditnehmer eine lange Zeit voraus anschlussfinanzierung-verglund setzen die Zinsbindung auf einen möglichst langen Zeitraum von bis zu 20 Jahren, um möglichst viel Zinskosten zu sparen. In anderen europäischen Staaten ist es dagegen üblich, dass Baufinanzierungen mit variabler Verzinsung abgeschlossen werden. Bei der variablen Verzinsung wird i.d.R. ein Cap abgeschlossen, der die Höchstgrenze definiert – gerade bei fallenden Zinsen macht diese Variante der Finanzierung Sinn. Beide Systeme haben sowohl Vor- als auch Nachteile.

Mit Abschluss einer Zinsfestschreibung hat der Kreditnehmer eine absolute Planungssicherheit hinsichtlich der laufenden Belastung für die Dauer der Zinsfestschreibung. Bei einer variablen Verzinsung werden die Zinsen laufend den Verhältnissen am Geld- und Kapitalmarkt angepasst. Die Anpassung erfolgt entweder alle 3 oder 6 Monate, wobei sich der Zinssatz dem aktuellen Zinsmarkt anpasst. Der Euribor (Euro Interbank Offered Rate) dient als Orientierung, der wiederum der Entwicklung des Leitzinses folgt, der durch die Europäische Zentralbank (EZB) festgelegt wird. Dies kann bei fallenden Zinsen eine Minder- und bei steigenden Zinsen eine Mehrbelastung bedeuten. Bei variabler Verzinsung besteht durchgehend ein enormes Zinsänderungsrisiko. Bei einer Zinsfestschreibung ist das Zinsänderungsrisiko für die Dauer der Zinsbindung komplett eliminiert. Doch mit Ablauf der Zinsbindung besteht das Risiko der steigenden Zinsen wieder.

Im Rahmen einer Immobilienfinanzierung als Anschlussfinanzierung muss ein neuer Zinssatz für die nächste Festschreibung vereinbart werden. Zuerst folgt ein Angebot der Bank, welches der Kreditnehmer nicht unbedingt annehmen muss. Der Kreditnehmer hat auch die Möglichkeit das bestehende Darlehen zu kündigen und bei einer anderen Bank fortzuführen. Dies macht dann Sinn, wenn die weitere Darlehensfortführung bei einer anderen Bank im Hinblick auf die Verzinsung günstiger wäre. Im Bereich der Baufinanzierung Anschlussfinanzierung gelten meistens die gleichen Konditionen wie auch für eine Erstfinanzierung.

Es wird daher empfohlen ca. sechs Monate vor Ablauf der Zinsbindung die ersten Angebote anderer Banken einzuholen und die Zinsen zu vergleichen. Der Anschlussfinanzierung Vergleich kann mittels einem neutralen Finanzmaklers erfolgen, der auf das Angebot zahlreicher Banken zugreifen kann und so das günstigste Finanzierungsangebot ermittelt. Aber auch eine vorzeige Kündigung der bestehenden Finanzierung kann sich in Einzelfällen lohen, selbst wenn eine Vorfälligkeitsentschädigung zu tragen käme. Diese Option sollte man keinesfalls aus Bequemlichkeit außer acht lassen! Außerdem besteht die Möglichkeit sich mittels einem Forward-Darlehen die aktuellen Baufinanzierungskonditionen bis zu 60 Monate im Voraus zu sichern. Auch hier gilt stets vergleichen, wie niedrig die Bauzinsen auch sein mögen, denn selbst ein kleine Zinsunterschied kann über die Jahre hinweg einen hohen Betrag ausmachen! Eine kostenlose Anfrage bei einem neutralen Baufinanzierungsmakler, wie bsp. Dr. Klein, der Entwickler des Forward-Darlehens, der auf das Angebot von über 300 Kreditgebern zurückgreift und dabei das beste Finanzierungsmodell berücksichtigt, wäre ein guter Ansatz.

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