Deutsche Gewerbeimmobilien in den Metropolen Deutschlands stark nachgefragt

Die Attraktivität deutscher Gewerbeimmobilien ist gerade bei ausländischen Investoren nach wie vor sehr groß. Bereits seit 2010 stieg die Nachfrage nach entsprechenden Objekten jedes Jahr merklich an. Die Preise werden somit weiter  nach oben getrieben – dabei ist die Nachfrage in den folgenden großen Städten in Deutschland am stärksten: Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München und Stuttgart. Hier ist insbesondere eine sehr hohe Nachfrageaktivität aus Asien zu beobachten – auch in 2015 dürfte sich dieser Trend nach Eindeutsche-gewerbeimmobilienschätzung vieler Fachleute fortsetzen.

Große Immobilien bevorzugt: Immobilienvolumen anhaltend hoch

Gerade die großen Immobilien wie beispielsweise Shoppingcenter, Hotels oder Bürohochhäuser erfreuen sich ungebrochener Beliebtheit bei den entsprechenden Investoren. Für das Jahr 2014 wird von insgesamt mehr als 37 Milliarden Euro Investitionsvolumen ausgegangen. Dabei lag der Anteil der ausländischen Käufer – zumindest bis September –bei etwa 45 %. Angeführt wird die Länderliste der Investoren von China und Nordamerika, von denen auch in 2015 wieder die meisten Investitionen erwartet werden. Zu beobachten ist dabei auch eine steigende Risikoneigung: Da die A-Lagen meist kaum noch verfügbar sind, weichen die Investoren auch auf B- und C-Lagen sowie kleinere Städte aus. Trotz des höheren Risikos scheinen deutsche Immobilien-Investmentmöglichkeiten noch immer vor anderen Alternativen zu stehen, auch wenn es sich nicht um Top-Lagen in den großen Städten handelt.

Investitionen in Logistik- und Lagerobjekte steigen ebenfalls an

Obwohl Büroimmobilien auch weiterhin mit ca. 45 % an der Spitze der Transaktionsaktivität liegen, konnten zuletzt auch Logistik- und Lagerimmobilien zulegen. Hier ist mittlerweile ein 10 %-iger Anteil am gesamten Transaktionsvolumen zu verzeichnen. Das gestiegene Interesse an diesen Objekten ist dabei nicht unbedingt nur auf fehlende Alternativen im Bürobereich zurückzuführen. Die meist institutionellen Investoren wie Fondsmanagements oder Vermögensverwaltungen sehen in diesen Objekten schlicht und einfach ein großes Zukunftspotential mit trotzdem vertretbaren Risiken. Im Bereich der Projektentwicklungen ist mittlerweile ein sehr aggressiver Wettbewerb entstanden, der sich fast über die gesamte Bandbreite der möglichen Investmentalternativen im deutschen Immobilienmarkt zieht. Hierbei werden nicht nur Gewerbeimmobilien, sondern auch Immobilien aus dem Wohnbereich (Wohn- und Mehrfamilienhäuser) vermehrt offeriert. Auch auf der Finanzierungsseite tut sich einiges: Hier buhlen nicht mehr nur Banken um die gewerbliche Immobilienfinanzierung, sondern auch Versorgungswerke, Versicherungen oder entsprechende Spezialfonds. Insgesamt stehen die Zeichen somit auch für 2015 sehr gut – bremsen könnten die Nachfrage nur entsprechend negative Entwicklungen im geopolitischen Bereich, beispielsweise eine Verschärfung der Ukraine-Krise oder die Gewalt in Syrien und Irak.

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