Die Hausfinanzierung bereits bei Immobilienerwerb richtig absichern

Die Hausfinanzierung ist eine langfristige Angelegenheit. Mit der Länge der Darlehenszeit steigt auch das Risiko, sodass sich Kreditnehmer schon frühzeitig mit den Risiken auseinandersetzen sollen. Dadurch wird eine solide Absicherung möglich.

Im Rahmen einer Hausfinanzierung werden häufig Kreditbeträge von deutlich über 100.000 Euro benötigt. Dementsprechend weitläufig werden die Kreditlaufzeiten gewählt. Laufzeiten von 10, 15 oder 20 Jahren sind an der Stelle keine Seltenheit. In dieser Zeit muss der Kreditnehmer jeden Monat den vhausfinanzierung-absiherungereinbarten Betrag zur Tilgung des Kredites aufbringen. Umso wichtiger ist es, während der gesamten Kreditlaufzeit für die finanzielle Sicherheit zu sorgen. Dies ist mit einer Restschuldversicherung möglich. Damit kann sich der Kreditnehmer je nach angebotener Versicherung bereits gegen die grundlegenden finanziellen Risiken bei Tod, Invalidität oder Arbeitslosigkeit abzusichern. Somit ist es mit einer solchen Versicherung auch möglich, die Finanzierung der Immobilie für die verbliebenen Familienangehörigen abzusichern. Für den Fall der Berufsunfähigkeit besteht die Option, eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Die vereinbarten Versicherungsleistungen sollten so hoch gewählt werden, sodass sich mit diesen Leistungen der Lebensunterhalt zuzüglich der Restschuld abzahlen lässt. Allerdings sollten die Details der Versicherung überprüft werden, denn Wartezeiten und andere Umstände können dazu führen, dass der Versicherungsschutz nicht sofort besteht. Ebenso ist eine Kombination aus beiden Versicherungsarten möglich.

Absicherung gegen steigende Zinsen

Neben der Absicherung gegen Ausfälle der eigenen finanziellen Leistungsfähigkeit sollte bei Abschluss einer Hausfinanzierung auch das Zinsveränderungsrisiko beachtet werden, denn die Zinsen nehmen im Rahmen einer Immobilienfinanzierung einen hohen Stellenwert ein. Ist eine Anschlussfinanzierung notwendig, dann kann sich ein Anstieg der Zinsen in einer erhöhten finanziellen Belastung widerspiegeln. Insbesondere wenn der Kreditvertrag in Zeiten niedriger Zinsen abgeschlossen wurde, ist ein drastischer Zinsanstieg möglich. Dieser Umstand sollte zuvor eingeplant werden, damit die Hausfinanzierung nicht noch Jahre später durch steigende Zinsen gefährdet wird. Begegnen können Kreditnehmer diesem Risiko zum Beispiel durch den frühzeitigen Abschluss eines Forward-Darlehens. Dadurch können nämlich bereits im Vorhinein günstige Zinsen für die Anschlussfinanzierung vereinbart werden, wodurch die Planungssicherheit für den Kreditnehmer ansteigt. Wird hingegen ein Volltilgerdarlehen aufgenommen, dann kann das Risiko einer erhöhten Zinsbelastung von Anfang an umgangen werden. Senken lässt sich die Zinsbelastung in dem Fall zusätzlich, indem möglichst viel Eigenkapital mit in die Hausfinanzierung eingebracht wird.

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