DTI – Nord/Ost: Immobilienpreise steigen leicht, in Berlin seit fünf Jahren kontinuierlich

Die Preise für Wohnungen steigen auch im vierten Quartal 2014 in allen nördlichen und östlichen Metropolregionen, zwischen 1,42 und 4,47 Prozent. In der Kategorie Ein- und Zweifamilienhäuser entwickelt sich der Preisanstieg in den meisten Städten etwas gemäßigter. Hamburg verliert in diesem Segment sogar leicht 0,12 Prozent – die einzige Metropole mit einem Rückgang im Vergleich zum Vorquartal. In Berlin steigen die Preise seit fast fünf Jahren langsam aber stetig.

Dr.-Klein-Trendindikator Immobilienpreise Q4/2014

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Auf dem Immobilienmarkt in den Nord- und Ost-Regionen steigen die Preise im Vergleich zum Vorquartal vor allem bei den Eigentumswohnungen. In den Großräumen Hannover und Berlin sind Zuwächse um 3,42 (auf Indexwert 131,65) und 1,42 Prozent (140,68) festzustellen, in Hamburg um 2,95 Prozent (144,18). Durch den mit 4,47 Prozent größten Preisanstieg bei den Appartements ergibt sich in Dresden nun ein Indexwert von 132,39. Das entspricht einem Anstieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 6,58 Prozent.

Kontinuierlicher Preisanstieg im Berliner Wohnungsmarkt

In den letzten Jahren sind die Preise für Immobilien in der deutschen Hauptstadt kontinuierlich gestiegen: Der Quartalsindex für Eigentumswohnungen erhöht sich zum 18. Mal in Folge (seit Q3/2010), der Teilindex für Ein- und Zwei-Familienhäuser sogar zum 20. Mal (seit Q1/2010). „Auch in diesem Jahr ist eine leicht anziehende Preisentwicklung am Berliner Immobilienmarkt zu erwarten“, erklärt Ekkehard Enkelmann, Franchisenehmer von Dr. Klein in Berlin. „Auffallend ist auch der zunehmende Kauf von Immobilien in Berliner Randbezirken und dem Umland. Gründe hierfür sind die hohe Nachfrage an zentralem Wohnraum, die nicht mehr abgedeckt werden kann, sowie die hohen Preise für Objekte im Stadtzentrum. In einigen Lagen in Berlin haben wir Quadratmeterpreise von weit über 5.000 Euro“, so Enkelmann. „Daher zieht es viele Interessenten mittlerweile auch wieder in den Speckgürtel der Hauptstadt.“

Hausmarktpreise steigen gemäßigt

Die Preissteigerung für Ein- und Zweifamilienhäuser entwickelt sich im vierten Quartal gemäßigt. Berlin zeigt mit +2,23 Prozent (+5,85 Prozent zum Vorjahresquartal) die stärkste Bewegung. Dresden und Hannover legen ebenfalls leicht zu (+1,73 bzw. 1,48 Prozent), während Häuser in Hamburg laut DTI sogar minimal um 0,12 Prozent auf einen Indexwert von 124,71 zurückgehen. Doch beim Medianpreis bleibt die Hansestadt den anderen Regionen überlegen. Aktuell liegt er in Hamburg für Appartements bei 3.052 €/qm und für Ein- und Zweifamilienhäuser bei 2.185 €/qm. Platz zwei nimmt Berlin mit 2.719 €/qm bei Wohnungen und 1.921€/qm bei Häusern ein, gefolgt von Dresden (2.031 €/qm bzw. 1.847 €/qm) und der vergleichsweise günstigen Metropolregion Hannover (1.647€/qm bzw. 1.688€/qm).

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Über den Dr. Klein-Trendindikator Immobilienpreise (DTI)

Dr. Klein hat mit dem DTI erstmals einen quartalsweisen, regionalen Immobilienpreisindex auf der Grundlage tatsächlich gezahlter Kaufpreise entwickelt. Monatlich analysiert der Trendindikator die aktuelle Entwicklung der jeweils im Fokus stehenden Region. Der DTI wird auf Basis einer hedonischen Regressionsanalyse erstellt. Ziel dieser Methode ist es, den reinen Preiseffekt pro betrachtete Periode herauszustellen. Zur Ermittlung des Dr. Klein-Trendindikator Immobilienpreise werden monatliche Transaktionsdaten der EUROPACE-Plattform errechnet. EUROPACE ist der unabhängige Marktplatz für Immobilienfinanzierungen in Deutschland. Rund fünfzehn Prozent aller Immobilienfinanzierungen in Deutschland werden über diesen Marktplatz finanziert. Der DTI basiert auf 30.000 Transaktionen mit einem Volumen von rund 3 Mrd. Euro pro Monat.

Über die Dr. Klein & Co. AG

Dr. Klein ist neutraler Anbieter von Finanzdienstleistungen für Privatkunden und Unternehmen. Privatkunden finden bei Dr. Klein zu allen Fragen rund um ihre Finanzen die individuell passende Lösung. Über das Internet und in mehr als 200 Filialen beraten rund 650 Spezialisten anbieterunabhängig und ganzheitlich zu den Themen Immobilienfinanzierung, Versicherungen und Vorsorge.
Schon seit 1954 ist die Dr. Klein & Co. AG wichtiger Finanzdienstleistungspartner der Wohnungswirtschaft, der Kommunen und von gewerblichen Immobilieninvestoren. Dr. Klein unterstützt seine Institutionellen Kunden ganzheitlich mit kompetenter Beratung und maßgeschneiderten Konzepten im Finanzierungsmanagement, in der Portfoliosteuerung und zu gewerblichen Versicherungen. Die kundenorientierte Beratungskompetenz und die langjährigen, vertrauensvollen Beziehungen zu allen namhaften Kredit- und Versicherungsinstituten sichern den Dr. Klein Kunden stets den einfachsten Zugang zu den besten Finanzdienstleistungen. Dafür wurde das Unternehmen u.a. von Springer-Fachmedien als „vorbildlicher Finanzvertrieb“ und von n-tv mit dem „Deutschen Fairnesspreis“ ausgezeichnet. Dr. Klein ist eine 100%ige Tochter des an der Frankfurter Börse gelisteten internetbasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG.

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Sven Westmattelmann
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