A
Abgeschlossenheitsbescheinigung
Ablösung
Abnahme
Abnahmeverpflichtung
Abschreibung
Abschreibung, lineare
Abtretung
Agio
Altbau
Anschlussfinanzierung
Annuität
Auflassungsvormerkung

B
Bauantrag
Baufinanzieurungskonditionen
Bausparsumme
Bausparvertrag
Bauträger
Bauzinsen
Beleihungswert
Beurkundung

D
Damnum
Degressive Abschreibung
Disagio

E
Effektivzins
Eigenkapital
Einliegerwohnung

F
Finanzierungsplan
Forward-Darlehen
Fremdkapital

G
Gesamtschuldner
Grundbuch
Grunderwerbssteuer
Grundschuld
Grundschuldbestellung

H
Hypothek

I
Immobilie
Instandhaltung
Instandhaltungskosten
Instandhaltungsrücklage

L
Laufzeit

M
Mietpool

N
Nominalzins

S
Sondertilgung

T
Teilungserklärung
Tilgung

V
Verkehrswert

W
Werbungskosten

Z
Zins
Zinsbindungfrist
Zinsfestschreibung

A

Abgeschlossenheitsbescheinigung
Die Abgeschlossenheitsbescheinigung ist eine Bescheinigung des Bauaufsichtsamtes, die bescheinigt, dass die Wohnungen eines Hauses nach dem Wohnungseigentumsgesetz (WEG) abgeschlossen sind. Diese Wohnungen besitzen einen abschließbaren Zugang von außen und sind baulich von anderen Wohneinheiten getrennt.

Ablösung
Bei der Ablösung bzw. Umschuldung wird eine bestehende Baufinanzierung durch ein neues Darlehen ersetzt. Praktisch erfolgt die Rückzahlung des bestehenden Kredits.

Abnahme
Als Bauherr ist man nach § 640 BGB zur Abnahme von erbrachten Leistungen durch Handwerkern verpflichtet, vorausgesetzt, diese wurden vertragsgemäß ausgeführt, d. h., wenn die Leistung Mängel aufweist besteht keine Plicht zur Abnahme durch den Bauherrn. Es wäre auf jeden Fall zu empfehlen eine förmliche Abnahme, sprich eine protokollierte Abnahmen zu erstellen. Sollten hierbei Mängel festgestellt werden, wird die Abnahme verweigert und protokolliert. Sollten jedoch die Leistungen uneingeschränkt abgenommen werden, wurden die im Vertrag vereinbarten Leistungen auch zu 100% erbracht. Wenn jedoch ein VOB-Vertrag vereinbart wurde, ergibt sich die Abnahmepflicht aus § 12 VOB/B.

Abnahmeverpflichtung
Der Darlehensnehmer ist verpflichtet sich das Darlehen innerhalb einer mit dem Kreditinstitut vorher vereinbarten Frist (Abnahmefrist) auszahlen zu lassen.

Abschreibung
Der Begriff Abschreibung kommt aus dem Rechnungswesen und wird auch abgekürtzt AfA (Absetzung für Abnutzung) genannt, der wiederrum aus dem Steuerrecht kommt.

Abschreibung, lineare
Bei der linearen Abschreibung wir die Abnutzung abgesetzt, die verglichen mit der degressiven Abschreibung nicht niedriger wird, sondern konstant bleibt. Diese werden nach §7 Abs. 4 EStG gestattet. Gebäude, die vor dem Jahr 1925 errichtet wurden, können 40 Jahre lang mit 2,5% linear abgeschrieben werden. Bei Gebäuden die nach 1925 errichtet wurden können 2,0% der Herstellungs- bzw. Anschaffungskosten linear abgeschrieben werden und das über einen Zeitraum von 50 Jahren.

Abtretung
Abtretung bedeutet die Übertragung von Ansprüchen und Rechten auf einen Dritten. Abgetreten können z.B. die Rechte aus und Ansprüche aus Lebensversicherungen Bausparverträgen oder Investmentfonds sowie Grundschulden.

Agio
Oftmals verlangen einige Banken einen Aufpreis für die Bereitstellung eines Darlehens. Dieser Aufpreis wird als Agio bezeichnet. Die Auszahlung des Darlehensbetrages beträgt 100 Prozent, jedoch muss der Darlehensnehmer einen höheren Betrag zurückzahlen.

Altbau
Wie es der Begriff Altbau schon aussagt, handelt es sich um ältere Gebäude bzw. Immobilien. Häufig werden diese Immobilien aber auch Bestandsimmobilien genannt, da der Begriff einfach mit älteren Immobilien in Zusammenhang gebracht wird. Der Begriff Altbau wird auch automatisch verwendet bei Gebäuden mit Raumhöhen über 2,40 m oder bei Bauwerken, die vor dem ersten Weltkrieg errichtet wurden.

Anschlussfinanzierung
Die Anschlussfinanzierung löst die bisherige Finanzierung durch ein neues Darlehen ab. Dies erfolgt meist zum Ende der Zinsbindungsphase. Nimmt man das Darlehen bei der gleichen Bank auf wird der Begriff Prolongation (Verlängerung) verwendet. Wenn von einer Umschuldung die rede ist, dann erfolgt ein Bankwechsel des Darlehensnehmers.

Annuität
Man versteht unter dem Begriff Annuität eine gleichbleibend hohe Jahresrate für die Tilgung eines Darlehens. Die Rate beinhaltet Zins und Tilgung und durch die laufende Tilgung des Betrags reduziert sich der Resdarlehensbetrag sowie die zu zahlenden Zinsen.

Auflassungvormerkung
Da die Eintragrung ins Grundbuch eine längere Zeit in Anspruch nimmt und die verschiedensten Ereignisse (Zwangsvollstreckung, Erbe etc.) den Eigentumsübergang gefährden können, kann man sich mit einer Auflassungsvormerkung rückversichern und damit sichergehen, dass das erworbene Grundstück auch rechtlich wirklich an einem übertragen wird. Denn trotz unterschriebenen Kaufvertrag ist man noch lange nicht der Eigentümer des Objekts. Mit Hilfe des Notars kann man die Auflassung im Grundbuch vormerken lassen bis letztendlich die endgültige Umschreibung erfolgt ist.

 

B

Bauantrag
Der Bauantrag ist ein schriftlicher Antrag auf eine Baugenehmigung, der bei der Baubehörde eingereicht wird. Mit dem Bauantrag leitet man das Baugenehmigungsverfahren ein.

Baufinanzierungskonditionen
Die Baufinanzierungskonditionen sind die Konditionen, die von der Bank für das bereitgestellte Darlehen gelten. Diese Konditionen bestehen i.d.R. aus mehreren Punkten, wie z.B. der Höhe der Bauzinsen (Kreditzinsen), Sondertilgungsrechte, Kündigungsrechte, diverse Optionen etc. Baufinanzierung Konditionen sind individuell, d.h., sie werden an die jeweilige Situation angepasst!

Bausparsumme
Der Betrag über den der Bausparvertrag abgeschlossen wird, nennt man die Bausparsumme. Die Höhe der Bausparsumme ist abhängig von dem zukünftigen Finanzierungsbedarf sowie den Sparmöglichkeiten des Bausparers. Die Bauspareinlagen und der Darlehensanspruch bilden die Bausparsumme. Eine Auszahlung erfolgt sobald der Bausparvertrag die Zuteilungsveraussetzungen erfüllt hat.

Bausparvertrag
Der Bausparvertrag ist ein Vertrag zwischen einer Bausparkasse und einem Bausparer. Durch die Leistung von Sparbeiträgen erhält der Bausparer Anspruch auf die Gewährung eine Bauspardarlehns. Rechtlich gesehen entspricht er einen gegenseitig geschlossenen Darlehensvertrag über eine vereinbarte Bausparsumme. Den Anspruch auf Zuteilung erhält der Bausparer nach Erreichen eines vereinbarten Mindestguthabens und Ablauf einer Mindestansparzeit oder einer Mindestbewertungszahl. Jedoch ist der Zeitpunkt der Zuteilung von der erreichten Bewertungszahl abhängig, mit der die Zuteilungsreihenfolge festgelegt wird. Nach erfolgter Zuteilung hat der Bausparer dann Anspruch auf die Auszahlung des gesamten Sparguthabens einschließlich der Zinsen und erwirbt Anspruch auf die Auszahlung eines Bauspardarlehens. Der Differenzbetrag zwischen der vereinbarten Bausparsumme und dem Bausparguthaben ergibt die Höhe des Bauspardalehens.

Bauträger
Ein Bauträger ist ein Unternehmen, eine natürliche oder juristische Person, Kommanditgestellschaft oder Aktiengesellschaft. Bauträger erstellen oder sanieren Gebäude, die dann zum Kauf angeboten werden. Ein Bauträger unterliegt den strengen Regelungen der Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV), die den Bauträger z. B. verpflichtet, das Objekt exakt nach den Baubeschreibungen zu errichten.

Bauzinsen (Aktuelle Bauzinsen / Zinsentwicklung)
Das sind die Konditionen zu den Kreditgeber und Privatbanken Gelder an Privatleute vergeben. Die Höhe der Zinsen ändern sich täglich und erfahren eine täglich Neukalkulation.

Beleihungswert
Der Beleihungswert wird von einem Kreditinstitut beigemessen und spiegelt nicht den aktuellen Verkehrswert eines Grundstücks und/oder einer Immobilie, sondern den Wert der jeder Zeit durch den Verkauf der Sache erzielt werden kann. Die Höhe des Beleihungswertes liegt i.d.R. 10 bis 20 Prozent unter dem Verkehrswert.

Beurkundung
Der notariellen Beurkundung unterliegen der Grundstückskaufvertrag, die Einräumung von Wohnungseigentum, die Bestellung eines Erbaurechts sowie der Bauträgervertrag. Der Notar muss die am Vertrag beteiligten Personen über die rechtlichen Inhalte und Ausmaße des Geschäfts belehren und sämtlichen Erklärungen klar und deutlich in der Urkunde wiedergeben.

 

D

Damnum
Der Begrieff Damnum kommt aus dem lateinischen und bedeutet Einbuße bzw. Verlust. Oft werden auch die Wörter Disagio und Abgeld für den gleichen Zweck genutzt. Diese Begriffe bezeichnen die Differenz zwischen Nominalbetrag und der tatsächlichen Auszahlung. Beispiel: 50.000 EUR Darlehen, 5% Disagio, 2.500 EUR = Auszahlungssume: 47.500 EUR.

Degressive Abschreibung
Alternativ zur linearen Abschreibung kann die Anschreibung der Herstellungskosten für Neubauten auch degressiv erfolgen. In der Regel nimmt der jährliche Satz im Jahresritmus ab. Dadurch ist natürlich die Steuerreduzierung in den ersten Jahren deutlich höher ausgeprägt.

Disagio
Disagio sind Kreditbearbeitungsgebühren sowie Zinsen, die vorwegbehalten werden. Beträgt dieser Teil z. B. 7%, so werden 93% ausgezahlt, aber 100 % müssen zurückgezahlt werden. Steuerliche Vorteile hat man nur, wenn man das erworbene Objekt dann an dritte vermietet. Dann erfolgt die Absetzung über Werbungskosten. Sollte das Darlehen schon vor dem Ablauf der Zinsbindungsdauer abbezahlt sein und dadurch das Disagio noch nicht verbraucht sein, erfolgt eine Disagio-Rückvergütung, welche als zu versteuerndes Einkommen zählt.

 

E

Effektivzins
Der Effektivzins ist der effektive Jahreszins, den man letztenlich zahlt. In der Regel ist dieser höher als der Nominalzins. Bei einem Kreditvergleich orientiert man sich immer am Effektivzins. Hinter dem Effektivzins verbürgen sich die folgenden Kosten und Gebühren: Nominalzins, Agio, Disagio, Kreditvermittlungskosten, Bearbeitungsgebühren und Prämien für Restschuldversicherungen. Das heißt, der Effektivzins stellt die jährlich anzugebenen Gesamtkosten des Kredits prozentual dar. Duch die Preisangabenverordung besteht eine Pflicht der Kreditinstitute zur Angabe des Effektivzinses.

Eigenkapital
Unter Eigenkapital zählen die eigenen Vermögenswerte, die für die Immobilienfinanzierung eingesetzt werden. Darunter zählen Bargeld, Wertpapiere, Rückkaufswerte von Lebensversicherungen, Eigentum in Form eines Grundstücks und Bausparguthaben.

Einliegerwohnung
Bei einer Einliegerwohnung handelt es sich um eine separate, in sich abgeschlossene Wohnung, deren Größe mindestens 25 Quadratmeter beträgt und über sanitäre Einrichtungen und eine Küche verfügt.

 

F

Finanzierungsplan
In einem Finanzierungsplan werden alle entstehenden Herstellungs- und Erwerbskosten und der zur Finanzierung dieser Kosten dienenden Fremd- und Eigenmittel detailliert zusammengestellt. Die Höhe des Finanzierungsbedarf ergibt sich dann aus der Differenz zwischen den Gesamtkosten und den in die Finanzierung einfließenden Eigenmitteln.

Forward-Darlehen
Mit dem Forward-Darlehen (Vorausdarlehen) kann sich der Darlehensnehmer bereits zum heutigen Zeitpunkt Zinskonditionen für ein Darlehen sichern, das in naher Zukunft liegt. Jedoch werden für die Dauer der Aufschubzeit Zuschläge berechnet. Die häufigste Nutzung eines Forward-Darlehns tritt ein, wenn ein Darlehensnehmer bereits eine Anschlussfinanzierung aufgrund des derzeit niedrigen Zinsniveaus sucht und die Zinsfestschreibung der bestehenden Finanzierung erst in ein bis vier Jahren ausläuft.

Fremdkapital
Das sind Fremdfinanzierungsmittel, die von Dritten (Banken, Versicherungsunternehmen, Familie, öffentliche Stellen) für die Finanzierung der Immobilie zur Verfügung gestellt werden. Dabei kann es sich z. B. um ein Darlehen von der Bank handeln.

 

G

Gesamtschuldner
Im Falle einer Kredithaftung mehrerer Personen, spricht man von einer gesamtschuldnerischen Haftung, wenn diese Personen für den gleichen Kredit haften. Jeder dieser Gesamtschuldner steht unabhängig von den anderen in der Zahlungspflicht.

Grundbuch
Im Grundbuch werden die wichtigsten Daten eines Grundstücks erfaßt. Ein Grundbuch wird bei dem jeweilig zuständigen Amtsgericht geführt und dient zur Kärung der Rechtsverhältnisse. Jedes einzelne Grundstück erhält ein Grundbuchblatt, indem alle relevanten Daten erfaßt werden.

Grunderwerbssteuer
Die Grunderwerbssteuer ist eine Steuer, die nach § 11 GrEStG auf den Umsatz von inländischen Wohnungseigentum, Grundstücken, Erbbaurechten und Gebäuden auf fremden Grund und Boden erhoben wird und z. B. durch Kauf einer Immobilie, Schrenkung oder Erbschaft fällig wird. Die Höhe beträgt 3,5% des Kaufpreises zuzüglich ewaiger sonstiger Leistungen, die der Käufer als Entgelt für den Erwerb der Immobilie übernimmt bzw. gewährt.

Grundschuld
Die Definition des Wortes Grunschuld ist ein Grundpfandrecht, dass Gläubigern erlaubt ihr gewährtes Darlehen abzusichern. Dieses wir in vorbestimmter Rangfolge des Grundbuchs eingetragen. Im Falle von Zwangsversteigerungen werden die Gläubiger der Rangfolge nach bedient. Sollte der Eigentümer die Löschung der Grundschuld am Ende wünschen, muss er dieses beantragen. Im Gegensatz zur Hypothek ist die Grundschuld im Falle einer Umschuldung oder Abtretung mit weniger Aufwand sowie finanziellen Nachteilen verbunden.

Grundschuldbestellung
Bei der Grundschuldbestellung handelt es sich um eine notarielle Urkunde, in der der Grundstückseigentümer der Belastung seines Grundstücks zur Sicherung eines Darlehens zustimmt. Mit dieser Urkunde stellt der Grundstückseigentümer gleichzeitig den Antrag, diese Zustimmung der Belastung in das Grundbuch eintragen zu lassen.

H

Hypothek
Eine Hypothek nennt man ein im Grundbuch eingetragenes Recht auf ein Grundstück oder einer Immobilie, wonach es dem Gläubiger, wie z. B. einer Bank gestattet ist darüber zu verfügen. Die Hypothek wird in der Regel als Sicherungsmittel für Finanzierungen eingesetzt. Kann aber auch auf einen Schadensersatzanspruch oder einer Verpflichtung aus anderen Verträgen beruhen.

 

I

Immobilie
Die Immobilie ist ein unbebautes oder bebautes Grundstück einschließlich der darauf errichteten Gebäude.

Instandhaltung
Instandhaltung steht für die Erhaltung eines vorhandenen baulichen Zustands eines Gebäudes.

Instandhaltungskosten
Wie das Wort Instandhaltung schon verrät sind hiermit Kosten gennant, die zur Behebung von Schäden an Gebäuden und dessen Einrichtung auftreten. Es gehört auch die Ersatzbeschaffung notwendiger Teile sowie alle öffentlich rechtlich vorgeschriebenen baulichen Veränderungen zur Instandhaltung. Vermieter, die sich nicht an Instandhaltungsmaßen des Gebäudes und der inneren Räume halten, können mit Mietminderungen rechnen.

Instandhaltungsrücklage
Die Instandhaltungsrücklage ist ein regelmäßig zu zahlender Pauschalbetrag für Instandhaltungsarbeiten/Reparaturen am Gemeinschaftseigentum, der vom Wohnungseigentümer abgeführt wird. Die gezahlte Rücklage gehört bis zur Ausgabe zum Gemeinschaftseigentum.

 

L

Laufzeit
Die Laufzeit ist der Zeitraum, der die Zeitspanne von der Auszahlung bis zur vollständigen Rückzahlung des Darlehens umfasst. Die Laufzeit steht in Abhängigkeit mit dem Tilgungssatz und Nominalzinssatz.

Lineare Abschreibung
Alternativ zur degressiven Abschreibung kann die Anschreibung der Herstellungskosten auch linear erfolgen. Der jährliche Satz bleibt gleich. Dadurch ist natürlich die Steuerreduzierung während der gesamten Laufzeit konstant.

 

M

Mietpool
Der Mietpool bietet die größte Sicherheit gegen Mietausfälle. In der Regel sind die meisten Wohnungen bereits nach Fertigstellung der Modernisierungsarbeiten vermietet. Ein späterer Leerstand der Wohnung kann natürlich durch einen Mieterwechsel entstehen. Da greift der Mietpool ein, d. h. man erhält weiterhin seine Miete aus dem Mietpool. Der Mietpool ist wie eine Versicherung gegen Mietausfall zu verstehen. Alle Mieten fließen nicht zu den Eigentümern, sondern in den besagten Mietpool. Jeder Eigentümer erhält dann eine anteilmäßige Miete entsprechend seiner Wohnung. So werden vorübergehende Mietausfälle von der Eigentümergemeinschaft aufgefangen. Sollten die Mieteinnahmen dann kleiner ausfallen, kann man die Verluste steuerlich geltend machen und einen Ausgleich schaffen.

 

N

Nominalzins
Der Nominalzins ist der Prozentsatz mit dem ein Darlehen verzinst wird. Er bezieht sich auf den Nominalbetrag eines Darlehens.

 

S

Sondertilgung
Unter der Sondertilgung versteht man eine Rückzahlung des Kreditnehmers, die über die vereinbarten Zahlungen hinausgehen, welche im Tilgungsplan festgelegt wurden. Diese sind jedoch nur in Absprache mit dem Institut möglich und können in einigen Fällen auch Gebühren verursachen. Sondertilgungen können entweder den kompletten Kreditbetrag oder auch nur einen Teil betreffen.

 

T

Teilungserklärung
Eine Teilungserklärung ist notwendig, wenn ein Hauseigentümer mehrere Wohnungen eines Gebäudes veräußern will. Desweiteren ist der Teilungserklärung die Abgeschlossenheitsbescheinigung der zuständigen Baubehörde sowie der Aufteilungsplan mit nummerierten und eingezeichneten Sondereigentumseinheiten beizulegen. Wirksam wird die Teilung erst nach Beilegung der Wohnungsgrundbücher.

Tilgung
Unter der Tilgung versteht man die Summe, die ein Kreditnehmer in Raten zurückführt. Im Immobilienbereich wird zum größten Teil mit jährlichen Raten von 1 bis 2% des Anfangskredits zurückgezahlt. Dies betrifft aber keine Bausparkassen, denn dort sind es um die 7%.

Tilgungsfreier Kredit
Ein Tilgungsfreier (Endfälliges Darlehen) Kredit ist einer Variante der Baufinanzierung, bei der die monatliche Rate nur aus Hypothekenzinsen besteht. Das komplette Darlehen wird am Ende der Laufzeit fällig.

V

Verkehrswert
Die Definition des Begriffs Verkehrswert wird nach § 194 BauGB festgehalten. Der Verkehrswert wird durch den Preis, der zum Vermittlungsstichtag im üblichen Geschäftsverkehr am Grundstücksmarkt in dem Falle eines Verkaufs am Bewertungsstichtag zu erzielen wäre. Dabei wären außerdem die rechtlichen Gegebenheiten, wie z. B. Wegerecht, Grad der Erschließung und sonstige Beschaffenheiten zu berücksichtigen. Außer Betracht bleiben dabei allerdings persönliche Verhältnisse, die das Marktgeschehen beeinflussen könnten. Bei Grundstücken, die bebaut sind, kämen noch die Werte der Immobilie sowie Außenanlagen dazu.

 

W

Werbungskosten
Werbungskosten sind Aufwendungen zur Erwerbung und Erhaltung der Einnahmen. Werbungskosten sind von den Einnahmen abzuziehen, um die steuerlich relevanten Einkünfte zu ermitteln. Sie können durch Einkünfte aus selbständiger Arbeit, aus Vermietung und Verpachtung, aus Kapitalvermögen oder aus Sonstigen Einnahmen entstehen.

 

Z

Zins
Der Zins ist ein Aufschlag, den man entweder selbst trägt, durch die Aufnahmen eines Ratenkredites, da man dann die Darlehensrate + einen Zins von X% zurückzahlen muss oder man erhält einen Aufschlag durch eine Bank, wenn man z. B. einen Betrag anlegt, so zahlt die Bank für die Überlassung des Geldes ein bestimmten Zins.

Zinsbindungsfrist
Die Zinsbindungsfrist kann einen Zeitraum von 5 bis 10 oder auch 15 Jahren umfassen, in dem ein vereinbarter Zinssatz für ein Darlehen mit der Bank fest vereinbart wird. Die Länge der Zinsbindungsdauer ist auch in der Regel für die Höhe des Zinses verantwortlich, denn je länger die Dauer desto höher die Zinsen. Die Umkehrung dieser Regel wird inverse Zinsstruktur gennant und ist eher eine Ausnahmeregel.

Zinsfestschreibung
Bei der Zinsfestschreibung handelt es sich um einen festen Zins, der zwischen Kunde und Kreditinstitut vereinbart wird. Die Festschreibung kann entweder einen bestimmten Zeitraum (z. B. 10 Jahre) oder auch die gesamte Laufzeit betragen. Der große Vorteil liegt für den Kreditnehmer darin, dass er die Zinsbelastung genauestens planen kann.