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  • Abschlussgebühr
    Unter einer Abschlussgebühr wird ein dem Kunden in Rechnung gestellter Spesenposten verstanden, der bei Vertragsabschluss valid wird. Abschlussgebühren werden insbesondere bei Versicherungs- oder Sparverträgen (z. B. bei Bausparverträgen) berechnet. Die Berechnung erfolgt je nach(...) - mehr lesen
  • Adressausfallrisiko
    Unter einem Adressausfallrisiko wird allgemein das Risiko eines Forderungsausfalls bei Darlehensverträgen verstanden – allerdings nur Forderungsausfälle, die letztendlich zu einer Abschreibung und damit zur Vermögensschädigung des Darlehensgebers führen. Daher sind beispielsweise mutwillig(...) - mehr lesen
  • Aktiensparplan
    Ein Aktiensparplan ist – einem Banksparplan ähnlich – gekennzeichnet durch eine regelmäßige (z. B. monatliche) Anlageleistung – diese Leistung wird dann allerdings nicht verzinst, sondern in bestimmte Aktien investiert. Hierdurch ergibt sich für den Anleger ein höheres Anlagerisiko, da die(...) - mehr lesen
  • Allgemeine Darlehensbedingungen
    Die Allgemeinen Darlehensbedingungen sind automatisch verbindlicher Bestandteil eines Darlehensvertrages zwischen einem Kreditinstitut und dem Darlehensnehmer. Sie enthalten wichtige Regelungen zur Abwicklung des Darlehensverhältnisses und sind für beide Seiten (nach erfolgter Unterschrift)(...) - mehr lesen
  • Altersgrenze
    Die Altersgrenze im Zusammenhang mit Immobilienfinanzierungen definiert zum einen das maximale Alter, für das Kreditinstitute Immobiliendarlehen überhaupt vergeben und zum anderen das Alter des Darlehensnehmers, bis zu welchem das Darlehen vollständig zurückgeführt sein muss. Hierbei gelten(...) - mehr lesen
  • Altersvorsorgevermögen
    Als Altersvorsorgevermögen wird das in staatlich geförderten Vertragsverhältnissen angelegte Vermögen bezeichnet – also Guthaben, welches in zertifizierten Altersvorsorgeprodukten zur Absicht einer Rentenzahlung investiert ist. Das Vermögen wächst dabei kontinuierlich, da es sich aus den(...) - mehr lesen
  • Amortisation
    Eine Amortisation (aus dem Französischen „amortir“ = tilgen) beschreibt die Kostendeckung (Refinanzierung) einer vorgenommenen Investition oder auch (im Zusammenhang mit Darlehen) die vollständige Tilgung einer Schuld mittels Kreditraten für eines langfristigen Darlehen – man spricht deshalb(...) - mehr lesen
  • Anlaufjahre, tilgungsfreie
    Tilgungsfreie Anlaufjahre dienen vordringlich der Erleichterung einer Rückzahlung durch den Darlehensnehmer. Bestimmte Darlehensformen bieten daher die Möglichkeit einer anfänglichen Tilgungsaussetzung, sodass lediglich die Zinszahlungen in dieser Periode geleistet werden müssen. Weite(...) - mehr lesen
  • Annuität
    Die Annuität (aus dem Lateinischen „annus“ = Jahr) im Bereich der Immobilienfinanzierung bezeichnet einen immer gleich hohen Zahlungsstrom, der sich aus jeweils veränderlichen Zins- und Tilgungsanteilen zusammensetzt. Bei einem sehr weit verbreiteten Immobilienfinanzierungsmodell – dem(...) - mehr lesen
  • Annuitäten-Kredit
    Ein Annuitäten-Kredit ist gekennzeichnet durch immer gleich hohe Rückzahlungsraten, den sog. Annuitäten. Annuitäten-Kredite werden hauptsächlich zur Finanzierung von Immobilien, sowie von Investitions- und sonstigen Wirtschaftsgütern eingesetzt – der Vorteil ist, dass dabei die jährliche(...) - mehr lesen
  • Annuitätendarlehen
    Das Annuitätendarlehen ist die am weitesten verbreitete Form der privaten Immobilienfinanzierung. Nach Auszahlung der Darlehenssumme (ggf. abzüglich vereinbarter Gebühren) erfolgt die Rückführung in immer gleich hohen, regelmäßigen Leistungsraten (= Annuitäten), welche sich aus je einem(...) - mehr lesen
  • Annuitätische Tilgung
    Unter einer annuitätischen Tilgung versteht man die Rückzahlung eines Darlehens mittels regelmäßiger, gleich hoher Zahlungsraten. Das zugehörige Annuitätendarlehen ist sehr weit verbreitet bei Immobilienfinanzierungen. Die Rückzahlung des Darlehens mittels annuitätischer Raten (oder auch(...) - mehr lesen
  • Anschaffungskosten (Immobilienkauf)
    Die Anschaffungskosten bei einem Immobilienkauf setzen sich aus dem Erwerbspreis der Immobilie zuzüglich der anfallenden Nebenkosten zusammen. Zu diesen Nebenkosten gehören beispielsweise die Maklerprovision, Notar – und Grundbuchkosten, Grunderwerbsteuer und ggf. Finanzierungskosten. Dabei(...) - mehr lesen
  • Aufteilungsplan
    Unter einem Aufteilungsplan (manchmal auch Teilungsplan genannt) ist im Zusammenhang mit Immobilien eine zeichnerische Darstellung der Gliederung eines Gebäudes zu verstehen, z. B. die Aufteilung einer Wohneinheit in verschiedene Zimmer. Für die genaue Ausführung gibt es zahlreiche,(...) - mehr lesen
  • Ausbauhaus
    Ein Ausbauhaus ist eine speziell für den Eigenausbau konzipierte Hausbauweise – vergleichbar mit einem Fertighauskonzept, jedoch mit modular gestaltbarer Ausbaustufe. Der bedeutendste Vorteil eines Ausbauhauses liegt dabei in der durch den Eigentümer erbringbaren Eigenleistung des(...) - mehr lesen
  • Auslandsfinanzierung
    Eine Auslandsfinanzierung ist eine Finanzierung für eine Immobilie, die sich außerhalb der Bundesrepublik Deutschland befindet. Da hinsichtlich einer solchen Finanzierung viele spezifische Modalitäten beachtet werden müssen, gibt es keine generelle Leitlinie für die Auffindung der(...) - mehr lesen
  • Auszahlungskurs
    Der Auszahlungskurs einer Immobilienfinanzierung definiert die tatsächlich ausgezahlte Summe eines nominellen Darlehensbetrages. Der Fachbegriff für eine Auszahlung, welche unter dem nominellen Darlehensbetrag liegt (also durch einen Auszahlungskurs von weniger als 100% gekennzeichnet ist),(...) - mehr lesen
  • Auszahlungsvoraussetzungen
    Die Auszahlungsvoraussetzungen im Zusammenhang mit einer Immobilienfinanzierung werden vom Darlehensgeber (Kreditinstitut) definiert und müssen komplett erfüllt sein, bevor das Darlehen real an den Darlehensnehmer ausgezahlt werden kann. In der Regel bestehen die Auszahlungsvoraussetzungen aus(...) - mehr lesen
  • Aval
    Unter einem Aval wird eine Garantie bzw. eine Bürgschaft eines Kreditinstitutes verstanden, welche gegenüber einer dritten Partei für einen Kunden abgegeben wird. Hierbei kommt es in der Regel zu keiner Auszahlung, sondern das Kreditinstitut garantiert die Übernahme der Verbindlichkeiten des(...) - mehr lesen
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  • Barwertkosten
    Die Barwertkosten im Zusammenhang mit einer Immobilienfinanzierung geben an, welche Gesamtkosten nach jetzigem Wertmaßstab für das Vorhaben anfallen (also den Kaufpreis bzw. Herstellungspreis) und die abdiskontierten (aufgezinsten) Finanzierungskosten aus dem künftigen Zahlungsstrom für die(...) - mehr lesen
  • Bauabnahme
    Beim Begriff Bauabnahme muss zwischen privatem Sektor und öffentlich-rechtlichem Bereich unterschieden werden. Im öffentlich-rechtlichen Sinne wird von einer Bauabnahme gesprochen, wenn die zuständige Bauaufsichtsbehörde aus baurechtlicher Sicht (auf Grundlage der Bauordnung) die Einhaltung(...) - mehr lesen
  • Bauantrag
    Wer ein Bauvorhaben (Neubau oder genehmigungspflichtige An- oder Umbauten) plant, benötigt eine Erlaubnis der zuständigen Bauaufsichtsbehörde, die sog. Baugenehmigung. Um diese zu erhalten, muss ein Bauantrag gestellt werden. Hierzu müssen die entsprechenden Dokumente (notwendig sind u. a.(...) - mehr lesen
  • Baufinanzierung
    Für den Bau (auch Anbau oder Umbau, unter landläufig-sprachlichem Gebrauch auch für den Kauf) einer Immobilie wird in den meisten Fällen eine Baufinanzierung benötigt, da die Bauherrschaft (bzw. der Erwerber) nicht über das ausreichende Eigenkapital verfügt. Das fehlende Kapital wird von einem(...) - mehr lesen
  • Bauförderung
    Der Begriff Bauförderung ist ein allgemein verwendetes Synonym (meist als Oberbegriff) für verschiedene Fördermöglichkeiten, die von staatlicher Seite an Bauherren vergeben werden können. Zum Erhalt einer bestimmten Bauförderung müssen je nach Förderprogramm und individuellen Umständen(...) - mehr lesen
  • Baugenehmigung
    Eine Baugenehmigung bezeichnet die offizielle Erlaubnis der zuständigen Baubehörde, eine Immobilie zu errichten bzw. wesentlich zu verändern. Voraussetzung hierfür ist die Entsprechung des Vorhabens mit den aktuellen Richtlinien der Bauordnung sowie ggf. weiteren, lokalen Bestimmungen. Es ist(...) - mehr lesen
  • Bausparen
    Der Begriff Bausparen bezeichnet die zielorientierte Kapitalanlage im Zusammenhang mit einem Bausparvertrag über eine Bausparkasse. Dort wird durch regelmäßige Einzahlungen des Bausparers über eine vereinbarte Laufzeit sowie durch Zuschüsse (z.B. staatliche Förderungen bei Erfüllung der(...) - mehr lesen
  • Bausparprinzip
    Das Bausparprinzip beschreibt das solidarische und von Bausparkassen betreute Prinzip der Mittelherkunft und Mittelverwendung. So stellen Bausparer während der Einzahlungsphase ihr Kapital zu vergleichsweise günstigen Konditionen (niedriger Guthabenzins) zur Verfügung, welches von Bausparern(...) - mehr lesen
  • Bausparvertrag
    Ein Bausparvertrag ist die schriftliche Vereinbarung zwischen einer Bausparkasse und dem Bausparer, welche es dem Bausparer ermöglicht, Eigenkapital anzusparen und in Verbindung mit einem zinsgünstigen Immobilienkredit letztlich eine Immobilie zu erwerben. Bausparverträge werden in vielen(...) - mehr lesen
  • Bauträgermodell
    Das Bauträgermodell bezeichnet die typischerweise getroffene Vereinbarung zwischen dem Erwerber einer neu herzustellenden Immobilie und dem Bauträger, der sich um die Abwicklung bis zur vereinbarten Fertigstellungsphase kümmert. Dabei wird ein Vertrag nach dem Bauträgermodell in der Regel noch(...) - mehr lesen
  • Beamtendarlehen
    Das Beamtendarlehen ist ein von Kreditinstituten und Finanzdienstleistungsunternehmen an Beamte oder Angestellte des öffentlichen Dienstes vergebenes Darlehen. Unter dem Begriff kann eigentlich ein ganz normales Darlehen verstanden werden, welches sich in der Ausgestaltung nicht von normalen(...) - mehr lesen
  • Beleihung
    Unter einer Beleihung im Bereich der Immobilienwirtschaft wird die Stellung einer Sicherheit (meist einer Immobilie) zum Zweck einer Kreditgewährung verstanden. Der Verkehrswert einer Immobilie dient hierbei dem Kreditgeber (z. B. einer Bank, einer Sparkasse oder einem(...) - mehr lesen
  • Beleihungsauslauf
    Der Begriff Beleihungsauslauf ist ein Spezialbegriff aus dem Darlehensgeschäft der Kreditinstitute. Er wird verwendet, um das Darlehensrisiko im Hinblick auf die beliehene Sicherheit auszudrücken. Der Beleihungsauslauf wird errechnet, indem das Volumen einer Hypothek (z.B. 200.000 Euro) ins(...) - mehr lesen
  • Bemusterung
    Unter einer Bemusterung im Zusammenhang mit einem Immobiliengeschäft wird die definitive Ausführungsbestimmung (in der Regel anhand physischer Muster) der einzelnen Gewerke bzw. Ausstattungen verstanden. Die Bemusterung ist bindende Eigenschaftsverpflichtung hinsichtlich(...) - mehr lesen
  • Betriebskosten
    Unter die Betriebskosten bei Immobilien fallen alle Kosten, die im Zusammenhang mit dem Besitz und der bestimmungsgemäßen Verwendung einer Immobilie anfallen – also beispielsweise Versicherungsbeiträge, Verbrauchskosten für Energie oder Wasser, Instandhaltungs- und Wartungskosten und(...) - mehr lesen
  • Bürgschaft
    Unter einer Bürgschaft versteht man die vertragliche Verpflichtung eines Dritten, für die Verbindlichkeiten eines Schuldners dem Gläubiger gegenüber einzutreten, sofern der Schuldner zahlungsunfähig wird. Eine solche Bürgschaft wird insbesondere bei Kreditgeschäften mit Kreditinstituten(...) - mehr lesen
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  • Cap-Finanzierung
    Für eine Immobilienfinanzierung gibt es unterschiedliche Darlehensarten, die der Kreditnehmer mit einem Kreditinstitut vereinbaren kann. Bei einer Cap-Finanzierung erhält der Darlehensnehmer eine flexible, dem variablen Marktzins folgende Finanzierungsform, die allerdings eine Deckelung beim(...) - mehr lesen
  • Carry Trades
    Carry Trades sind Finanzspekulationsgeschäfte, die auf Zinsunterschiede in den verschiedenen Währungsräumen der Welt setzen. Hierzu erfolgt eine Kreditaufnahme in Ländern mit niedrigem Zinsniveau und die Wiederanlage in einem Währungsraum mit höheren Zinsen. Die Spekulation liegt dabei in der(...) - mehr lesen
  • Courtage
    Unter Courtage oder auch Maklercourtage im Zusammenhang mit Immobilien versteht man eine Gebühr, die bei Vertragsabschluss über den Kauf und Erwerb oder die Vermietung einer Immobilie anfällt. Diese Gebühr berechnet der Makler für die Leistung der Zusammenführung von Käufer (resp. Mieter) und(...) - mehr lesen
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  • Darlehen
    Ein Darlehen bezeichnet ein Schuldverhältnis zwischen einem oder mehreren Darlehensnehmer(n) und einem bzw. mehreren Darlehensgeber(n), wobei in der Regel ein schuldrechtlicher Vertrag zugrunde liegt. Das Darlehen ist in der häufigsten Anwendung ein Mittel zur Kapitalbeschaffung, um(...) - mehr lesen
  • Darlehensablöse
    Wird ein bestehendes Darlehen durch eine Umschuldung resp. Neufinanzierung abgelöst, spricht man von einer Darlehensablöse. Das alte Darlehen mitsamt den hierfür getroffenen Vereinbarungen wird hinfällig und ein neues bzw. anschließendes Finanzierungskonzept muss erarbeitet werden. In den(...) - mehr lesen
  • Darlehensangebot
    Nach der Antragsabgabe mit den entsprechend notwendigen Unterlagen wird dem Finanzierungsinteressent ein Darlehensangebot unterbreitet. Dieses Darlehensangebot ist für die Bank verbindlich, der Interessent hingegen ist natürlich nicht verpflichtet, dieses Angebot anzunehmen. Bei einer(...) - mehr lesen
  • Darlehensanteil
    Für die Finanzierung einer Immobilie wird in den meisten Fällen neben eigenem Kapital auch Fremdkapital (z.B. mittels eines Darlehens von einem Kreditinstitut) benötigt. Dieser Fremdkapitalanteil wird dabei als Darlehensanteil bezeichnet. Das Gegenteil – also der Finanzierungsteil, der durch(...) - mehr lesen
  • Darlehensausfallrisiko
    Das Darlehensausfallrisiko ist das wichtigste Kriterium für eine Kreditentscheidung. Es gibt an, wie hoch die Gefahr ist, dass ein Kunde sein Darlehen nicht zurückführt. Das Ausfallrisiko wird durch die Bonität des Kreditnehmers bestimmt. Seine Zahlungsfähigkeit ist abhängig von seinen(...) - mehr lesen
  • Darlehensbereitstellung
    Der Begriff Darlehensbereitstellung ist ein Fachbegriff aus der Finanzwelt und bezeichnet die Herstellung der Zugänglichkeit für den Darlehensnehmer zu einem vereinbarten Darlehensbetrag. In der Praxis bedeutet dies in der Regel die Überweisung des Darlehensbetrages (oder eines Teiles davon,(...) - mehr lesen
  • Darlehenskosten
    Der größte Betrag der Darlehenskosten sind die Sollzinsen. Der Nominalzins ist die Vergütung für die Bereitstellung des Geldes durch den Gläubiger. Bei einer Baufinanzierung lassen sich Tausende Euro sparen, wenn die Darlehensaufnahme in einem Niedrigzinsumfeld erfolgt und eine möglichst lange(...) - mehr lesen
  • Darlehenskündigung
    Die Kündigung eines Darlehens ist immer eine einseitige Willenserklärung, die entweder vom Kreditgeber oder vom Darlehensnehmer ausgesprochen wird. Bei einer Darlehenskündigung unterscheidet man zwischen einer ordentlichen und einer außerordentlichen Kündigung. Die Bank hat das Recht, ein(...) - mehr lesen
  • Darlehenslaufzeit
    Die Laufzeit eines Darlehens reicht von der ersten Inanspruchnahme bis zur vollständigen Tilgung des Kreditbetrages. Baufinanzierungsdarlehen, die in Form von Annuitätendarlehen ausgereicht werden, haben die längsten Laufzeiten. Diese können über 40 Jahre betragen. Die Laufzeit eines(...) - mehr lesen
  • Darlehensnehmer
    Der Darlehensnehmer ist Vertragspartei eines Darlehensvertrages, bei welchem die (in der Regel entgeltliche) Überlassung von Dingen oder Geld gegen Rückgabe vereinbart wird. Die genauen Bedingungen für die Überlassung und die in einem bestimmten Rahmen zu erfolgende Rückgabe werden im Vertrag(...) - mehr lesen
  • Darlehensphase
    Die Darlehensphase bezeichnet die Zeit nach der Auszahlung eines in Anspruch genommenen Bauspardarlehens. Zur Inanspruchnahme dieses Darlehens ist es erforderlich, die in dem jeweiligen Bausparvertrag enthaltenen Voraussetzungen zu erfüllen - dazu gehören u. a. die Erfüllung der Ansparleistung(...) - mehr lesen
  • Darlehensprogramm
    Unter einem Darlehensprogramm wird ein staatlich geförderter Immobilienkredit im Rahmen eines Förderprogrammes verstanden. Hierbei geht es insbesondere um die Förderungen von Wohneigentum, Vermögensbildung und Altersvorsorge. So werden staatlich geförderte Darlehen (meist gekennzeichnet durch(...) - mehr lesen
  • Darlehenstilgung
    Eine Darlehenstilgung bezeichnet die Rückzahlung (= Tilgung) eines Darlehens durch den Darlehensnehmer. Die genauen Modalitäten für die Rückzahlung und Konditionierung des Darlehens sind im Darlehensvertrag festgehalten. Die Darlehenstilgung kann grundsätzlich auf verschiedene Arten erfolgen –(...) - mehr lesen
  • Darlehensverkauf
    Der Darlehensverkauf war vor der Finanzkrise ein einträgliches Geschäft für Banken und Sparkassen. Es erfolgten nicht nur Darlehensverkäufe, wenn der Kunde massive Zahlungsschwierigkeiten hatte, sondern auch, wenn das Kreditinstitut seine Bilanz bereinigen wollte. Prekär war zudem, dass in(...) - mehr lesen
  • Darlehensvertrag
    Der Darlehensvertrag fixiert die Bedingungen eines Darlehensgeschäftes zwischen einem Darlehensgeber und einem Darlehensnehmer – er ist rechtlich bindendes Dokument und somit von allen beteiligten Parteien zwingend einzuhalten. Üblicherweise werden Darlehensverträge zwischen Kreditinstituten(...) - mehr lesen
  • Deckungssumme
    Die Deckungssumme bezeichnet die maximal regulierbare Schadenhöhe (= max. Versicherungsleistung) in einer Schadenversicherung beim Eintritt des Versicherungsfalles. Die Entsprechung bei anderen Versicherungsarten heißt Versicherungssumme – die beiden Begriffe werden oft aber auch synonym(...) - mehr lesen
  • Deflation
    Die Deflation ist eine wirtschaftliche Phase, in der eine schwache Konjunktur mit einem sinkenden Preisniveau verbunden ist. Das betrifft sowohl Verbraucher- als auch Erzeugerpreise. Sie ist durch sinkende Umsätze, Gewinne und Zinsen gekennzeichnet. Deflation ist das Gegenteil von Inflation,(...) - mehr lesen
  • Denkmalschutz
    Unter dem Begriff Denkmalschutz wird allgemein der Schutz von erhaltungswürdigen (z. B. aufgrund von kulturhistorischer Bedeutung) Bausubstanzen verstanden. Ziel aller im Denkmalrecht getroffenen Denkmalschutzbestimmungen ist es, das vorhandene Objekt dauerhaft im Originalzustand zu erhalten,(...) - mehr lesen
  • Devisendarlehen
    Bei einem Devisendarlehen wird ein Kredit nicht in Euro, sondern in einer Fremdwährung ausgezahlt. Insbesondere US-Dollar, Schweizer Franken und japanischer Yen waren hier in der Vergangenheit oft gefragte Währungen. Ein Devisendarlehen hat den Sinn, das niedrige Zinsniveau eines anderen(...) - mehr lesen
  • Direktbank
    Eine Direktbank verzichtet im Gegensatz zu einer Filialbank auf ein kosten- und personalintensives Filialnetz und offeriert ihren Kunden die Bankdienstleistungen per Internet, Telefon, Telefax oder Post. Dies geschieht in der Regel von einem zentralen Sitz aus, wobei viele Direktbanken hier(...) - mehr lesen
  • Direktfinanzierung
    Für die Finanzierung einer Immobilie gibt es neben dem Gang zur Bank auch die Möglichkeit eines direkten Vertragsabschlusses, d.h. ohne persönlichen Besuch in der Filiale. Die Abwicklung mit dem sog. Direktanbieter geschieht dabei über Internet oder Telefon - ein Filialnetz steht nicht zur(...) - mehr lesen
  • Dread Disease
    „Dread Disease“ ist eine Sammelbezeichnung für schwere Krankheiten wie z. B. Herzinfarkt, Krebs oder Schlaganfall – wortwörtlich übersetzt heißt es so viel wie „gefürchtete Krankheiten“. Da diese Krankheiten oft schwerwiegende soziale wie finanzielle Folgen haben, besteht die Möglichkeit, eine(...) - mehr lesen
  • Durchschnittszinssatz
    Ein Durchschnittszinssatz kann grundsätzlich aus verschiedenen Zinssätzen (z. B. für mehrere Darlehen oder mehrere Spareinlagen) errechnet werden, um so eine über alle Verträge zusammengefasste Kalkulationsgrundlage zu erreichen. Für Immobilienfinanzierungen kann ein Durchschnittszinssatz(...) - mehr lesen
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  • Effektiver Jahreszins
    Der effektive Jahreszins gibt die jährlichen Kreditkosten bezogen auf den nominalen Darlehensbetrag an und ermöglicht so einen relativ einfachen Vergleich verschiedener Kreditangebote. Die Angabe erfolgt üblicherweise in Prozent. Anders als der nominale Darlehenszins sind im effektiven(...) - mehr lesen
  • Effizienzhaus
    Die Bezeichnung „Effizienzhaus“ findet Verwendung für Immobilien, welche die Fördervoraussetzungen der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Rahmen des Förderprogrammes „Energieeffizient bauen“ erfüllen. Für entsprechende Immobilien gewährt die KfW Förderzuschüsse oder(...) - mehr lesen
  • Eigenauskunft
    Bei Beantragung eines Kredites bzw. einer Immobilienfinanzierung muss der Darlehensnehmer eine Eigenauskunft über seine Vermögens- und Einkommensverhältnisse geben – dies geschieht im Rahmen der Bonitätsprüfung durch den Darlehensgeber. Dieser prüft vor der Bewilligung eines Darlehens, wie(...) - mehr lesen
  • Eigenheimfinanzierung
    Unter dem Begriff Eigenheimfinanzierung wird eine Immobilienfinanzierung für selbstgenutztes Wohneigentum verstanden. Die Eigenheimfinanzierung hat dabei auch einen Altersvorsorgeeffekt, da nach der Darlehenstilgung mietfrei gewohnt werden kann und das Immobilieneigentum einen „greifbaren“(...) - mehr lesen
  • Eigenheimrendite
    Die Eigenheimrendite bezieht sich auf den wirtschaftlichen Vorteil von Immobilieneigentum im Vergleich zu einem Mietverhältnis. Es ist keine absolute rechnerische Größe und entstammt auch nicht einem finanzmathematischen Rechnungsergebnis, obwohl der Name dies vermuten lässt. Vielmehr werden(...) - mehr lesen
  • Eigenheimzulage
    Die Eigenheimzulage war ein staatliches Subventionsprogramm zur Förderung von selbstgenutztem Wohneigentum für Steuerpflichtige in Deutschland. Die Abschaffung erfolgte zum 1. Januar 2006 – Anträge für die Eigenheimzulage können seitdem nur noch für vor diesem Datum gebaute (Bauantragsdatum(...) - mehr lesen
  • Eigenkapitalfinanzierung
    Von einer Eigenkapitalfinanzierung wird gesprochen, wenn ein Projekt vollständig aus eigenen Mitteln – also ohne die Aufnahme eines Kredites – bezahlt wird. Insbesondere bei Immobilien stellt die Eigenkapitalfinanzierung eine Ausnahme dar, da in der Regel hohe Summen benötigt werden, um die(...) - mehr lesen
  • Eigennutzung
    Wird eine Immobilie selbst bewohnt und nicht zur Erzielung von Mieteinnahmen als Kapitalanlage eingesetzt, wird von Eigennutzung gesprochen. In diesem Fall lebt der Eigentümer entweder selbst in dem Objekt oder hat die Immobilie an nahe Angehörige zu Wohnzwecken überlassen. Der Begriff(...) - mehr lesen
  • Eigentümer-Darlehen
    Ein Eigentümer-Darlehen bezeichnet eine Darlehensvergabe an einen Immobilieneigentümer ohne die Eintragung einer Grundschuld. In der Regel wird hierbei kein spezieller Verwendungszweck vorgeschrieben, jedoch eine Verbindung zur Immobilie bindend vorausgesetzt – so sind z. B. Maßnahmen rund um(...) - mehr lesen
  • Eigentümerrendite
    Die Eigentümerrendite ist eine kalkulatorische Größe auf Basis betriebswirtschaftlicher Zahlungsströme, welche eine Bewertung bezüglich des Renditeunterschieds zwischen Eigenheimerwerb und Mietverhältnis darstellt. Die Eigentümerrendite kann dabei positiv oder negativ sein. Zu den(...) - mehr lesen
  • Einlagenrefinanzierung
    Unter dem Begriff „Einlagenrefinanzierung“ wird die Refinanzierung für ausgezahlte Darlehen durch Kreditinstitute verstanden, welche ausschließlich über die von Kunden geleisteten Einlagen erfolgt. Einfacher gesagt, bedeutet es, dass die Mittel für bewilligte Darlehen der Bank von eingezahlten(...) - mehr lesen
  • Energetische Sanierung
    Unter einer energetischen Sanierung wird die Verbesserung der Energieeffizienz eines bestehenden Objektes (z. B. einem Wohnhaus) mit dem Ziel der Reduzierung des Primärenergiebedarfs verstanden. Dies dient nicht nur der Energieeinsparung, sondern schont auch die Umwelt durch Reduktion von z.(...) - mehr lesen
  • Energieausweis
    Der Energieausweis ist ein Dokument, welches den Energiebedarf eines Gebäudes angibt und somit eine energetische Bewertung darstellt. Die betreffenden Regelungen hierzu sind in Deutschland in der EnEV (Energieeinsparverordnung) als Umsetzung der EU-Richtlinie 2002/91/EG enthalten. So hat jeder(...) - mehr lesen
  • Erbbaurecht
    Für die Errichtung eines Eigenheims erwirbt der Bauherr zunächst ein Grundstück für sein Vorhaben. Eine Alternative zum Kauf eines Grundstücks bietet das Erbbaurecht. Dabei handelt es sich um einen Vertrag, der dem Erbbauberechtigten die Nutzung eines fremden Grundstücks für einen festgelegten(...) - mehr lesen
  • Erbbauzins
    Für die Nutzung eines Erbbaurechts, bei dem der Inhaber des Rechts ein Gebäude auf fremdem Bauland errichten kann, wird ein Entgelt vereinbart. Im Gegensatz zum Kaufpreis eines Grundstücks ist der Erbbauzins mit einer Miet- oder Pachtzahlung vergleichbar, die regelmäßig geleistet wird. Die(...) - mehr lesen
  • Erbpacht
    Der Begriff Erbpacht wurde ursprünglich für eine Form des Grundbesitzes verwendet, bei dem das Eigentumsrecht und das Nutzungsrecht als getrennt voneinander betrachtet wurden. Der Inhaber des Rechtes durfte das Grundstück nutzen und musste sich im Gegenzug zu bestimmten Leistungen(...) - mehr lesen
  • Erschließung
    Die Erschließung eines Baugrundstückes ist Voraussetzung für den Bau eines Gebäudes auf diesem Grundstück. Zu den Erschließungsarbeiten gehören dabei u. a. der Anschluss an das Entsorgungs- und Versorgungsnetz der Gemeinde (z. B. Wasseranschlüsse, Gasanschlüsse, Stromanschlüsse etc.), der(...) - mehr lesen
  • Erschließungskosten
    Vor der Herstellung (Bau) eines Immobilienobjektes – z. B. eines Wohnhauses – muss ein Grundstück erworben werden, welches entsprechend erschlossen ist. Die Erschließung setzt sich dabei aus den Anschlüssen an die öffentlichen Versorgungs- und Entsorgungsleitungen (beispielsweise Wasser, Kanal(...) - mehr lesen
  • Erstfinanzierung
    Als Erstfinanzierung werden die primären Darlehensmittel bezeichnet, die beim Kauf einer Immobilie oder bei einer Baumaßnahme zuerst anfallen. Klar davon zu unterscheiden sind später beanspruchte Fremdmittel, wie beispielsweise Zwischenfinanzierungen, Anschlussfinanzierungen oder(...) - mehr lesen
  • Ertragswert
    Der Ertragswert im Bereich der Immobilienwirtschaft ist eine Kennziffer für die Bewertung vermieteter Immobilien und gibt darüber Auskunft, ob diese Immobilie profitabel bzw. vorteilhaft für den Eigentümer ist. Der Ertragswert berechnet sich als Differenz unter Einbezug der Mieteinnahmen auf(...) - mehr lesen
  • Erwerbskosten
    Zu den Erwerbskosten (synonym auch Anschaffungskosten) im Zusammenhang mit Immobilien werden alle Kosten gezählt, die beim Erwerb einer Immobilie anfallen. Dies ist zum einen natürlich der Kaufpreis selbst, aber es zählen auch die sog. Erwerbsnebenkosten dazu – hiervon gibt es je nach Art,(...) - mehr lesen
  • EURIBOR
    Die Abkürzung EURIBOR steht für Euro InterBank Offered Rate und bezeichnet den Zinssatz für Termingeld in der Währung Euro. Der EURIBOR wird geschäftstäglich anhand der Angebotssätze von teilnehmenden Kreditinstituten ermittelt und durch den Informationsanbieter Thomson Reuters veröffentlicht.(...) - mehr lesen
  • EZB (Europäische Zentralbank)
    Die EZB (Europäische Zentralbank) wurde als EU-Organ mit eigenständiger Rechtsstellung am 1.6.1998 offiziell ins Leben gerufen. Sie dient als Kontroll- und Überwachungsinstanz für die reibungslose finanzwirtschaftliche Funktion und die Preisstabilität der Mitgliedsstaaten und ist mit(...) - mehr lesen
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  • Familienhypothek
    Eine Familienhypothek ist ein speziell an Familien mit Kindern gerichtetes Darlehensangebot zur Immobilienfinanzierung. Besteht Kindergeldanspruch für ein oder mehrere Kinder, bieten einige Kreditinstitute ein (meist begrenztes) besonders zinsgünstiges Darlehen an, zum Beispiel 0,25%(...) - mehr lesen
  • Fertighaus
    Fertighäuser sind Häuser, die zum größten Teil vorgefertigt werden und an der Baustelle quasi nach dem „Baukastenprinzip“ nur noch zusammengesetzt werden. Hierbei kommen sowohl Massiv- oder auch Holzbau-Elemente sowie weitere Materialien zum Einsatz. Fertighäuser gibt es in unterschiedlichen(...) - mehr lesen
  • Fertighausfinanzierung
    Eine Fertighausfinanzierung bezeichnet eine Immobilienfinanzierung für ein spezielles Objekt in Fertighausbauweise. Es ist dabei nicht erheblich, ob dieses Objekt neu erstellt oder aber als bereits bestehende Immobilie erworben wird. Viel mehr liegt das Unterscheidungskriterium in der(...) - mehr lesen
  • Festhypothek
    Als Festhypothek werden endfällige Darlehen bezeichnet, bei denen die Darlehensforderung zu einem festen Zeitpunkt mittels einer einmaligen Leistung getilgt wird. Diese Darlehen werden auch als Festdarlehen bezeichnet. Während der Laufzeit zahlt der Darlehensnehmer für das Darlehen also(...) - mehr lesen
  • Finanzierungskosten
    Zu den Finanzierungskosten einer Immobilienfinanzierung zählen neben den eigentlichen Sollzinsen laut vertraglicher Vereinbarung noch weitere, mitunter recht hohe Kosten. So können beispielsweise Bereitstellungszinsen (das sind Zinsen für ein zwar genehmigtes aber nicht abgerufenes Darlehen),(...) - mehr lesen
  • Finanzierungsrahmen
    Der Finanzierungsrahmen (oder auch die Finanzierungsgröße) beschreibt den Umfang einer (möglichen) Finanzierung. Der Finanzierungsrahmen kann seitens des Kreditinstituts beschränkt sein (z.B. wenn eine Bank aufgrund der vorliegenden Sicherheiten bzw. der Bonität einen bestimmten(...) - mehr lesen
  • Förderung des Wohneigentums
    Die Schaffung von Wohneigentum dient nicht nur der Altersvorsorge, sondern ermöglicht auch ein angenehmeres und entfaltungsfreieres Leben als das Leben in gemieteten Wohnbereichen. Für die meisten ist die Schaffung der finanziellen Voraussetzungen zum Erwerb von Wohneigentum mit der Aufnahme(...) - mehr lesen
  • Forex-Finanzierung
    Eine Forex-Finanzierung (Forex = Foreign Exchange) ist eine Finanzierung in einer fremden Währung. Je nach Marktgegebenheiten kann durch eine Forex-Finanzierung eine Zinsersparnis (da im fremden Währungsraum ggf. ein günstigeres Zinsumfeld herrscht) erzielt werden. Hinzu kommt die Chance,(...) - mehr lesen
  • Forward-Darlehen
    Ein Forward-Darlehen ermöglicht Immobilienfinanzierungsinteressenten die „Konservierung“ von aktuellen Marktzinsen für eine Finanzierung, die erst in Zukunft in Anspruch genommen wird. Hierbei sind – je nach anbietendem Kreditinstitut – Vorlaufzeiten bis zu 5 Jahren mit entsprechenden(...) - mehr lesen
  • Fremdwährungsfinanzierung
    Unter einer Fremdwährungsfinanzierung versteht man die Aufnahme eines Darlehens (meist eines Immobiliendarlehens) in einer fremden Währung, z.B. in Schweizer Franken, Yen oder in US-Dollar. Der Grund hierfür liegt primär in der Einsparung von Zinsen, da die Zinssätze in anderen Währungsräumen(...) - mehr lesen
  • g
  • Geldbeschaffungskosten
    Unter dem Begriff Geldbeschaffungskosten sind alle Kosten zu verstehen, die im Zusammenhang mit der Aufnahme einer Finanzierung entstehen – aus diesem Grund wird häufig auch von Finanzierungskosten gesprochen. Bei Immobilienfinanzierungen sind das z. B. die Sollzinsen, evtl. Abschluss-,(...) - mehr lesen
  • Gemeinschaftseigentum
    Der Begriff Gemeinschaftseigentum im Rahmen des Wohneigentumsrechts definiert die Teile eines Gebäudes, welche für die Sicherheit bzw. den Bestand an sich relevant sind. Abzugrenzen ist das Gemeinschaftseigentum eines Gebäudes vom Sondereigentum des einzelnen Wohnungsbesitzers. Zum(...) - mehr lesen
  • Gewerbefinanzierung
    Unter einer Gewerbefinanzierung versteht man die Finanzierung von mindestens mehrheitlich gewerblich genutzten Immobilien oder Anlageobjekten. Beispiele für eine gewerbliche Nutzung sind u.a. Ateliers, Ladengeschäfte, Supermärkte, Produktionsflächen, Arztpraxen oder auch Bürogebäude. Im(...) - mehr lesen
  • Grundbucheintrag
    Unter einem Grundbucheintrag wird ganz allgemein die Eintragung der genauen Eigentumsverhältnisse einer Immobilie (Grundstück) auf dem entsprechenden Grundbuchblatt beim zuständigen Grundbuchamt verstanden. Die eingetragenen Eigentumsverhältnisse sind rechtlich bindend und können nur auf(...) - mehr lesen
  • Grundschuldlöschung
    Für die meisten Immobilienfinanzierungen verlangt der Darlehensgeber (z.B. eine Bank, eine Versicherungsgesellschaft oder eine Sparkasse) die Eintragung einer (in der Regel erstrangigen) Grundschuld im Grundbuch. Damit sichert der Darlehensgeber seine Ansprüche im Falle einer(...) - mehr lesen
  • Grundsteuer
    Die Grundsteuer ist eine auf Grundstückseigentum anfallende Steuer, die auf Basis des Grundsteuergesetzes nach dem sog. Einheitswert (nach Feststellung der Finanzbehörde) berechnet wird. Grundsätzlich unterschieden wird hierbei die Grundsteuer A (Agrarland) und B (Bauland). Die Berechnung(...) - mehr lesen
  • h
  • Haftungsfreistellung
    Unter Haftungsfreistellung wird die Einschaltung eines unabhängigen Dritten (meist einer Förderbank) zur teilweisen oder kompletten Kreditrisikoübernahme für den Darlehensnehmer verstanden. So werden bei Abschluss eines Darlehens mit Förderanspruch die Hausbanken (über welche das(...) - mehr lesen
  • Hausbesitzerhaftpflicht
    Der Eigentümer einer Immobilie haftet für durch sein Eigentum verursachte bzw. im Zusammenhang stehende Schäden Dritter, wenn dies in seinem Verantwortungsbereich liegt. Ein typisches und weit bekanntes Beispiel hierfür ist z.B. der Sturz eines Besuchers auf dem vereisten und rutschigen(...) - mehr lesen
  • Hausfinanzierung
    Eine Hausfinanzierung bezeichnet die Aufnahme eines Darlehens (welches in der Regel grundbesichert ist), um damit ein Wohngebäude (z. B. freistehendes Haus oder Reihenhaus) zu finanzieren. Dabei ist es egal, ob das Gebäude vermietet oder für eigene Wohnzwecke benutzt wird oder ob es sich um(...) - mehr lesen
  • Haushaltsreserve
    Eine Haushaltsreserve bezeichnet die finanzielle Rücklage eines öffentlichen oder privaten Haushaltes, welche für unvorhergesehene Ausgaben oder zur Deckung von Einnahmefehlbeträgen verwendet werden kann. Besonders bei der Aufnahme von Immobilienkrediten sollte eine gute finanzielle Reserve(...) - mehr lesen
  • Hausratversicherung
    Mittels einer Hausratversicherung kann der Versicherungsnehmer den Verlust bzw. die Beschädigung seines Wohnungsinventars absichern. Beispiele für versicherte Fälle sind u.a. Diebstahl und Einbruch, Wasser- oder Feuerschäden oder auch Vandalismus. Tritt ein versicherter Leistungsfall ein,(...) - mehr lesen
  • Hausversteigerung
    Eine Hausversteigerung bezeichnet die Veräußerung eines Gebäudes bei einer Auktion an den Höchstbietenden. Sehr oft finden Hausversteigerungen im Rahmen von Zwangsvollstreckungen statt, wenn der Darlehensgeber von seinem Grundpfandrecht Gebrauch macht. Hier wird dann über den bei der Auktion(...) - mehr lesen
  • Hypothekenfinanzierung
    Unter einer Hypothekenfinanzierung wird die Finanzierung einer Immobilie mittels Fremdkapital (z.B. von einer Bank) verstanden, bei der diese als Kreditsicherheit dient. Dabei ist es unerheblich, ob es um einen Immobilienkauf oder die Herstellung (Bau) einer Immobilie geht. Die(...) - mehr lesen
  • Hypothekenkündigung
    Der Begriff Hypothekenkündigung bezeichnet die Kündigung eines bestehenden Hypothekendarlehens durch das Kreditinstitut oder den Darlehensnehmer. Eine solche Kündigung unterliegt – je nach Vertragsgestaltung – bestimmten Voraussetzungen. So kann ein Darlehensnehmer z.B. immer dann kündigen,(...) - mehr lesen
  • Hypothekentarif
    Ein Hypothekentarif ist ein bestimmtes Modell für die Finanzierung einer Immobilie mit Grundschuldbesicherung. Die Kreditinstitute haben meist viele unterschiedliche Hypothekentarife in ihrem Angebotsrepertoire und können so ihren Kunden je nach individuellen Voraussetzungen und Wünschen die(...) - mehr lesen
  • Hypothekenverbriefung
    Als Hypothekenverbriefung wird die Refinanzierung von vergebenen Darlehen zur Immobilienfinanzierung eines Kreditinstitutes über den Kapitalmarkt verstanden. Hierbei werden mehrere Forderungen durch ausgegebene Darlehen zu einem Wertpapier gebündelt und an verschiedene Marktteilnehmer(...) - mehr lesen
  • Hypothekenvergleich
    Ein Hypothekenvergleich wird unternommen, um die für den individuellen Bedarf günstigstmögliche Immobilienfinanzierung zu finden. Dabei werden die Angebotskonditionen verschiedener Anbieter verglichen – Ziel ist dabei in der Regel, den Immobilienwunsch zu den geringstmöglichen Gesamtkosten zu(...) - mehr lesen
  • Hypothekenzinssatz
    Der Hypothekenzinssatz ist der bei einem Darlehen mit eingetragenem Grundpfandrecht vereinbarte Sollzinssatz. In der Regel sind alle Immobiliendarlehen grundpfandrechtlich besicherte Darlehen, da der Darlehensgeber im Falle eines Zahlungsverzuges des Darlehensnehmers so seine Forderung(...) - mehr lesen
  • i
  • Immobilenkrise
    Der Begriff Immobilienkrise kam in seiner internationalen Bedeutung erstmals auf, nachdem die risikobehaftete Kreditvergabe in den USA zu einem weltweiten Zusammenbruch des Finanzsystems geführt hatte. Dabei wurden Subprime Kredite an Privatpersonen für den Bau eines Eigenheims vergeben, die(...) - mehr lesen
  • Immobilie
    Unter dem Begriff Immobilie sind Vermögensgüter zusammengefasst, die sich durch ihre Standortgebundenheit charakterisieren lassen. Dazu gehören neben Häusern und Wohnungen auch Grundstücke bzw. Liegenschaften und grundstücksgleiche Rechte. Die Immobilität macht gleichzeitig eines der(...) - mehr lesen
  • Immobilienbewertung
    Eine korrekte Bewertung ist beim Kauf und Verkauf einer Immobilie, für die Finanzierung ihres Erwerbs und für die Preisermittlung von Immobilienfonds wichtig. Die Immobilienbewertung führt zur Ermittlung des Verkehrswertes eines Hauses oder Grundstücks. Sie ist deshalb von einem Fachmann oder(...) - mehr lesen
  • Immobilienblase
    Als Immobilienblase wird ein Preisniveau bei Immobilien bezeichnet, welches ökonomisch nicht mehr gerechtfertigt ist. Sie entsteht durch Spekulation auf immer höhere Preise und kann für den gesamten Immobilienmarkt gelten oder auch nur für Teilbereiche. In den Immobilienpreisen sind(...) - mehr lesen
  • Immobiliendarlehen
    Das Immobiliendarlehen wird von Banken und Finanzdienstleistungsunternehmen im Rahmen von langfristigen Baufinanzierungen vergeben. Mit einem Immobiliendarlehen werden die Kosten des Kaufs oder Baus einer Immobilie finanziert. In der Regel verfügen Verbraucher bei Erwerb einer Immobilie über(...) - mehr lesen
  • Immobilienfonds
    Immobilienfonds sind Investmentfonds, die sich auf den Erwerb und die Vermietung von Immobilien konzentrieren. So können Menschen am Immobilienmarkt investieren, die sich eine eigene Immobilie niemals leisten könnten. Für Kapitalanleger ergeben sich mehr Möglichkeiten zur Diversifizierung(...) - mehr lesen
  • Immobilienfonds, geschlossener
    Ein geschlossener Immobilienfonds investiert in Immobilien oder immobilienabhängige Kapitalanlagen, wobei die (meist extra für diesen Zweck gegründete) Anlagegesellschaft die Anlegergelder verwaltet und den Anlegern entsprechende Rechenschaftsberichte etc. zusendet. Prinzipiell sind Anteile an(...) - mehr lesen
  • Immobilieninvestment
    Eine Immobilie kann – unabhängig vom Nutzungszweck – immer auch zum Ziele einer Renditeerwirtschaftung erworben werden. Grundsätzlich stellen Immobilien kapitalmarktunabhängige und weitgehend inflationsresistente Sachwertanlagen dar, die durch ihre Substanz allein einen immer „greifbaren Wert“(...) - mehr lesen
  • Immobilienkredit
    Mit einem Immobilienkredit werden die Kosten für den Kauf oder den Bau eines Objektes finanziert. Mit dem Darlehen kann auch ein Grundstück oder ein Genossenschaftsanteil erworben werden. Immobilienkredite bieten im Vergleich zu anderen Verbraucherdarlehen niedrigere Zinsen, da das Objekt als(...) - mehr lesen
  • Immobilienmakler
    Als Immobilienmakler werden Gewerbetreibende bezeichnet, die sich auf die Vermittlung oder den Nachweis von Immobiliengeschäften spezialisiert haben. Demnach stellen Immobilienmakler den Kontakt zwischen Interessent und Verkäufer bzw. Vermieter eines Objektes her. Grundsätzlich wird bei der(...) - mehr lesen
  • Immobilienmarkt
    Als Immobilienmarkt wird generell das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage bezeichnet, die sich in diesem Fall auf die Grundstücke und Gebäude beziehen. Auf dem Markt kommen demnach die potenziellen Käufer und Mieter sowie die Eigentümer bzw. Vermieter zusammen, um die Objekte zu handeln.(...) - mehr lesen
  • Immobilienquote
    Als Immobilienquote wird allgemein der Anteil an Immobilien am Gesamtportfolio bezeichnet. Ein Portfolio an Vermögen besteht in der Regel aus mehreren Anlageklassen. Dazu gehören neben den Immobilien auch Wertpapiere, Rohstoffe und liquide Mittel. Durch die Aufteilung soll das Risiko gestreut(...) - mehr lesen
  • Immobilienvermögen
    Zum Immobilienvermögen zählen unbebaute Grundstücke, Häuser, Eigentumswohnungen, Gewerbeeinheiten, Erbbaurechte und Anteile an geschlossenen sowie offenen Immobilienfonds. Immobilienvermögen sind Sachwerte, sie gelten als wertbeständige Anlagen. Das Immobilienvermögen macht den größten Teil(...) - mehr lesen
  • Immobilienverrentung
    Bei der Immobilienverrentung (oft auch Umkehrhypothek genannt) dient die eigene Immobilie der Erzielung einer Leibrente. Hierbei wird durch den Verkauf der Immobilie eine Rente als Kaufpreisersatz generiert, das Wohnrecht bleibt jedoch bestehen. Die Grundidee stammt aus den USA, wo dies sogar(...) - mehr lesen
  • Inflation
    Inflation bedeutet Teuerung, es ist ein allgemeiner Preisanstieg zu verzeichnen. Das Geld ist weniger wert, weil man sich für eine Währungseinheit weniger Güter kaufen kann. Schon eine 3-prozentige Inflationsrate führt über einen Zeitraum von 20 Jahren fast zu einer Halbierung der Kaufkraft.(...) - mehr lesen
  • Investmentfonds
    Investmentfonds sind gebündelte Kundenvermögen, sie werden umgangssprachlich als offene Fonds bezeichnet. Investmentfonds werden von Fondsgesellschaften nach gesetzlich definierten Kriterien herausgegeben. Man verwahrt sie in einem Depot. Sie sind im Allgemeinen jederzeit verfügbar. Der Zweck(...) - mehr lesen
  • j
  • Just-in-Time-Garantie
    Die Just-in-Time-Garantie ist eine speziell von Bausparkassen angebotene Option für eine frühestmögliche Zuteilung eines zuteilungsreifen Vertrages. Da es grundsätzlich nicht erlaubt ist, dem Kunden einen definitiven Zuteilungszeitpunkt zu nennen, ist diese (meist kostenpflichtige) Option nur(...) - mehr lesen
  • k
  • Kapitalakkumulation
    Bei der Kapitalakkumulation handelt es sich um einen Begriff, der im Allgemeinen das Ansammeln von finanziellen Mitteln bezeichnet, wie zum Beispiel durch Ansparen von Kapital. Deshalb ist der Begriff Kapitalakkumulation zum Beispiel auch im Bereich der Baufinanzierung bekannt. Dort beschreibt(...) - mehr lesen
  • Kapitalanlage
    Unter einer Kapitalanlage ist allgemein die Investition von Kapital zum Zweck einer Rendite- bzw. Gewinnerzielung zu verstehen. Kapitalanlagen gibt es im unternehmerischen Bereich genauso wie im privaten Anlagebereich – jede Kapitalanlage muss dabei den Vorstellungen einer individuellen(...) - mehr lesen
  • Kapitalansparphase
    Die Zeit, in der der künftige Eigenheimbesitzer das Eigenkapital anspart, wird als Kapitalansparphase bezeichnet. Viele Banken verlangen vor Vergabe eines Darlehens zur Immobilienfinanzierung Eigenkapital. Mit diesem Eigenkapital kann der aufzunehmende Kreditbetrag verringert werden und damit(...) - mehr lesen
  • Kapitalbindung
    Unter einer Kapitalbindung versteht man die Bindung von investiertem Kapital an eine Anschaffung. Die Kapitalbindung tritt damit ursprünglich bei der Tätigung von Investitionen auf, wobei im Bereich der Immobilienfinanzierung vor allem die Anschaffung von vermietbaren Immobilien gemeint ist.(...) - mehr lesen
  • Kapitaldienstfähigkeit
    Unter dem Begriff Kapitaldienstfähigkeit wird das Vermögen eines Kreditnehmers verstanden, die aus dem Kredit entstehenden Rückzahlungsverpflichtungen (wie z. B. Zinsen und Tilgung) ordnungsgemäß zu leisten. Ob die Kapitaldienstfähigkeit für ein bestimmtes Kreditvorhaben ausreichend sein wird,(...) - mehr lesen
  • Kaufvertrag
    Ein Kaufvertrag ist eine der am häufigsten vorkommenden Vertragsformen überhaupt. Oftmals werden Kaufverträge auch ohne eine besondere Schriftform geschlossen, z. B. beim Einkauf im Supermarkt. Bei dieser Art Kaufvertrag gibt es aber trotzdem „schriftliche“ Belege, beim Einkauf beispielsweise(...) - mehr lesen
  • Kautionskredit
    Der Begriff „Kautionskredit“ kann auf zwei unterschiedliche Weisen interpretiert werden. Die erste Bedeutung bezeichnet dabei eine entgeltliche Bürgschaft einer Bank für einen Kunden. Eine solche Bankbürgschaft dient der Verbesserung der individuellen Kreditwürdigkeit, z.B. bei der Aufnahme(...) - mehr lesen
  • Kreditablösung
    Unter einer Kreditablösung wird die komplette Tilgung eines laufenden Kredites vor Fälligkeit verstanden – meist wird dazu ein anderer (günstigerer) Kredit aufgenommen, um somit die Altschuld vollständig tilgen zu können. Abhängig von der Kreditart wird für diesen Vorgang vom bisherigen(...) - mehr lesen
  • Kreditanstalt für Wiederaufbau
    Die Kreditanstalt für Wiederaufbau – kurz: KfW – mit Hauptsitz in Frankfurt am Main ist ein Bankenkonzern, der insbesondere staatliche Aufgaben des Bundes in Bezug auf die Förderung verschiedener Interessengruppen übernimmt. Die Förderbank wurde 1948 gegründet und hat seitdem rund eine Billion(...) - mehr lesen
  • Kreditkosten
    Im Zusammenhang mit der Aufnahme eines Kredites fallen für den Kreditnehmer weitere Kosten an, die als Kreditkosten bezeichnet werden. Hierzu zählen vor allem die Zinsbelastung, Spesen und Gebühren, Überziehungskosten etc. Entscheidend für eine realistische Finanzierungsplanung sind die(...) - mehr lesen
  • Kreditlaufzeit
    Die Kreditlaufzeit bezeichnet die Zeitspanne zwischen Kreditauszahlung und Kreditfälligkeit. Bei Fälligkeit des Kredites kann dieser vollständig getilgt sein – gerade bei großen Kreditsummen (wie z. B. bei Immobilienfinanzierungen) bleibt am Ende der Laufzeit jedoch meist eine Restsumme übrig,(...) - mehr lesen
  • Kreditlinie
    Eine Kreditlinie bezeichnet die vorab festgelegte, höchstmögliche Kreditsumme, über die ein Kreditnehmer verfügen kann, um das gewünschte Projekt zu realisieren. Normalerweise wird ein sog. Kreditrahmen vereinbart, in dessen fixierten Grenzen der Kreditnehmer vom Kreditgeber Fremdkapital(...) - mehr lesen
  • Kreditnebenkosten
    Zu den Kreditnebenkosten zählt eine Vielzahl von Kosten, die im Zusammenhang mit einer Kreditaufnahme oder einer zweckgebundenen Finanzierung (z. B. einer Immobilienfinanzierung) entstehen. So sind klassische Kreditnebenkosten beispielsweise Abschlussgebühren, Kontoführungsgebühren oder –(...) - mehr lesen
  • Kreditrahmen
    Ein Kreditrahmen bezeichnet den von einem Kreditinstitut gewährten Kapitalumfang (Betrag), über welchen der Kreditnehmer verfügen kann. Je nach Art des Kreditvertrages steht dieser Kreditrahmen erst nach Erfüllung verschiedener Auflagen zur Verfügung und muss ggf. nicht in vollem Umfang in(...) - mehr lesen
  • Kreditrefinanzierung
    Unter einer Kreditrefinanzierung wird die Wiederbeschaffung des als Darlehen ausgereichten Betrages einer Geschäftsbank verstanden. Grundsätzlich haben Banken dabei unterschiedliche Möglichkeiten, die jeweiligen Beträge zu refinanzieren. In der Praxis wird meist ein Mix der zur Verfügung(...) - mehr lesen
  • Kreditstruktur
    Unter einer Kreditstruktur werden allgemein die spezifischen Merkmale eines Kreditvertrages verstanden – hierzu gehören die Darlehensform, die Laufzeit, der Zins- und Tilgungsmodus und die Art der Besicherung. Ein Vergleich verschiedener Angebote hinsichtlich der Konditionen ist nur bei einer(...) - mehr lesen
  • Kredittilgung
    Als Kredittilgung wird die Rückzahlung einer aufgenommenen Darlehenssumme an den Darlehensgeber verstanden. Der Darlehensnehmer wird diese Rückzahlung üblicherweise in Teilbeträgen (den sogenannten Tilgungsraten) vornehmen – es existieren aber auch Darlehensvarianten, bei denen Erst am Ende(...) - mehr lesen
  • Kreditumschuldung
    Eine Kreditumschuldung bezeichnet die Kündigung (mit vollständiger Tilgung der Restschuld) eines Darlehens bei gleichzeitiger Aufnahme eines neuen Darlehens (in der Höhe der Restschuld des alten Darlehens). Das neue Darlehen kann dabei beim bisherigen Vertragspartner, aber auch bei einem neuen(...) - mehr lesen
  • Kreditverbriefung
    Eine Kreditverbriefung ist die strukturelle Veräußerung von Darlehensforderungen an Dritte. Zu diesem Zweck werden meist die Forderungen aus mehreren Darlehensverhältnissen eines Kreditinstitutes zu einem Forderungspaket zusammengeschnürt und am Kapitalmarkt veräußert. Der Sinn einer(...) - mehr lesen
  • Kreditvergleich
    Ein Kreditvergleich bezeichnet die Gegenüberstellung und Bewertung von Finanzierungsangeboten verschiedener Anbieter oder verschiedener Varianten hinsichtlich des individuell günstigsten Angebotes. Die Selektion des für den Darlehensnehmer günstigsten Angebotes ist eminent wichtig für die(...) - mehr lesen
  • Kreditverkaufsausschlussklausel
    Die Kreditverkaufsausschlussklausel ist eine Formulierung in Darlehensverträgen, welche es dem Kreditgeber untersagt, ein ordnungsgemäß bedientes Darlehen an dritte Parteien zu veräußern. Diese Praxis wurde durch viele Kreditinstitute insbesondere vor der Finanzkrise 2008 angewendet, um durch(...) - mehr lesen
  • Kreditversicherung
    Eine Kreditversicherung schützt nach der Aufnahme eines Kredites vor bestimmten Risiken hinsichtlich eines Zahlungsausfalles. So zahlt die Versicherung die erforderlichen Raten weiter, wenn ein versichertes Risiko (z. B. Arbeitslosigkeit, Berufsunfähigkeit oder Tod) eintritt. Einige(...) - mehr lesen
  • Kreditwürdigkeit
    Die Kreditwürdigkeit (oder auch Bonität) spielt eine große Rolle bei der Beantragung jeglicher Art von Darlehen. Der Darlehensgeber wird anhand festgelegter Bonitätskriterien das Rückzahlungsausfallrisiko des Darlehensnehmers bewerten und dem Interessenten ein dementsprechendes(...) - mehr lesen
  • l
  • Langfristzinsen
    Als Langfristzinsen werden diejenigen Zinssätze bezeichnet, welche für Darlehen mit einer Laufzeit von mindestens 10 Jahren gelten. Insbesondere bei Immobilienfinanzierungen (z.B. bei der weit verbreiteten Finanzierungsform des Annuitätendarlehens mit Zinsbindungsfrist) sind diese Zinsen für(...) - mehr lesen
  • Langzeitfinanzierung
    Unter einer Langzeitfinanzierung wird gemeinhin eine Immobilienfinanzierung mit einem deutlich über den üblichen Rahmen hinausgehenden Zeithorizont verstanden. Es gibt keine feste Definition, ab welcher Laufzeit es sich um eine Langzeitfinanzierung handelt, da Immobilienfinanzierungen(...) - mehr lesen
  • Laufzeit-Mix
    Ein Laufzeit-Mix bezeichnet eine Immobilienfinanzierung, welche aus zwei unterschiedlich gestalteten Darlehensteilen zusammengesetzt wird. Ein Teil besteht dabei aus einem Darlehen mit Sollzinsbindungsfrist, um die Kalkulationssicherheit zu erhöhen – der andere Teil ist ein variabel verzinstes(...) - mehr lesen
  • Laufzeitstruktur
    Die Laufzeitstruktur beschreibt im Rahmen einer Immobilienfinanzierung, wie sich die Laufzeit des Darlehens zusammensetzt. Anhand der Laufzeitstruktur lassen sich die Gesamt-Finanzierungskosten wie auch das Zinsänderungsrisiko ablesen. Grundsätzlich kann gesagt werden, dass ein Darlehen mit(...) - mehr lesen
  • Leerstand
    Der Begriff Leerstand bezeichnet nicht vermietete Wohneinheiten, die eigentlich jedoch sofort bezugsfertig sind. Ob es sich dabei um ein länger bestehendes oder neu erbautes Objekt handelt, ist in diesem Zusammenhang nicht von Bedeutung. Ein Leerstand gilt als Forderungsausfall des Vermieters(...) - mehr lesen
  • Leitzins
    Unter dem Begriff „Leitzins“ versteht man den Zinssatz, zu dem Geschäftsbanken sich über die jeweilige Zentralbank refinanzieren können. Die in Europa maßgebliche Institution ist dabei die Europäische Zentralbank (EZB). Sie gibt den Leitzins als Steuerungsmaßnahme für eine(...) - mehr lesen
  • Leitzinssenkung
    Die Veränderung des Leitzinssatzes durch die EZB ist ein wirksames Mittel, um die primären geldpolitischen Ziele der Zentralbank in unserer Marktwirtschaft - nämlich Geldwertstabilität und konjunkturpolitische Vernunft - zu erhalten. Die EZB wird demzufolge oft als „Hüter der Eurowährung“(...) - mehr lesen
  • m
  • Margenbarwert
    Der Margenbarwert ist eine der wichtigsten und aussagekräftigsten Ergebnisgrößen für die Gewinnermittlung einer Bank und kann auch dem Kunden (insbesondere bei Finanzierungsgeschäften) als Verhandlungsbasis für Konditionenvergleiche dienen. Die Ermittlung ist nicht ganz einfach, da viele(...) - mehr lesen
  • Margenkalkulation
    Kreditgebende Banken verdienen an der Vergabe von Krediten. Das Geld nehmen Sie in der Regel durch Zinsen ein. Allerdings stellen die Zinsen nicht nur den Gewinn der Bank dar, sondern damit muss das Unternehmen auch die entstehenden Kosten und das Kreditrisiko abdecken. Mit der(...) - mehr lesen
  • Marktpreisrisiko
    Unter einem Marktpreisrisiko versteht man ganz allgemein das Risiko einer ungünstigen (negativen) Wertentwicklung am Markt für ein bestimmtes Eigentum. Dies kann z.B. für Handelswaren gelten, für Wertpapiere oder auch für Immobilien. Sinkt der Marktwert des Eigentums unter den Erwerbspreis des(...) - mehr lesen
  • Maximalkredit
    Der Maximalkredit bezeichnet den Kreditbetrag, welcher vom Kreditnehmer anhand der persönlichen Finanz- und Planungssituation maximal in die Finanzierung eingebracht werden kann. Die Höhe der Fremdkapitalaufnahme (also die Darlehenshöhe) sollte möglichst niedrig angesetzt werden, um die(...) - mehr lesen
  • Miete
    Unter einer Miete wird die Gegenleistung (meist eine finanzielle Leistung) für eine zur Benutzung überlassene Sache (dem Mietobjekt) verstanden. Durch die Leistung der Miete erwirbt der Mieter das Recht, die überlassene Sache dem Verwendungszweck (resp. den Bestimmungen im Mietvertrag) nach zu(...) - mehr lesen
  • Mieterdarlehen
    Ein Mieterdarlehen ist de facto eine Vorauszahlung der Miete an den Vermieter. In manchen Fällen wird diese Variante anstatt einer vom Mieter zu zahlenden Kaution genutzt, um eine gewisse Sicherheit für den Vermieter zu hinterlegen. Die Rückzahlung des Mieterdarlehens an den Mieter erfolgt(...) - mehr lesen
  • Mietkauf
    Der Mietkauf ist eine Finanzierungsform zum Erwerb eines Objekts (z.B. einer Immobilie), wobei die Mietsache noch vor dem endgültigen Erwerb benutzt (gemietet) wird. Bei einer Wohnimmobilie bedeutet dies, dass der Mieter das Objekt bereits nutzt und die regelmäßigen Mietzahlungen einen Teil(...) - mehr lesen
  • Mietminderung
    Die Herabsetzung einer oder mehrerer Mietzahlungen durch den Mieter wird als Mietminderung verstanden. Eine Mietminderung deutet grundsätzlich auf Probleme im Verhältnis zwischen Mieter und Vermieter hin. Eine grundlose, willkürliche Mietminderung ist unzulässig und berechtigt den Vermieter(...) - mehr lesen
  • Mietnomaden
    Als Mietnomaden werden Mieter bezeichnet, die die vereinbarten Mietzahlungen nicht leisten und nach kurzer Mietdauer die Wohnung wieder unbemerkt verlassen. In der Regel bemerken Vermieter den Auszug des Mieters überhaupt nicht, sodass es für Vermieter oftmals schwer ist, die ausstehenden(...) - mehr lesen
  • Mietspiegel
    Der Mietspiegel ist ein statistischer Durchschnitt der Kaltmieten in einer bestimmten Region. Die Ermittlung ist gesetzlich geregelt (BGB), unterliegt hinsichtlich Erstellung und Aktualisierung strengen Vorschriften und wird z.B. im den Amtsblättern der Gemeinden veröffentlicht – es handelt(...) - mehr lesen
  • Mietvorteil
    Als Mietvorteil wird die Kostenersparnis beim Vergleich der Kosten eines Mietverhältnisses (im Wesentlichen handelt es sich hier um die Kaltmiete) und den Kosten zum Erwerb eines Eigenheimes (hier sind dies im Wesentlichen die Finanzierungskosten) bezeichnet. Der Mietvorteil ist somit einer(...) - mehr lesen
  • Mietzins
    Als Mietzins wird die Miete bezeichnet, welche vom Mieter an den Vermieter einer Sache zu zahlen ist. Somit stellt der Mietzins die Gegenleistung für die Überlassung einer Sache zur Benutzung dar, z. B. von Wohnungen, Häusern, Automobilen etc. In Deutschland wird der Begriff Mietzins kaum noch(...) - mehr lesen
  • Mindestmietdauer
    Als Mindestmietdauer wird die minimale Überlassungsdauer einer Mietsache an einen Mieter verstanden. Für diese Dauer fällt damit auch garantiert eine Mietforderung seitens des Vermieters an die Adresse des Mieters an. Eine Mindestmietdauer ist vorteilhaft für den Vermieter, da sie ihm die(...) - mehr lesen
  • Modernisierungsdarlehen
    Ein Modernisierungsdarlehen kann zum Zwecke der Renovierung oder Modernisierung der eigenen Immobilie bzw. eines bewohnten Raumes bei einem Kreditinstitut (z.B. Bank oder Sparkasse) beantragt werden. Je nach Darlehenssumme und bisheriger Schuldensituation gibt es die Möglichkeit, ein(...) - mehr lesen
  • n
  • Nachfinanzierung
    Eine Nachfinanzierung ist eine zusätzlich notwendig werdende Finanzierung zur Deckung der Herstellungskosten über die ursprüngliche Darlehenshöhe hinaus. Dies kann beispielsweise ursächlich begründet sein durch eine falsche Einschätzung des benötigten Fremdkapitals oder durch unvorhersehbare(...) - mehr lesen
  • Nebenkosten
    Die Nebenkosten im Bereich der Immobilienwirtschaft werden definiert als Kosten, die zusätzlich zum Kauf einer Immobilie entstehen. Dies sind in Deutschland (bei anderen Ländern können diese abweichen) im Einzelnen die Maklercourtage (Höhe je nach Vereinbarung resp. Ausschreibung, im Schnitt(...) - mehr lesen
  • Negativbescheinigung
    Eine Negativbescheinigung ist eine Erklärung der Gemeinde, das Vorkaufsrecht auf ein Grundstück nicht auszuüben. Diese schriftliche Erklärung ist bedeutsam im Zusammenhang mit einem Grundstücksgeschäft, welches ohne Beteiligung der jeweiligen Gemeinde abgewickelt werden soll. Die Ratsamkeit(...) - mehr lesen
  • Negativeintrag
    Der Begriff Negativeintrag im Zusammenhang mit einer Finanzierungsabsicht bezeichnet einen negativ zu interpretierenden Eintrag in den Datensätzen einer oder mehrerer Auskunfteien (wie beispielsweise der Schufa). Jeder Finanzierungsanbieter wird in der Regel vor der Erstellung eines Angebotes(...) - mehr lesen
  • Negativerklärung
    Eine Negativerklärung kann als alternative Sicherheitsstellung zur weit verbreiteten Grundschuldeintragung (Hypothekenaufnahme) angesehen werden. Dabei gibt der Darlehensnehmer eine schriftliche Verpflichtungserklärung ab, dass er die finanzierte Immobilie nicht bzw. nicht ohne Zustimmung des(...) - mehr lesen
  • Negativmerkmal
    Unter einem Negativmerkmal wird eine negative Eintragung in den Daten einer Auskunftei (wie z.B. der Schufa, bei Infoscore oder anderen Auskunfteien) verstanden. Viele Unternehmen – darunter insbesondere Kreditinstitute und Unternehmen der Telekommunikations- und Versandbranche – holen die(...) - mehr lesen
  • Negativvermögen
    Als Negativvermögen wird die finanzielle Situation eines Kreditnehmers bezeichnet, dessen Verbindlichkeiten aufgrund einer Finanzierung den Wert des finanzierten Objektes übersteigen. Bei einer Immobilienfinanzierung ist das demnach der Fall, wenn der erzielte Erlös aus der Veräußerung der(...) - mehr lesen
  • Nettobelastung
    Die Nettobelastung ist eine resultierende, finanzielle Belastung aus einem Projekt, nachdem alle relevanten Aspekte (z. B. steuerliche Beträge) berücksichtigt wurden. Somit ist die Nettobelastung die real auftretende finanzielle Belastung, die direkt das Vermögen der Projektherrschaft(...) - mehr lesen
  • Neufinanzierung
    Eine Neufinanzierung bezeichnet die Immobilienfinanzierung für den Erst-Erwerb bzw. den Bau einer Immobilie. Die Investitionskosten werden zusammen mit dem Eigenkapital zu 100% abgedeckt. Im Gegensatz zu einer Neufinanzierung stehen die Anschlussfinanzierung bzw. die Umschuldung. Die(...) - mehr lesen
  • Nichtabnahmeentschädigung
    Eine Nichtabnahmeentschädigung wird von einem Darlehensgeber im Falle des Nichtabrufs des zur Verfügung gestellten Darlehensbetrages dem Darlehensnehmer gegenüber in Rechnung gestellt. Vergleichbar ist die Nichtabnahmeentschädigung mit der sog. Vorfälligkeitsentschädigung, welche bei(...) - mehr lesen
  • Nichtveräußerungsgarantie
    Eine Nichtveräußerungsgarantie (oder auch Darlehensgebergarantie oder Vertrauensgarantie) ist eine vom darlehensgebenden Kreditinstitut abgegebene, verpflichtende Erklärung, zu keinem Zeitpunkt jedwede Ansprüche aus dem Darlehensvertrag an Dritte zu veräußern oder in anderer Form zu(...) - mehr lesen
  • Nominalschuld
    Die Nominalschuld ergibt sich aus der im Darlehensvertrag zwischen Darlehensgeber und Schuldner (z.B. Baufinanzierungskunden) vereinbarten Pflichtleistung (Gesamthöhe der Forderung), wobei insbesondere die Darlehenssumme als Haupteinflussgröße genannt werden muss. Es handelt sich um eine rein(...) - mehr lesen
  • Nominalzins
    Der Nominalzins gibt den Zinssatz an, mit welchem ein Darlehen (z.B. ein Annuitätendarlehen) oder ein Guthaben (z.B. ein Bausparguthaben) verzinst wird – die Angabe erfolgt in der Regel in % p.a. (per anno – also pro Jahr). Dieser Zins muss (im Falle eines Darlehens) jährlich für das Darlehen(...) - mehr lesen
  • Notaranderkonto
    Unter einem Notaranderkonto (oder auch Anderkonto) wird ein von einem Notar (beim Anderkonto z. B. auch von Rechtsanwälten, Steuerberatern oder Pfarrern) treuhänderisch verwaltetes Girokonto verstanden. Im Rahmen eines Treuhandauftrages (z. B. bei einer Darlehensauszahlung oder bei einem(...) - mehr lesen
  • Notarieller Kaufpreis
    Der notarielle Kaufpreis ist der bei einem notariell geschlossenen Veräußerungsgeschäft (z. B. einem Immobilienverkauf) festgelegte bzw. zwischen den Vertragsparteien vereinbarte Preis, welcher entsprechend im Vertrag erwähnt wird. Der notarielle Kaufpreis stellt dabei die Grundlage für viele(...) - mehr lesen
  • o
  • Objektbeschränkung
    Eine Objektbeschränkung gilt im Rahmen der Grundförderung nach §10 EStG (Eigenheimzulage) für die Schaffung von Wohneigentum. Das Fördergesetz besagt, dass jeder nur einmal im Leben (bei Eheleuten zweimal) eine entsprechende Förderung erhalten kann. Es existieren verschiedene Ausnahmen, z. B.(...) - mehr lesen
  • Objektbewertung
    Die Objektbewertung ist ein im Rahmen der Vergabe von Immobiliendarlehen wichtiges Instrument der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsunternehmen. Langfristige Immobiliendarlehen werden in der Regel immer durch Grundschulden abgesichert. Die Besicherung durch Grundschulden erfolgt durch(...) - mehr lesen
  • Objektrendite
    Der Begriff „Objektrendite“ bezeichnet die erzielte Rendite einer Immobilie, welche nicht selbst genutzt wird. Dabei wird diese Rendite durch Mieteinnahmen oder aber Wertsteigerungen des Objektes selbst (ggf. auch aus beiden Komponenten) erzielt. In Abzug gebracht werden müssen von diesen(...) - mehr lesen
  • Öko-Kredit
    Der Begriff „Öko-Kredit“ ist nicht geschützt, d.h. eine klare Definition oder eine eindeutige Zweckbindung eines solchen Kredites kann nicht beschrieben werden. Prinzipiell kann darunter ein Darlehen verstanden werden, welches zum Zwecke der Durchführung eines besonders umweltverträglichen(...) - mehr lesen
  • Ökologisch Bauen
    Unter der Sammelbezeichnung „Ökologisch Bauen“ finden sich verschiedene Förderprogramme der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau). Bauherren können so – bei Erfüllung der Voraussetzungen – in den Genuss staatlicher Förderungen kommen (teils als vergünstigte Kredite oder auch als(...) - mehr lesen
  • Offenbarungseid
    Der Offenbarungseid ist eine alte Bezeichnung für die Eidesstattliche Versicherung (EV). Sie steht am Ende eines Überschuldungsprozesses und ist eine schriftliche Erklärung gegenüber einem Gerichtsvollzieher. Sie ermöglicht den Gläubigern einen vollständigen Überblick über die finanziellen(...) - mehr lesen
  • Offene Immobilienfonds
    Offene Immobilienfonds sind eine Kapitalanlagemöglichkeit, bei der die investierten Gelder in unterschiedlichen Immobilienprojekten zum Zwecke der Gewinnerzielung angelegt werden. Der Investor kann hierbei zwischen sehr vielen verschiedenen Fondsangeboten mit unterschiedlichen(...) - mehr lesen
  • Onlinefinanzierung
    Unter einer Onlinefinanzierung wird ganz allgemein die Finanzierung eines Objekterwerbs über ein Kreditinstitut über Internet verstanden. Es findet kein physischer Kontakt (z.B. in einer Bankfiliale) statt, sondern der Vertrag wird – soweit wie möglich - über Internet geschlossen. Auch im(...) - mehr lesen
  • Optionskauf
    Der Optionskauf ist eine spezielle Form des Mietkaufs. Im Gegensatz zum Mietkauf verpflichtet sich der Optionskäufer jedoch nicht, die Immobilie am Ende der Laufzeit wirklich zu erwerben, sondern kann dies zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden – es handelt sich also faktisch um eine(...) - mehr lesen
  • p
  • Passivhaus
    Unter einem Passivhaus wird per frei widergegebener Definition ein Haus verstanden, welches während des ganzen Jahres eine wohnbehagliche Innentemperatur aufgrund seiner Dämmungs- und Energiebedarfseigenschaften bieten kann, ohne dafür mehr als 15 kWh Heizwärmebedarf pro Jahr und Quadratmeter(...) - mehr lesen
  • Personalkredit
    Ein Personalkredit ist ein Kredit, der aufgrund der persönlichen Kreditwürdigkeitsmerkmale eines Kreditnehmers gewährt wird. Dabei sind Sachwerte wie z. B. Immobilien in der Regel nicht zur Sicherung einzubringen, sondern es sind vielmehr die persönliche Einkommens- und Vermögenssituation und(...) - mehr lesen
  • Pfändbares Einkommen
    Ist ein Schuldner nicht in der Lage, seine Verbindlichkeiten zu begleichen, kann sein Einkommen vom Gläubiger gepfändet werden. Bei Krediten wirkt eine Vereinbarung zur Abtretung der Lohn- und Gehaltsansprüche vorrangig wie eine Pfändung. Ein Darlehen erhalten Antragsteller nur, wenn sie ein(...) - mehr lesen
  • Pfändung
    Die Pfändung einer Immobilie wird von der kreditgebenden Bank vorgenommen, wenn der Schuldner seinen Verbindlichkeiten bei der Tilgung nicht nachkommen kann. Im Rahmen der Pfändung wird das Objekt in der Regel bei einer Zwangsversteigerung veräußert, um durch den Verkauf die Kreditschulden zu(...) - mehr lesen
  • Pfandbriefe
    Pfandbriefe werden von Anlegern an der Börse gekauft. Sie zählen zu den sichersten Anlagen, da es sich um gedeckte Schuldverschreibungen handelt. Pfandbriefe haben wie alle Anleihen eine feste Verzinsung, eine begrenzte Laufzeit und werden zur Fälligkeit zu 100 Prozent zurückgezahlt. Die(...) - mehr lesen
  • Pfund-Finanzierung
    Als Pfund-Finanzierung wird eine Fremdwährungsfinanzierung z.B. für Immobilien bezeichnet, deren Darlehenswährung nicht der Euro, sondern das britische Pfund ist. Der Grund für eine Fremdwährungsfinanzierung liegt in einem möglichen Zinsvorteil im Zielland (hier Großbritannien) sowie einer(...) - mehr lesen
  • Photovoltaik-Versicherung
    Eine Photovoltaik-Versicherung schützt den Besitzer einer Photovoltaik-Anlage vor den finanziellen Folgen von Schäden an dieser Einrichtung, z.B. durch Wettereinflüsse wie Sturm oder Hagel oder durch Diebstahl oder Vandalismus. Je nach Versicherungstarif können weitere Schäden mitversichert(...) - mehr lesen
  • Photovoltaikanlage
    Eine Photovoltaikanlage (oder auch PV-Anlage) wandelt über Solarzellen große Teile des von der Sonne abgestrahlten Lichts in elektrische Energie um. Abzugrenzen ist eine Photovoltaikanlage von einer Solarthermieanlage, welche zur Wärmeerzeugung eingesetzt wird. PV-Anlagen können für die(...) - mehr lesen
  • Policendarlehen
    Unter einem Policendarlehen wird die Beleihung eines Lebensversicherungsvertrages verstanden – der Versicherungsnehmer kann so eine begrenzte Vorauszahlung für eine eigentlich erst später fällige Versicherungsleistung erhalten. Diese Variante der Kapitalbeschaffung wird oft als Ergänzung bzw.(...) - mehr lesen
  • Preisangabenverordnung
    Die Preisangabenverordnung (PAngV) hat den Status einer rechtskräftigen Verordnung und soll Verbraucher vor unlauteren Methoden zu Preisangaben beim Angebot von gewerbsmäßigen Dienstleistungen und Waren schützen. Die mittlerweile mehrfach geänderte, ursprüngliche Version wurde 1985 ins Leben(...) - mehr lesen
  • Preisindex-Klausel
    Preisindex-Klauseln kommen auf vielen Gebieten zur Anwendung. Um einen einheitlichen, amtlichen Maßstab zur Wertsicherung zu finden, bindet man die Entwicklung eines Basiswertes an die Entwicklung eines Preisindex. Es gibt verschiedene Preisindizes: für Verbraucherpreise, Rohstoffpreise,(...) - mehr lesen
  • Preisindexbindung
    Unter einer Preisindexbindung wird die Koppelung nominaler, rechnerischer Größen (wie z.B. Zinsen, Mieten, Löhne) an die Entwicklung eines Preisindexes (meist des Verbraucherpreisindexes, welcher durch das Statistische Bundesamt ermittelt wird) verstanden. Dies geschieht, um den realen Wert(...) - mehr lesen
  • Preisrisiko
    Im Preisrisiko drückt sich die Gefahr aus, dass sich Preise für einen Investor oder Anbieter entgegen seinen Vorstellungen durch einen unerwarteten Preisrückgang oder - anstieg negativ entwickeln. Die Abweichung des Preises von der Planung führt ggf. zu einem verringerten Ergebnis. Bei einer(...) - mehr lesen
  • Privatinsolvenz
    Die Bezeichnung Privatinsolvenz bezieht sich auf das gesetzlich geregelte Verbraucherinsolvenzverfahren, welches privaten natürlichen Personen ein vereinfachtes Verfahren im Falle einer Zahlungsunfähigkeit ermöglicht. Die entsprechenden Regelungen der Insolvenzordnung sollen dabei eine(...) - mehr lesen
  • Prolongation
    Eine Prolongation bezeichnet die Verlängerung von Laufzeiten, z.B. von Krediten oder Geldanlagen. Meist werden in Verträgen (z.B. in Finanzierungsverträgen) bestimmte Fristen vereinbart, an die sich beide Vertragsparteien halten müssen. Um rechtliche und ggf. finanzielle Nachteile zu(...) - mehr lesen
  • Prolongationsangebot
    Prolongieren kann man mit Verlängern übersetzen. Bei der Baufinanzierung bedeutet es, das Anschlussangebot der Bank zu akzeptieren, wenn die Zinsbindung des Darlehens ausgelaufen ist und neue Zinsvereinbarungen getroffen werden müssen. Da es sich um Annuitätendarlehen handelt, ist nach Ablauf(...) - mehr lesen
  • q
  • Quantitative Lockerung
    Die quantitative Lockerung (oder auch monetäre Lockerung) bezeichnet das Instrument der Geldmengenausweitung einer Zentralbank (wie z.B. der Europäischen Zentralbank = EZB). Mit dieser Geldmengenausweitung soll deflationären Tendenzen begegnet, sowie eine Stabilisierung des Interbankenmarktes(...) - mehr lesen
  • Quartalsweise Verzinsung
    Die quartalsweise Verzinsung bezeichnet eine unterjährige Zinszahlung (wobei ein Quartal = 3 Monate umfasst) für Kredite oder Guthaben. Hieraus entsteht ein Zinseszinseffekt, da die unterjährige Zahlung zu einer Differenz des Guthabens im Vergleich zu einer jährlichen Verzinsung führt. Bei(...) - mehr lesen
  • r
  • Rahmenkredit
    Ein Rahmenkredit bezieht sich auf einen zwischen Kreditinstitut und Kunden vereinbarten revolvierenden Kreditrahmen mit marktorientierten Konditionen, über welchen der Kunde ohne weitere Genehmigung oder Absprache verfügen kann. Die Abrechnung erfolgt meist über ein Unterkonto zum Girokonto(...) - mehr lesen
  • Ramschhypotheken
    Der umgangssprachliche Begriff „Ramschhypotheken“ bezeichnet Hypothekendarlehen, welche aufgrund unzureichender Bonität der Darlehensnehmer nicht adäquat abgesichert sind und so zu einem erhöhten Rückzahlungsausfallrisiko führen. Der Begriff erlangte große Bekanntheit während der(...) - mehr lesen
  • Rate
    Eine Rate ist in der Finanzwelt als ein in regelmäßigen Abständen gezahlter Betrag (in der Regel per Dauerauftrag) z. B. für einen Ratenkredit zu verstehen. Eine Rate kann sich dabei – je nach Art des beanspruchten Kredites – verschiedenartig zusammensetzen. Sehr weit verbreitet ist(...) - mehr lesen
  • Ratenaussetzung
    Unter einer Ratenaussetzung versteht man die zeitweilige (meist für einen Zahlungsintervall wirksame) Einstellung der Ratenzahlung(en) des Kreditnehmers für eine Kreditverpflichtung. In der Regel geschieht dies einvernehmlich zwischen Kreditgeber und Kreditnehmer, wobei die Kosten in den(...) - mehr lesen
  • Ratenfestsetzung
    Unter einer Ratenfestsetzung wird die genaue Bestimmung der Ratenhöhe für eine Finanzierung verstanden. Da die Zusammensetzung einer Ratenleistung je nach Finanzierungsform, Darlehenssumme, Laufzeit und Zinskonditionen und ggf. weiteren Vereinbarungen variiert, sollte vor dem finalen Abschluss(...) - mehr lesen
  • Ratenkredit
    Ein Ratenkredit ist eine weit verbreitete Form des Konsumentenkredites, bei dem ein bestimmter Kreditbetrag an einen Kunden ausgezahlt wird. Anschließend erfolgt die Tilgung und Zinszahlung in immer gleich hohen (meist monatlichen) Raten - bis zur endgültigen Tilgung. Manchmal enthalten die(...) - mehr lesen
  • Ratenneuaufteilung
    Unter einer Ratenneuaufteilung wird ein veränderter Kapitaldienst des Kreditnehmers verstanden, welcher aufgrund einer Änderung des Tilgungssatzes anfällt. So führt ein erhöhter Tilgungssatz zu einer insgesamt höheren Zahlungsrate, welche durch die damit verbundene, schnellere Tilgungsleistung(...) - mehr lesen
  • Rating
    Unter einem Rating wird die Einstufung einer Bonität bzw. einer Zahlungsfähigkeit als Qualitätsmerkmal eines Schuldners verstanden. Ein Rating kann sowohl für große Kapitalmarktteilnehmer gelten (wie beispielsweise Anleiheemittenten börsengehandelter Anleihen) wie auch für einzelne(...) - mehr lesen
  • Realkredit
    Ein Realkredit ist ein Kredit, welcher durch eine grundpfandrechtliche Besicherung als ausschließliches Sicherungskriterium gewährt wird. Im Gegensatz zum sog. Personalkredit erfolgt die Besicherung also ausschließlich anhand eines „real“ existierenden Wertes, z.B. den Verkehrswert einer(...) - mehr lesen
  • Realkreditinstitut
    Ein Realkreditinstitut ist ein Anbieter von grundpfandrechtlichen Darlehen – also ein Finanzierungsgeber, welcher entsprechend langfristige Hypothekendarlehen – beispielsweise eine Immobilienfinanzierung - offeriert. Die meisten in Deutschland bekannten Großbanken, sowie Sparkassen und einige(...) - mehr lesen
  • Realzins
    Der Realzins ist der inflationsbereinigte Zins, welcher z.B. für Guthaben oder Darlehen errechnet werden kann. Grundsätzlich bedeutet ein Anstieg der Teuerungsrate (Inflationsrate), das Geldvermögen wie auch erzielte bzw. zu zahlende Zinsen - am allgemeinen Preisniveau gemessen – weniger wert(...) - mehr lesen
  • Referenzzinssatz
    Ein Referenzzinssatz ist ein gängiger, genau definierter Zinssatz im Markt, der als Bezugsgröße für die Finanzwirtschaft gilt. In der Regel handelt es sich um von den Teilnehmern am Interbankenmarkt anerkannte Zinsindizes. Bei Immobilienfinanzierungen zum Beispiel gilt für die(...) - mehr lesen
  • Refinanzierung
    Unter Refinanzierung wird die Deckungsbeschaffung von Mitteln zum Ausgleich von vergebenen Darlehen an Kunden von Kreditinstituten verstanden. Jedes Kreditinstitut muss von Kunden beanspruchte Gelder an anderer Stelle beschaffen, damit die Liquidität auch zur Verfügung steht. Dabei gibt es(...) - mehr lesen
  • Renovierungsdarlehen
    Ein Renovierungsdarlehen ist ein Darlehen, welches zur Finanzierung von Renovierungsarbeiten aufgenommen wird. Hierzu zählen insbesondere Instandhaltungsmaßnahmen, z. B. Ausbesserungen oder Teilerneuerungen von Türen und Fenstern, Dächern, der Fassade, Fußböden oder Wänden – generell sind(...) - mehr lesen
  • Rentengarantiezeit
    Eine Rentengarantiezeit wird bei manchen Rentenverträgen vereinbart und beschreibt den Zeitraum, für welchen eine regelmäßige Rentenzahlung an den Vertragsinhaber erfolgen muss. Der jeweilige Anspruch besteht natürlich nur dann, wenn die im Vertrag genannten Bedingungen erfüllt wurden.(...) - mehr lesen
  • Reservehypothek
    Eine Reservehypothek ist eine verbindliche Zusage eines Kreditinstitutes gegenüber dem Kunden für die Gewährung eines definierten Hypothekendarlehens. Die Definition umfasst dabei den Kredit- und ggf. Zeitrahmen, den Zinssatz, sowie ungefähre Angaben über die Immobilie – z.B. die Bauweise und(...) - mehr lesen
  • Restschuld
    Der allgemeine Begriff „Restschuld“ bezeichnet grundsätzlich die noch ausstehenden Verpflichtungen nach bereits erfolgten Teilleistungen des Schuldners. Eine sehr häufige Verwendung findet der Begriff jedoch im Bereich der Immobilienfinanzierung – in diesem Fall ist die Restschuld die(...) - mehr lesen
  • Risikohypotheken
    Risikohypotheken sind an Darlehensnehmer mit schwacher Bonität vergebene Immobilienfinanzierungen, die eine hohe Rückzahlungsausfallwahrscheinlichkeit aufweisen. Risikohypotheken sind eine der tragenden Ursachen für die Finanzmarktkrise in 2008 / 2009, weil aufgrund der hohen Ausfälle, der(...) - mehr lesen
  • Rückwärts-Hypothek
    Der Begriff Rückwärts-Hypothek steht im Grunde genommen für ein Darlehen. Dabei handelt es sich allerdings um ein besonderes Darlehen, dass einige wesentliche Merkmale zur Unterscheidung von anderen Finanzierungsformen aufweist. Der Darlehensbetrag wird bei der Rückwärts-Hypothek wahlweise in(...) - mehr lesen
  • s
  • Sachwert-Investment
    Der Begriff Sachwert-Investment beschreibt eine Kapitalinvestition in einen tatsächlich „greifbaren“ Basiswert, z. B. eine Immobilie. Im Gegensatz zu einem Sachwert-Investment kann beispielsweise eine Investition von Kapital auch in Wertpapiere mit einem (aufgedruckten) Nominalwert erfolgen.(...) - mehr lesen
  • Sanierungsdarlehen
    Ein Sanierungsdarlehen ist eine Finanzierung für sanierungstechnische Maßnahmen an bestehenden Objekten, z. B. für eine Erneuerung des Daches oder von Fassadenteilen einer Immobilie. Unter den Begriff „Sanierung“ fallen dabei verschiedene Maßnahmen, die aus unterschiedlichen Motivationen(...) - mehr lesen
  • Schuldnertausch
    Wird eine Immobilie noch vor dem Ende einer laufenden Immobilienfinanzierung veräußert, besteht grundsätzlich die Möglichkeit, die laufende Finanzierung mit zu verkaufen. Der Erwerber der Immobilie wird dann zum neuen Schuldner des Darlehens gegenüber dem Darlehensgeber (in der Regel ein(...) - mehr lesen
  • Score-Wert
    Der Score-Wert ist ein Bewertungskriterium, welche die Bonität eines Darlehensnehmers im Rahmen einer Bonitätsprüfung bei einer Auskunftei darstellt. Diese Auskünfte werden von Kreditinstituten, aber auch z. B. von Mobilfunkanbietern oder Kreditkartenemittenten abgefragt. Eine sehr häufige(...) - mehr lesen
  • Scoring-Verfahren
    Bei einem Scoring-Verfahren wird ein Verbraucher zum Zweck der besseren Risikobeurteilung anhand bestimmter mathematisch-statistischer Verfahren hinsichtlich seiner Kreditwürdigkeit (Bonität) bewertet. Scoring-Verfahren werden von Auskunfteien wie z. B. der Schufa (Schutzgemeinschaft für(...) - mehr lesen
  • Selbstschuldnerische Bürgschaft
    Die selbstschuldnerische Bürgschaft ist eine Bürgschaft, bei welcher der Bürge auf die sog. Einrede der Vorausklage (gem. § 771 BGB und § 773 BGB) verzichtet. Diese Begrifflichkeiten sind schon ihrer Art nach sehr komplex, was bereits eine gewisse Informations- und Sorgfaltspflicht impliziert.(...) - mehr lesen
  • Sicherungshypothek
    Unter einer Sicherungshypothek wird ein Grundpfandrecht verstanden, welches zur Sicherung der Gläubigerforderung durch einen Grundbucheintrag verbrieft wird. Im Gegenzug erhält der Schuldner leihweise Kapital zur Finanzierung seines Vorhabens (in der Privatwirtschaft ist dies in der Regel ein(...) - mehr lesen
  • Sockelbeitrag
    Unter einem Sockelbeitrag ist generell eine Mindestleistung zum Erhalt einer bestimmten Gegenleistung bzw. für die Erfüllung bestimmter Voraussetzungen zu verstehen. Sehr oft wird damit der Mindesteinzahlungsbetrag zum Erhalt von staatlichen Förderungen bezeichnet, vor allem bei(...) - mehr lesen
  • Sonderausgabenabzug
    Der Sonderausgabenabzug ist ein Begriff aus dem Steuerrecht und bezeichnet die Berücksichtigung  von Ausgaben, die unter bestimmten Voraussetzungen im Rahmen der Steuerveranlagung einkommensmindernd geltend gemacht werden können. Somit werden weniger Steuern auf das erzielte Einkommen fällig.(...) - mehr lesen
  • Sonderkündigungsrecht
    Ein Sonderkündigungsrecht bezeichnet das Recht einer Vertragspartei, einen bestehenden Vertrag außerhalb der vertraglich vereinbarten Kündigungsfristen sofort zu kündigen. Das Recht besteht meist bei außergewöhnlichen Vorkommnissen, beispielsweise bei einer Beitragserhöhung in einem(...) - mehr lesen
  • Sondertilgung
    Eine Sondertilgung ist eine Abzahlungsleistung in einem Darlehensverhältnis außerhalb der intervallmäßigen Leistungen (also eine Sonderzahlung), die zur Reduktion der Restschuld führt. Sondertilgungen sind in der Regel vertraglich vereinbart und in diesem Fall bis zu einer bestimmten Summe im(...) - mehr lesen
  • Sondertilgungskosten
    Sondertilgungskosten entstehen, wenn der Darlehensnehmer an den Darlehensgeber zusätzliche (im Zahlungsplan nicht vorgesehene und auch sonst nicht vereinbarte) Tilgungszahlungen leistet und somit die Darlehensschuld zusätzlich verringert. Viele Verträge enthalten Sondertilgungsregelungen, die(...) - mehr lesen
  • Sondertilgungspflicht
    In einem Darlehensverhältnis zwischen einem Kreditinstitut und dem Darlehensnehmer kann vertraglich eine Sondertilgungspflicht vereinbart werden. Ist dies der Fall, so ist der Darlehensnehmer zu den festgelegten Terminen verpflichtet, die fixierte Summe als Sondertilgung zu leisten. In der(...) - mehr lesen
  • Sondertilgungsrecht
    Unter einem Sondertilgungsrecht wird das optionale Recht eines Darlehensnehmers verstanden, eine Sondertilgungsleistung außerhalb des vereinbarten Kapitaldienstes zu erbringen. Diese Sondertilgungsleistung verringert die Restschuld und bedingt eine Reduzierung der Zinsbelastung. In der Regel(...) - mehr lesen
  • Sondertilgungsvereinbarung
    Eine Sondertilgungsvereinbarung kann im Zusammenhang mit einem Darlehensvertrag zwischen Darlehensnehmer und Darlehensgeber vereinbart werden. Die Sondertilgungsvereinbarung beschreibt die vom Darlehensnehmer nutzbaren Sondertilgungszahlungen während der Laufzeit zur Reduzierung der(...) - mehr lesen
  • Spekulationsgewinn
    Der Begriff Spekulationsgewinn steht im Zusammenhang mit der Besteuerung von Gewinnen aus privaten Veräußerungsgeschäften – gemeint sind dabei vor allem Gewinne aus dem Verkauf von Wirtschaftsgütern (auch Immobilien), die innerhalb eines bestimmten Zeitraumes angekauft und mit Gewinn wieder(...) - mehr lesen
  • Starterhypothek
    Unter einer Starterhypothek versteht man eine Immobilienfinanzierung, die sich insbesondere an jüngere Menschen (je nach Anbieter bis etwa 35 Jahre Lebensalter) richtet und gerade Berufseinsteigern und angehenden Immobilienbesitzern ohne groß vorhandenes Eigenkapital speziell zugeschnittene(...) - mehr lesen
  • Stundungskosten
    Stundungskosten können bei unterschiedlichen Vorgängen im Wirtschaftsleben anfallen, wenn eigentlich zu entrichtende Zahlungen für einen vorübergehenden Zeitraum ausgesetzt werden. Bei Darlehen bzw. Immobilienfinanzierungen fallen Stundungskosten an, wenn die fälligen Tilgungsraten auf Bitten(...) - mehr lesen
  • Subvention
    Unter einer Subvention ist eine staatliche, finanzielle Bezuschussung oder andere finanzielle Bevorteilungen für bestimmte Waren oder Dienstleistungen zu verstehen. Eine Subvention ist an bestimmte Voraussetzungen gebunden und kann mittels Beschluss durch staatliche Organe beendet oder neu(...) - mehr lesen
  • t
  • Tagesgeldkonto
    Ein Tagesgeldkonto ist ein Guthabenkonto, dessen Einlagen jederzeit und ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist abgerufen werden können (die Einlagen unterliegen der sog. täglichen Fälligkeit). Das Guthaben auf einem Tagesgeldkonto wird verzinst und je nach Konditionen des Anbieters erfolgt z.B.(...) - mehr lesen
  • Teilauszahlungszuschlag
    Der Begriff des Teilauszahlungszuschlags wird meist im Zusammenhang mit einer Baufinanzierung verwendet. Da viele Kreditinstitute nur Teilbeträge (je nach Fertigstellungsfortschritt des Bauvorhabens) auszahlen, ist hiermit ein höherer Aufwand verbunden als bei der Auszahlung der gesamten(...) - mehr lesen
  • Tilgungsanteil
    Der Tilgungsanteil bezeichnet den Teil einer Zahlung, welcher in einem Darlehensverhältnis zur Tilgung eines Teils des ursprünglich aufgenommenen Darlehensbetrages beiträgt. Die Verbuchung eines Tilgungsanteils bedingt somit eine Verminderung der Restschuld. Sehr oft bestehen (z.B. bei(...) - mehr lesen
  • Tilgungsbausparvertrag
    Ein Tilgungsbausparvertrag ist ein von Bausparkassen offeriertes Immobilienfinanzierungsprodukt, welches ein Hypothekendarlehen mit einem Bausparvertrag als Tilgungsträger kombiniert. Die Absicherung der Hypothek erfolgt dabei – wie auch bei Hypothekendarlehen anderer Anbieter üblich – durch(...) - mehr lesen
  • Tilgungsfreie Jahre
    Nicht alle Kreditformen müssen nach der Auszahlung der Kreditsumme direkt in Raten getilgt werden. So kann mit dem Kreditgeber auch eine anfängliche, tilgungsfreie Zeit vereinbart werden – die sog. tilgungsfreien Jahre. Hierbei müssen während der vereinbarten, tilgungsfreien Zeit lediglich die(...) - mehr lesen
  • Tilgungshypothek
    Die Tilgungshypothek (oder auch Abzahlungshypothek oder Annuitätendarlehen) ist eine Darlehensform, die durch immer gleich hohe Raten zur Rückzahlung gekennzeichnet ist, welche sich aus jeweils veränderlichen Tilgungs- und Zinsleistungen zusammensetzen. Da nach Beginn der Rückzahlungsphase mit(...) - mehr lesen
  • Tilgungspause
    Unter einer Tilgungspause wird die vorübergehende Einstellung der Tilgungszahlungen seitens des Darlehensnehmers verstanden. Während dieser Zeit leistet der Darlehensnehmer nur noch die anfallenden Zinszahlungen und reduziert somit vorübergehend seine regelmäßige Zahlungslast. Insgesamt werden(...) - mehr lesen
  • Tilgungsplan
    Der Tilgungsplan veranschaulicht bzw. erläutert in detaillierter Form den für ein Darlehen vertraglich vereinbarten Tilgungsverlauf. Hierzu werden die einzelnen Tilgungszahlungen mit den Zahlungsterminen und der genauen Höhe (meist in Form einer Liste) dargestellt. Der Darlehensnehmer hat so(...) - mehr lesen
  • Tilgungsprogression
    Als Tilgungsprogression wird eine im Zeitverlauf (der Darlehensrückzahlung) ansteigende Tilgung bezeichnet. Bei der weit verbreiteten Immobilienfinanzierungsform des Annuitätendarlehens erfolgt eine automatische Tilgungsprogression, da nach jeder Ratenzahlung der Zinsanteil sinkt und der(...) - mehr lesen
  • Tilgungssatz, anfänglicher
    Unter dem anfänglichen Tilgungssatz wird der im ersten Abzahlungsjahr eines Darlehens vereinbarte Prozentsatz von der nominalen Darlehensschuld verstanden, der für die Tilgung aufgebracht werden muss. Diese Tilgungsleistung wird meist in regelmäßige Raten (z. B. 12 Monatsraten) aufgeteilt. Der(...) - mehr lesen
  • Tilgungsstreckungsdarlehen
    Ein Tilgungsstreckungsdarlehen bezeichnet ein Darlehen, welches für die Deckung eines zusätzlichen Kapitalbedarfs aufgrund eines Disagios bei einem Ursprungsdarlehen benötigt wird. Wird beispielsweise eine Immobilienfinanzierung über 200.000 Euro aufgenommen und dieses Darlehen mit einem(...) - mehr lesen
  • Tilgungsstreckungskredit
    Ein Tilgungsstreckungskredit ist ein zusätzlicher Kredit, der zur Deckung einer durch ein Disagio entstandenen Finanzierungslücke benötigt wird. Wird beispielsweise eine Immobilienfinanzierung zu 200.000 Euro (Darlehenssumme) aufgenommen, das Kreditinstitut zahlt jedoch nur die Darlehenssumme(...) - mehr lesen
  • Tilgungssurrogat
    Ein Tilgungssurrogat (oder auch Tilgungsträger) ist ein für die endfällige Tilgung heranzunehmendes, zusätzlich abgeschlossenes Produkt zu einem Darlehensvertrag. Insbesondere kommen dafür Bank- oder Fondssparpläne, Lebensversicherungen oder Bausparverträge in Betracht. Für das Darlehen werden(...) - mehr lesen
  • Tilgungsträger
    Ein Tilgungsträger wird im Rahmen eines Darlehensvertrages für ein endfälliges Darlehen zwischen Kreditinstitut und Darlehensnehmer vereinbart, um am Ende der Laufzeit die Darlehenstilgung sicherzustellen. Es kommen dabei unterschiedliche Produkte zum Einsatz, z. B.(...) - mehr lesen
  • Tilgungszeitraum
    Der Tilgungszeitraum ist derjenige Zeitraum, welcher benötigt wird, um eine Darlehensschuld vollständig zurückzuführen (zu „tilgen“). Da zu den Tilgungsbeträgen auch Zinszahlungen kommen, zahlt der Darlehensnehmer insgesamt sehr viel mehr Kapital zurück als die nominale Darlehensschuld. Erst(...) - mehr lesen
  • Treuhänder
    Ein Treuhänder ist eine Person, welche mit der Wahrnehmung bzw. Durchsetzung von Vermögensrechten eines Treugebers (Auftraggeber) beauftragt wird. Der Treuhänder ist Mittelsmann zwischen verschiedenen Vertragsparteien und ist in Abwicklung, Prüfung und Verwaltung eingebunden. Der Treuhänder(...) - mehr lesen
  • u
  • Überrendite
    Unter einer Überrendite wird im Allgemeinen eine den Durschnitt einer Vergleichsgröße überschreitende Renditeerzielung bezeichnet. Eine Überrendite trägt somit zu einem besseren bzw. schnelleren Vermögensaufbau des Investors bzw. des Eigentümers bei. Entscheidend für die Beurteilung einer(...) - mehr lesen
  • Überschuldung
    Nicht alle finanziellen Engpässe sind gleich eine Überschuldung, sie müssen über längere Zeit bestehen. Eine exakt definierte Höhe des Kreditumfanges oder der monatlichen Belastung, bei der eine Überschuldung vorliegt, gibt es jedoch nicht. Die Grenzen zwischen Verschuldung und Überschuldung(...) - mehr lesen
  • Überschuldungsrisiko
    Das Überschuldungsrisiko für einen Kreditnehmer steigt mit der Anzahl und Höhe seiner Darlehen. Groß ist das Überschuldungsrisiko für Menschen, deren monatliche finanzielle Belastung ihnen zu wenig Spielraum für ein sorgenfreies Leben lässt. Das kann durch ein geringes Einkommen oder zu hohe(...) - mehr lesen
  • Überschussbeteiligung
    Der Begriff Überschussbeteiligung stammt aus dem Versicherungsbereich. Er bezieht sich auf den Anteil des jährlich vom Versicherer erwirtschafteten Ergebnisses, den der Versicherungsnehmer erhält. Überschüsse erzielen Versicherungsgesellschaften durch Kapitalanlagen, Kostenreduzierungen,(...) - mehr lesen
  • Umbaufinanzierung
    Teile einer Immobilie müssen von Zeit zu Zeit erneuert oder modernisiert werden. Ein Umbau erfolgt, weil sie unwirtschaftlich geworden oder nicht mehr funktionsfähig sind, oder der Besitzer sich eine größere Küche und ein schöneres Bad wünscht. Energiesparmaßnahmen beispielsweise, wie der(...) - mehr lesen
  • Umkehrhypothek
    Die Umkehrhypothek (oft auch Immobilienverrentung genannt) soll eine regelmäßige Rentenzahlung für den Immobilienbesitzer durch den Verkauf einer Immobilie an die Bank generieren. Der Verkäufer behält dabei das Wohnrecht in der Immobilie und die Bank leistet die Rentenzahlung abhängig von der(...) - mehr lesen
  • Unfallversicherung
    Der Begriff Unfallversicherung steht im weitesten Sinne für die Versicherung gegen die Folgen eines Unfalls – unabhängig davon, ob dieser Unfall dem Versicherten selbst zugestoßen ist oder von diesem verursacht wurde. Im Rahmen der Sozialversicherungspflicht besteht eine gesetzliche(...) - mehr lesen
  • Unterfinanzierung
    Unter einer Unterfinanzierung wird ganz allgemein eine nicht ausreichende Kapitaldecke aus Eigen-und Fremdkapital für das angestrebte Projekt verstanden. Am Beispiel einer Baufinanzierung würde dies bedeuten, dass das zur Verfügung stehende Eigenkapital plus das aufgenommene Immobiliendarlehen(...) - mehr lesen
  • Unterhaltungskosten (Immobilie)
    Die Unterhaltungskosten einer Immobilie setzen sich aus den entstehenden Kosten für den Erhalt bzw. die Nutzbarkeit von Immobilien zusammen – hierunter fallen z. B. Energie- und Wasserkosten, Kosten für Instandhaltungen und Reparaturen, Kosten für Modernisierungen, Kosten für Schornsteinfeger,(...) - mehr lesen
  • v
  • Veräußerungsgewinn
    Veräußerungsgewinne entstehen beim Verkauf von Häusern, Wohnungen, Grundstücken, Wertpapieren und Betrieben. Veräußerungsgewinne sind generell steuerpflichtig, die Freigrenze liegt bei 600 Euro pro Kalenderjahr (Stand 2012). Davon gibt es jedoch Ausnahmen. Die Regelungen für die Veräußerung(...) - mehr lesen
  • Vermögensbildungsgesetz
    Das Vermögensbildungsgesetz regelt die Details zum Erhalt der vermögenswirksamen Leistungen (VL) resp. der Arbeitsnehmersparzulage bzw. weiteren Leistungen und legt dementsprechend die notwendigen Voraussetzungen (z. B. die Einkommensgrenzen) und die Leistungshöhe der staatlichen Förderung(...) - mehr lesen
  • Vermögensplanung
    Unter einer Vermögensplanung wird die umfassende, strategische Planung einer spezifischen, finanziellen Situation (von Privatpersonen oder Unternehmen) verstanden. Dabei werden existenzielle Risiken genauso in die Überlegungen einbezogen wie auch das generelle Anlagerisikomanagement und die(...) - mehr lesen
  • Vermögensschaden
    Als Vermögensschaden wird der Verlust von Vermögen aufgrund eines bestimmten Ereignisses bezeichnet. Das „Vermögen“ wird in diesem Zusammenhang von allen zum Eigentum des Geschädigten gehörenden Dingen (z. B. Bargeld, Wertpapiere oder Immobilien) gebildet. Bei den meisten(...) - mehr lesen
  • Vermögenswirksame Leistungen
    Vermögenswirksame Leistungen (VL) sind Sparbeiträge des Arbeitgebers zu Gunsten des Arbeitnehmers nach den Regelungen des Vermögensbildungsgesetzes. Der Arbeitgeber überweist einen bestimmten Betrag (maximal 40 Euro monatlich) direkt auf das entsprechend eingerichtete Anlagekonto des(...) - mehr lesen
  • Verrentungshypothek
    Die Möglichkeit einer Immobilienverrentung mittels einer Verrentungshypothek bietet sich für Eigentümer von Immobilien (oder auch deren Ehegatten) für die Aufbesserung der Altersbezüge an. Dabei wird vereinbart, dass die Immobilie nach dem Tod des Eigentümers an den Kreditgeber übergeht (und(...) - mehr lesen
  • Verrentungsmodelle
    Unter dem Begriff „Verrentungsmodelle“ sind Vereinbarungen über den Verkauf einer Immobilie gegen Zahlung einer Rente – in der Regel in Kombination mit lebenslangem Wohnrecht des Verkäufers – zu verstehen. Somit kann der Verkäufer sein Einkommen aufbessern, ohne das Wohnrecht in den gewohnten(...) - mehr lesen
  • Versicherungsdarlehen
    Versicherungsdarlehen sind sog. „endfällige Darlehen“ - also Darlehen, die während der vereinbarten Laufzeit nicht getilgt werden. Für diese Art der Immobilienfinanzierung werden während der Laufzeit nur Zinszahlungen (sowie eine zusätzliche Rate für ein in Kombination abgeschlossenes(...) - mehr lesen
  • Verzinsung, variable
    Eine variable Verzinsung ist gekennzeichnet durch einen flexiblen, marktabhängigen Zinssatz, der sich in regelmäßigen Abständen (z. B. monatlich oder vierteljährlich) ändert – dieser kann dabei für Guthaben oder auch für Darlehen gelten. Dementsprechend berechnet sich die Zinsgutschrift bzw.(...) - mehr lesen
  • Verzinsungsbasis
    Die Verzinsungsbasis ist ein Referenzzinssatz, welcher für Darlehen oder verzinste Guthaben als Ausgangsgröße für die Berechnung des jeweils gültigen Zinssatzes dient. Im Bereich von Immobilienfinanzierungen wird hierfür in der Regel der EONIA (Euro Overnight Index Average) oder der EURIBOR(...) - mehr lesen
  • Vollfinanzierung
    Unter einer Vollfinanzierung wird eine Immobilienfinanzierung ohne Eigenkapital des Darlehensnehmers verstanden. Das bedeutet, dass 100% der Kosten für einen Immobilienerwerb durch ein Darlehen abgedeckt sein müssen – hinzu kommen oft auch noch die weiteren Beträge für Nebenkosten und z.B. die(...) - mehr lesen
  • Volltilgerdarlehen
    Volltilgerdarlehen sind Immobiliendarlehen, welche am Ende einer vereinbarten Zinsbindungsfrist voll getilgt sein müssen. Dies hat zur Folge, dass neben den regelmäßigen Zinszahlungen auch vergleichsweise hohe Tilgungszahlungen regelmäßig erbracht werden müssen. Dabei erfolgt die Ratenzahlung(...) - mehr lesen
  • Vorfälligkeitskosten
    Vorfälligkeitskosten entstehen bei vorzeitiger Kündigung eines Baufinanzierungsdarlehens. Wenn der Kreditnehmer sein Darlehen vor der eigentlichen Fälligkeit kündigt, muss er der Bank den Schaden ersetzen, den diese durch die vorzeitige Rückzahlung erlitten hat. Es handelt sich dabei um die(...) - mehr lesen
  • Vorfälligkeitsrichtwert
    Bei Darlehen mit Vereinbarung einer Zinsbindungsfrist sind beide Vertragspartner (Darlehensnehmer und Darlehensgeber) während der Laufzeit an die vereinbarten Zinszahlungen resp. den Zinssatz gebunden. Kündigt nun der Darlehensnehmer das Darlehen während dieser Laufzeit, nimmt der(...) - mehr lesen
  • Vorfälligkeitsschutz
    Einige Darlehensgeber bieten für Ihre Immobilienfinanzierung optional einen sog. Vorfälligkeitsschutz an, welcher bei einer vorzeitigen Rückzahlung des Darlehens die normalerweise dann verlangte Vorfälligkeitsentschädigung obsolet werden lässt. Kommt es also zu einer vorzeitigen (d. h. einer(...) - mehr lesen
  • Vorfinanzierung
    Ein Vorfinanzierungskredit kommt für Investitionen infrage, deren Finanzierung noch nicht gesichert ist und die deshalb mit gleichzeitigen Sparmaßnahmen verbunden sind. Er dient zur Vorfinanzierung von nicht vorhandenem Eigenkapital oder langfristigen Beteiligungen. Im Immobilienbereich(...) - mehr lesen
  • Vorfinanzierungskredit
    Ein Vorfinanzierungskredit ist ein gewährtes Darlehen, welches einen späteren Mittelzufluss voraussetzt und üblicherweise als Zinszahlungsdarlehen vereinbart wird. Beispiele: In wenigen Jahren bzw. in absehbarer Zeit wird eine Lebensversicherung fällig oder ein Bausparvertrag zuteilungsreif -(...) - mehr lesen
  • Vorlaufzeit
    Eine Vorlaufzeit ist eine Zeitspanne, die bis zur Effektierung eines bestimmten Ereignisses ab einem festen Zeitpunkt vergeht – bei Darlehen z.B. die Zeitspanne zwischen Genehmigung und Auszahlung. Im Bereich der Immobilienfinanzierung hat die Vorlaufzeit insbesondere bei Forward-Darlehen eine(...) - mehr lesen
  • Vorschaltdarlehen
    Ein Vorschaltdarlehen ist ein sehr kurzfristiges (z. B. 1 oder 2 Jahre Laufzeit) Hypothekendarlehen, was meist aus zinskostentechnischen Überlegungen abgeschlossen wird. So kann mit einem Vorschaltdarlehen beispielsweise eine Hochzinsphase überbrückt werden, indem ein Darlehen mit nur sehr(...) - mehr lesen
  • w
  • Währungskredit
    Ein Währungskredit ist ein Kredit in einer anderen Währung als der Landeswährung (im Euro-Raum als nicht auf Euro lautende Kredite). Typische und oft vorkommende Währungskredite lauten beispielsweise auf Schweizer Franken, amerikanische Dollar oder auch auf japanische Yen. Neben der(...) - mehr lesen
  • Wärmedämmung
    Die Wärmedämmung ist eine wichtige und interessante Methode bei Immobilien die Energiekosten entscheidend zu senken. Als Wärmedämmung werden dabei alle Maßnahmen verstanden, die dazu dienen den Wärmeverlust eines Gebäudes einzuschränken. Im Rahmen von Neubauten oder aber Modernisierungen(...) - mehr lesen
  • Wechselkursgewinn
    Wechselkursgewinne entstehen durch die Ausnutzung von Währungsschwankungen beim Kauf und Verkauf von Fremdwährungen. Im Bereich der Immobilienfinanzierung ist hierbei insbesondere ein Zusammenhang mit der Aufnahme einer Finanzierung in einer fremden Währung (also nicht in Euro) gegeben. Diese(...) - mehr lesen
  • Wechselkursrisiko
    Ein Wechselkursrisiko besteht immer dann, wenn fremde Währungen an- und verkauft werden oder Erträge oder Verbindlichkeiten in fremden Währungen anfallen. Es könnten hierbei durch verschiedene Kursentwicklungen der beteiligten Währungen Verluste entstehen. Im Bereich der Immobilienfinanzierung(...) - mehr lesen
  • Wegerecht
    Das Wegerecht bezeichnet das Recht, über ein in Fremdeigentum befindliches Grundstück zu queren (z. B. zu fahren oder zu gehen). Ein Wegerecht kann zeitlich begrenzt sein oder aber grundsätzlich unbefristet sein – empfehlenswert ist es, die genaue Art der Nutzung festzulegen, um spätere(...) - mehr lesen
  • Wertbeständigkeit
    Unter dem Begriff Wertbeständigkeit wird allgemein die Eigenschaft eines Objektes verstanden, einen Wert dauerhaft zu erhalten. So sollte eine Wertbeständigkeit den nominellen Wert des Objektes langfristig und möglichst ohne große Schwankungen garantieren – egal, welche äußeren Einflüsse(...) - mehr lesen
  • Wertentwicklung
    Die Wertentwicklung bezeichnet den Wertverlauf eines Objektes (meist eines Anlagegegenstandes) hinsichtlich des Anlageerfolges – also, ob im Laufe der Zeit ein Gewinn oder ein Verlust erzielt wird. Wer Geld in einen Anlagegegenstand (z. B. ein Wertpapier oder eine Immobilie) investiert, möchte(...) - mehr lesen
  • Wertermittlung
    Die Wertermittlung wird oftmals von Kreditinstituten im Zusammenhang mit einer Darlehensvergabe beauftragt und soll den realen Wert eines Wirtschaftsgutes (z. B. einer Immobilie) ermitteln. Dieser Wert hat Einfluss auf die gewährten Konditionen bzw. die Darlehenssumme und stellt somit ein(...) - mehr lesen
  • Wertpapiersparplan
    Bei einem Wertpapiersparplan werden regelmäßige Einzahlungen direkt in Wertpapiere investiert und sammeln sich so im Laufe der Zeit zu einem ansehnlichen Depotbestand. Ähnlich einem Banksparplan werden regelmäßig wiederkehrende Einzahlungen (z. B. monatlich) eingezogen bzw. überwiesen – werden(...) - mehr lesen
  • Wertpapiertilgung
    Die Wertpapiertilgung ist eine Möglichkeit im Rahmen von Baufinanzierungen endfällige Darlehen durch Wertpapiere zu tilgen. Häufig werden bei Baufinanzierungsdarlehen sogenannte Tilgungsaussetzungsdarlehen abgeschlossen. Bei diesen Darlehen zahlen Darlehensnehmer während der Laufzeit des(...) - mehr lesen
  • Wiederbeschaffungswert
    Unter einem Wiederbeschaffungswert will allgemein der Gegenwert eines Objektes verstanden, der zur Wiederbeschaffung des gleichen oder vergleichbaren Objektes notwendig wäre. Im Zusammenhang mit Immobilien gibt der Wiederbeschaffungswert an, welche Leistung z. B. von der Hausratversicherung im(...) - mehr lesen
  • Wirtschaftsauskunftei
    Eine Wirtschaftsauskunftei ist ein privatwirtschaftlich geführtes Unternehmen, welches Daten über Verbraucher mit Bezug auf Bonität, Zahlungsverhalten, Zahlungshistorie usw. erhebt und diese Daten an berechtigte Auskunftsparteien übermittelt. Die Auskunftssuchenden sind dabei meist(...) - mehr lesen
  • Wohn-Riester
    Die landläufig unter der Bezeichnung „Wohn-Riester“ bekannte Eigenheimrente stellt eine zusätzliche private Altersvorsorgemöglichkeit unter Einbeziehung selbst genutzter Wohnimmobilien dar. Die nach dem ehemaligen Bundesarbeitsminister Walter Riester benannte Variante der „Riester-Rente“(...) - mehr lesen
  • Wohn-Riester-Zulage
    Unter der Wohn-Riester-Zulage wird ein staatlicher Zuschuss verstanden, der unter bestimmten Voraussetzungen für die Finanzierung einer selbstgenutzten Wohnimmobilie gewährt wird. Das 2008 erschaffene Gesetz zur Eigenheimrente sieht dafür ein entsprechend zertifiziertes Riester-Produkt (z. B.(...) - mehr lesen
  • Wohneigentumsprogramm
    Unter dem Begriff „Wohneigentumsprogramm“ wird allgemein die über die staatliche KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) vergebene Förderung für die Schaffung von selbstgenutztem Wohneigentum verstanden. Es besteht hierbei für Privatleute die Möglichkeit, über besonders günstige Kredite (bis max.(...) - mehr lesen
  • Wohnflächenberechnung
    Unter einer Wohnflächenberechnung wird ein standardisiertes Verfahren für die Berechnung der Wohnfläche eines zu Wohnzwecken genutzten Gebäudes verstanden. Diese Berechnungsmethode ging aus der amtlichen Berechnungsweise im Rahmen der öffentlichen Wohnungsbauförderung hervor. In diese(...) - mehr lesen
  • Wohnförderkonto
    Das sog. Wohnförderkonto ist ein fiktives Konto im Rahmen des Eigenheimrentengesetzes (oder auch „Wohn-Riester“), welches die staatlichen Zulagen und Beiträge verwaltet und mit jährlich 2,0 % (dem sog. Garantiezins) verzinst. Dabei ist auf diesem Konto kein reales Guthaben, sondern es dient(...) - mehr lesen
  • Wohngebäudeversicherung
    Eine Wohngebäudeversicherung bzw. eine verbundene Wohngebäudeversicherung ist ein Versicherungspaket, welches rund um eine Immobilie Schutz vor verschiedenen, wertschädigenden Einflüssen bietet. In manchen Gebieten ist diese Versicherung Pflicht – auch wird sie von fast allen Kreditinstituten(...) - mehr lesen
  • Wohnkredit
    Ein Wohnkredit ist prinzipiell als Alternative zu einem Ratenkredit zu betrachten, da es sich hier um einen Kredit ohne Grundschuldbesicherung handelt, welcher meist in Raten zurückgezahlt wird. Gedacht ist dieses mehr oder weniger speziell ausgerichtete Angebot (je nach Anbieter) der(...) - mehr lesen
  • Wohnrecht, eingetragenes
    Ein eingetragenes Wohnrecht verbrieft das Recht eines oder mehrerer Dritter, in einer Immobilie des Wohnrechtgebers für den angegebenen Zeitraum zu wohnen. Die Eintragung erfolgt dabei im Grundbuch des zuständigen Grundbuchamtes – lt. § 1093 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) muss ein Wohnrecht als(...) - mehr lesen
  • Wohnungsbaugenossenschaft
    Eine Wohnungsbaugenossenschaft ist eine Gesellschaft, welche sich mit dem Erwerb bzw. der Herstellung von Wohneinheiten beschäftigt und diese dann an ihre Mitglieder vermietet. Je nach Anteilsgröße eines Mitglieds erhält dieses im Gegenzug Gewinnbeteiligungen – letztlich ergibt sich aus der(...) - mehr lesen
  • Wohnungsbauprämie
    Die Wohnungsbauprämie ist eine staatliche Subvention für die Schaffung eigenen Wohnraumes und wird nur im Zusammenhang mit einem entsprechend begünstigten Aufwand gewährt. Begünstigte Aufwandsformen sind z.B. Beiträge zu einem Bausparvertrag, Erstaufwendungen zum Erwerb von Bau- oder(...) - mehr lesen
  • y
  • Yen-Finanzierung
    Eine Yen-Finanzierung ist eine Fremdwährungsfinanzierung in japanischen YEN. Grundsätzlich verspricht sich der Darlehensnehmer davon eine Zinseinsparung im Vergleich zu EURO-Darlehen sowie einen evtl. Währungsgewinn bei günstiger Entwicklung des Wechselkurses. Das Darlehen wird dabei(...) - mehr lesen
  • z
  • Zahlungshistorie
    Eine Zahlungshistorie listet vergangene Kapitaltransaktionen auf, meist bezogen auf bestimmte Personen oder auch Firmen. Im Bereich der Immobilienfinanzierung wird vom Darlehensgeber (z. B. Bank oder Versicherung) eine Zahlungshistorie vom Darlehensnehmer über eine Auskunftei (z. B. Schufa(...) - mehr lesen
  • Zinsabschlag
    Das Wort Zinsabschlag kann grundsätzlich unterschiedliche Bedeutungen haben. So kein ein Zinsabschlag beispielsweise eine Reduktion eines bestimmten Zinssatzes, z. B. als Bonus im Finanzierungsgeschäft, als zeitlich befristete Neukundenaktion oder als Anreiz für bestimmte Finanzierungsprodukte(...) - mehr lesen
  • Zinsänderungsrisiko
    Als Zinsänderungsrisiko wird generell das Risiko einer Zinsänderung für bestehende Darlehen oder Guthaben angesehen, für welche keine feste Verzinsung vertraglich vereinbart wurde. Die Zinsentwicklung könnte sich ungünstig (bei Darlehen = Zinserhöhung und bei Guthaben = Zinssenkung) auf(...) - mehr lesen
  • Zinsänderungsvereinbarung
    In Darlehensverträgen ohne Zinsbindung regelt die Zinsänderungsvereinbarung die Änderungsbedingungen des zugrunde liegenden Zinssatzes. Der variable Zinssatz orientiert sich dabei an einem Marktzinssatz (in der Regel dem EURIBOR = Euro Interbank Offered Rate oder dem EONIA = Euro OverNight(...) - mehr lesen
  • Zinsanhebung
    Bei Immobilienfinanzierungen ohne vereinbarte Zinsbindung richtet sich der Sollzins in der Regel nach dem Marktzinsniveau – dabei erfolgt eine regelmäßige (z.B. monatliche oder quartalsweise) Anpassung der Darlehenszinssatzes an die Marktgegebenheiten. Steigt der Zins, spricht man von einer(...) - mehr lesen
  • Zinsanpassungsklausel
    Die Zinsanpassungsklausel legt die Details für Zinsanpassungen (Zinssenkungen oder Zinsanhebungen) einer Finanzierung ohne Zinsbindung fest. Darunter fallen die Festlegung des Turnus (zu welchen Terminen wird der Zinssatz angepasst?), der Referenzzinssatz (an welchem Marktzinssatz orientiert(...) - mehr lesen
  • Zinsbindungskosten
    Zinsbindungskosten entstehen, wenn ein Darlehen mit Vereinbarung einer Zinsbindung aufgenommen wird. Je nach Länge der hierbei vereinbarten Zinsbindungsfrist wird ein Zinsaufschlag auf die Sollzinsen (auf Basis eines vergleichbaren, variablen Darlehens) berechnet, was die Gesamtbelastung des(...) - mehr lesen
  • Zinscap
    Unter einem Zinscap wird ein Instrument zur maximalen Begrenzung eines Zinssatzes verstanden – meist wird ein Zinscap in Finanzierungsverträgen angewandt, um eine Zinsobergrenze und damit eine maximal mögliche Zinsbelastung für den Finanzierungsnehmer zu fixieren. Der Zinssatz kann dann nicht(...) - mehr lesen
  • Zinsdegression
    Eine Zinsdegression liegt vor, wenn die Zinsen im Verlauf eines Kapitaldienstes rückläufig sind, also abnehmen. Das klassische Beispiel hierfür ist das bei einer Immobilienfinanzierung weit verbreitete Annuitätendarlehen – der Darlehensnehmer zahlt hier (in der Regel monatlich) gleichbleibende(...) - mehr lesen
  • Zinseszins
    Unter dem Zinseszins wird ein Zins verstanden, der auf bereits (zu einem früheren Zeitpunkt effektuierte) kapitalisierte Zinsen berechnet wird. Die Zinseszinsrechnung als Teil der Finanzmathematik ist vergleichsweise komplex und bedingt einen mitunter exponentiellen Vermögens- oder(...) - mehr lesen
  • Zinseszinseffekt
    Der Zinseszinseffekt setzt ein, wenn ein anfängliches Kapital mit Zinsen kapitalisiert wird und der festgelegte Zins fortan auf das ursprüngliche Kapital plus diese bisher kapitalisierten Zinsen berechnet wird. Somit werden bei z.B. Sparguthaben einmal erzielte Zinserträge erneut verzinst –(...) - mehr lesen
  • Zinsprognose
    Eine Zinsprognose ist ein Versuch, die kommende Entwicklung eines Zinsverlaufs vorherzusagen. Die Zeiträume und der Einbezug zugrunde liegender Einflussindikatoren für eine solche Prognose können je nach Prognoseherausgeber erheblich voneinander abweichen. Wie jede Vorhersage, sind auch(...) - mehr lesen
  • Zinsprogression
    Unter einer Zinsprogression versteht man die Vereinbarung ansteigender Zinsen im Verlauf eines Kreditverhältnisses oder auf Basis eines verzinslichen Guthabens. Dies bedeutet, dass zunächst (zu Beginn des Vertragsverhältnisses) der Zinssatz vergleichsweise gering ist, im Zeitverlauf jedoch(...) - mehr lesen
  • Zinssatz
    Der Zinssatz (oft auch „Zinsfuß“) im Zusammenhang mit einer Finanzierung ist Ausdruck der Preisgestaltung für überlassenes Kapital. Die Angabe erfolgt üblicherweise in Prozent (%) pro anno (p.a., per annum, also pro Jahr). Abweichungen können z.B. sein, dass die Angabe in Prozent p.M. (pro(...) - mehr lesen
  • Zinsstruktur, flache
    Von einer flachen Zinsstruktur wird am Kapitalmarkt gesprochen, wenn die Zinssätze für Darlehen mit unterschiedlichen Laufzeiten annähernd gleich hoch sind. Diese Situation entspricht einem flachen (waagerechten) grafischen Verlauf in der Zinskurve (bezogen auf die Laufzeit) und tritt(...) - mehr lesen
  • Zinsstruktur, inverse
    Von einer inversen Zinsstruktur wird am Kapitalmarkt gesprochen, wenn die Zinssätze für Darlehen oder Kapitalanlagen mit langen Laufzeiten unter den Zinssätzen für das kurzfristige Pendant liegen. Diese Zinssituation kann als sehr selten vorkommend beschrieben werden – oft tritt sie bei einer(...) - mehr lesen
  • Zinsstruktur, normale
    Die normale Zinsstruktur am Kapitalmarkt beschreibt das überwiegend vorherrschende Szenario höherer langfristiger Zinsen für Darlehen und Kapitalanlagen im Vergleich zum jeweiligen kurzfristigen Pendant. Die sog. Zinsstrukturkurve (grafische Darstellung aus Zinsen bezogen auf die Laufzeit)(...) - mehr lesen
  • Zinsstrukturkurve
    Eine Zinsstrukturkurve ist eine grafische Darstellung der Relation zwischen Zinssatz und Laufzeit (in der Regel einer Darlehenslaufzeit), meist bezogen auf einen Zinsmarkt. Grundsätzlich kann eine Zinsstrukturkurve aber auch auf sehr begrenzte Bezugspunkte bezogen sein, z. B. einen einzelnen(...) - mehr lesen
  • Zinsuntergrenze
    Unter einer Zinsuntergrenze ist ein vertraglich vereinbarter Mindestzinssatz zu verstehen, der zu keiner Zeit der Vertragslaufzeit unterschritten werden kann. Diese Vereinbarung ist unabhängig von der Entwicklung am Zinsmarkt oder von Änderungen der Referenzzinssätze eines Finanzraums. Bei z.(...) - mehr lesen
  • Zinszyklus
    Der Zinszyklus ist ein Begriff aus der Finanzwelt und bezeichnet ein wiederkehrendes Muster im Verlauf einer Zinsentwicklung. Zinszyklen lassen sich insbesondere gut an grafischen Verläufen manifestieren, welche die Zinsentwicklung über einen längeren Zeitraum zeigen. Die Entwicklung von(...) - mehr lesen
  • Zulagenanspruch
    Ein Zulagenanspruch ergibt sich aus der Erfüllung klar definierter Voraussetzungen und führt zum Erhalt einer finanziellen Unterstützung, beispielsweise aus staatlichen Förderprogrammen. Im allgemeinen Verständnis wird ein Zulagenanspruch meist im Zusammenhang mit der staatlichen Förderung von(...) - mehr lesen
  • Zusatzhypothek
    Eine Zusatzhypothek bezeichnet die Besicherung einer Fremdkapitalaufnahme durch Eintragung einer Grundschuld für eine bereits grundpfandrechtlich in Anspruch genommene Immobilie. Dabei wird das zusätzliche Darlehen durch eine Hypothek niedrigeren Ranges besichert, da der höhere Rang im(...) - mehr lesen
  • Zusatzsicherheit
    Unter einer Zusatzsicherheit wird die Einbringung einer weiteren (zusätzlichen) Sicherheit im Rahmen eines Kreditgeschäftes verstanden. Der Kreditgeber (in der Regel ein Kreditinstitut) möchte sich so gegen das Risiko eines Rückzahlungsausfalles absichern, indem er bei Notwendigkeit die(...) - mehr lesen
  • Zwangsversteigerung
    Eine Zwangsversteigerung ist eine gerichtliche Vollstreckungsmaßnahme (meist als letztes Mittel angewendet), welche durch die Versteigerung einer Immobilie durch den Gläubiger offene Forderungen an den Schuldner ausgleichen soll. Im Rahmen einer im Amtsgericht öffentlich durchgeführten(...) - mehr lesen
  • Zwangsvollstreckung
    Eine Zwangsvollstreckung ist die Durchsetzung (unter Anwendung staatlicher Gewalt) eines rechtlich gültigen Gläubigeranspruchs gegen einen Schuldner. Die Zwangsvollstreckung ist sehr detailliert gesetzlich geregelt und darf nur unter bestimmten Voraussetzungen erfolgen. Maßgeblich sind hierbei(...) - mehr lesen
  • Zweitimmobilie
    Eine Zweitimmobilie gehört einem Eigentümer, in dessen Eigentum sich bereits eine andere Immobilie (die Erstimmobilie) befindet. In den meisten Fällen wird eine Zweitimmobilie weniger zur Selbstnutzung, sondern für die Vermietung angeschafft, um so ein zusätzliches Einkommen zu generieren. Die(...) - mehr lesen