Günstiger finanzieren mit einem KfW-Förderdarlehen – Wohnraum Modernisieren

Die Finanzierung einer Immobilie ist i.d.R. immer teuer, daher sollte man alle möglichen Einsparmöglichkeiten prüfen. Dies gilt sowohl beim Neubau sowie beim Kauf einer Bestandsimmobilie. Beim Neubau bsp. gibt es verschiedene Programme wie z.B. das Energie-Effizienzhaus der KfW, das gefördert wird. Der folgendene Artikel erläutert die Möglichkeiten der Modernisierung einer Bestandsimmobilie. Ob man diese nun kauft bzw. modernisierungsdarlehenbereits besitzt und saniert spielt dabei keine Rolle. Bei der Überlegung hinsichtlich der Modernisierung oder Instandsetzung der eigenen oder der gemieteten Immobilie stellt sich oft die Frage, ob diese Maßnahmen zinsgünstig finanziert werden könnten. Hier leistet die KfW-Bank einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung der Bauwirtschaft. Mit einem KfW-Förderdarlehen aus dem Programm „Wohnraum Modernisieren“ können alle Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen von wohnwirtschaftlich genutzten Gebäuden finanziert werden. Die Förderung steht dabei fast jeder Person zu. Sogar Mieter sind berechtigt die Förderung in Anspruch zu nehmen. Hierfür ist allerdings die Zustimmung des Vermieters erforderlich. Finanziert werden dabei 100% der förderfähigen Kosten. Das gesamte KfW-Förderdarlehen ist auf 100.000 Euro pro Wohneinheit begrenzt. Dies bedeutet, dass bereits bei kleineren Modernisierungen die anfallenden Kosten finanziert werden können. Wer allerdings die Modernisierungsmaßnahmen an seinem Ferien- oder Wochenendhaus über das Förderprogramm finanzieren will, fällt nicht in das Segment der geförderten Personen.

Die Konditionen eines KfW-Förderdarlehens sind oft deutlich günstiger als das allgemeine Marktniveau. Die Antragsstellung erfolgt nicht direkt über die KfW-Bank. Der Kreditantrag ist bei einer Primärbank (zum Beispiel der Hausbank) einzureichen. Die Hausbank entscheidet auch über die Kreditvergabe. Im Falle der positiven Entscheidung wird der KfW-Antrag über die Hausbank an die KfW-Bank elektronisch weitergleitet. Die Zusage seitens der KfW kommt i.d.R. relativ schnell. Nach erfolgter Zusage hat der Kreditnehmer 12 Monate zeit, um die zugesagten Finanzierungsmittel in Anspruch zu nehmen. Spätestens nach 12 Monaten sollte das Darlehen ausbezahlt sein. Hinsichtlich der Kreditlaufzeit sind Varianten mit 10, 20 oder 30 Jahren möglich. In jeder Variante ist zumindest ein tilgungsfreies Jahr auf Wunsch möglich. Die Auszahlung erfolgt immer zu 96%.

Der Kreditvertrag kommt zwischen dem Kreditnehmer und der Primärbank zustande. Es besteht seitens des Kunden keinen rechtlichen Anspruch darauf, dass die Primärbank ein KfW-Darlehen anbietet. Falls die Bank keine Kooperation mit der KfW-Bank pflegt, bleibt als Alternative oft nur der Gang zur Konkurrenz. Die meisten Online-Baufinanzierer sehen jedoch die Möglichkeit eines KfW-Förderdarlehens vor.

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