Wer Immobilien nicht zum Eigennutz sondern zur Ertragserwirtschaftung bzw. zur Nutzung steuerlicher Vorteile kauft oder errichtet, investiert gewerblich (meist unter Inanspruchnahme einer adäquaten Finanzierung, der sog. Investorenfinanzierung). Beispiele für die gewerbliche immobilienfinanzierung-fuerNutzung können z.B. sein: Ladenlokale, Verbrauchermärkte, Büroimmobilien oder Arztpraxen. Nicht zur gewerblichen Nutzung hingegen zählen vermietete Mehrfamilienhäuser. Bei gewerblichen Objekten wird zur Bestimmung des Beleihungswertes in der Regel das sog. Ertragswertverfahren angewendet: Hierbei fallen die zu erwartenden Mieteinnahmen ins Gewicht – im Gegensatz zum Sachwertverfahren, bei dem die Herstellungs- und Grundstückskosten als Berechnungsgrundlage fungieren.

Bei Kauf eines gewerblich genutzten Objektes wird zur Bestimmung des finanzierbaren Betrages ebenfalls der Ertragswert als Vergleich zum Kaufpreis errechnet. Wer gewerblich investiert, tut dies entweder aus einem bestehenden Geschäftsmodell heraus oder aufgrund einer Neuausrichtung oder einer Beteiligung an einer Gesellschaft. Entscheidend für den Erfolg dieser Investition ist neben der richtigen Umsetzung und Administration des geplanten Geschäftsmodelles natürlich auch die passende Finanzierung. Diese kann über ein Kreditinstitut oder mittels Beteiligung von Investoren erfolgen. Es gibt dabei keinen Königsweg: Jede Spielart hat Ihre Vorzüge und Risiken. Wichtig ist die Kenntnis über alle in Frage kommenden Varianten und deren Charakteristika.

Bei einer gewerblichen Investition steht dabei entweder eine primäre steuerliche Vorteilserlangung oder aber direkte Renditegenerierung durch laufende Erträge im Vordergrund. Damit die Rechnung aufgeht, muss mittels verschiedener Analysetools die aktuelle Situation detailliert aufgezeichnet werden und die Projektion in Richtung der geplanten Zukunft erfolgen. Wie ändert sich die derzeitige Ertragslage durch die neue Akquisition? Wie sehr lasten Zins- und Tilgungszahlungen auf dem zu erwartenden Ertragsplus? Wie sind die langfristigen Aussichten? Gibt es unkalkulierbare Risiken, z.B. Währungskursschwankungen? Wer nicht alle Seiten gründlich beleuchtet, gerät schnell ins Abseits. Professionelle Partner helfen bei der Analyse der geplanten Investition hinsichtlich Anpassung an die persönliche / betriebliche Vermögensplanung und Risikobereitschaft. Hilfe von dieser Seite verbessert die Entwicklungs- und Ertragslage merklich, da auch ein gewerblicher Investor nicht alle Varianten und Marktgegebenheiten kennen kann.

» Dr. Klein: Investorenfinanzierung
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