Immobilienfinanzierung für Selbständige und Unternehmer

Die Immobilienfinanzierung ist für Selbstständige und Unternehmer häufig mit größeren Hindernissen als für Arbeitnehmer verbunden. Die Kriterien werden für diese Berufsgruppen zwar strenger angesetzt, jedoch gibt es dennoch Möglichkeiten, eine Immobilienfinanzierung zu erhalten.

Wie es bei Arbeitnehmern der Fall ist, so möchten auch viele Selbstständige und Unternehmen in eine eigene Immobilie investieren. Insbesondere für diese immobilienfinanzierung-fuerBerufsgruppen dient dies häufig der Altersvorsorge. Kann die Immobilie nicht aus eigenen Mitteln finanziert werden, ist ein Kredit notwendig. Selbstständige und Unternehmen können sich am besten an die Hausbank wenden. Dort bestehen häufig sehr gute Möglichkeiten, einen Kredit zu erhalten. Alternativ können die Leistungen eines Kreditvermittlers in Anspruch genommen werden, denn die einzelnen Kreditinstitute setzen die Messlatte für diese Personengruppe unterschiedlich hoch an. Ein Kreditvermittler ist schneller in der Lage, dem Kreditnehmer geeignete Angebote vorzulegen. Damit die Anfrage bei Kreditinstituten erfolgversprechend ist, müssen insbesondere Selbstständige und Unternehmer einige Kriterien erfüllen.

Wichtige Kriterien für die Immobilienfinanzierung

Die besten Voraussetzungen für die Kreditaufnahme werden erfüllt, wenn die berufliche Tätigkeit bereits seit mindestens drei Jahren besteht. Innerhalb dieser drei Jahre sollten am besten ansteigende Gewinne erzielt worden sein. Schwankungen in den Einkommensverhältnissen werden hingegen häufig als Risiko bewertet. Bei einem stetigen Anstieg der Einkünfte wird eher von einem gesicherten Einkommen ausgegangen. Für die Höhe des Einkommens wird in der Regel der Gewinn vor Steuern genutzt. Bei diesem nehmen viele Kreditinstitute einen Abschlag in Höhe von 25 bis 30 Prozent vor. Das restliche Einkommen wird als verfügbares Einkommen gewertet. Von diesem werden je nach Familiensituation zudem noch die Lebenshaltungskosten abgerechnet.

Als Einkommensnachweise dienen Selbstständigen und Unternehmern zum Beispiel Bilanzen oder eine betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA). Diese Unterlagen können in der Regel vorab beim Steuerberater angefordert werden. Besonders wichtig ist für Selbstständige und Unternehmer zudem das Eigenkapital, welches mit in die Finanzierung eingebracht wird. Dies sollte bei mindestens 20 bis 30 Prozent liegen. Dadurch reduziert sich für die Bank das Risiko. Allerdings bewerten Kreditinstitute in der Regel nicht nur die Einkommensentwicklung und die Höhe des Eigenkapitals, sondern ebenso die Branche. So ist es beispielsweise für viele Freiberufler, wie zum Beispiel für Ärzte, Rechtsanwälte oder Journalisten, leichter möglich, einen Kredit zu erhalten, als für einige Gewerbetreibende. Unternehmer aus Branchen wie beispielsweise Fitnessstudios oder der Gastronomie haben es häufig schwieriger. Dadurch müssen strengere Voraussetzungen erfüllt werden oder es werden Zinsaufschläge fällig.

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