Interhyp Wohntraumstudie: Die Psychologie des Wohntraums

München (19. Dezember 2018) My home is my castle: Für die Deutschen ist das eigene Zuhause mehr als eine Immobile. 97 Prozent verbinden mit dem Zuhause Geborgenheit, Gemütlichkeit, Privatsphäre und einen Rückzugsort. Das zeigt die aktuelle Interhyp Wohntraumstudie. Für die Erhebung hat Deutschlands größter Vermittler privater Baufinanzierungen nicht nur 2.100 Bundesbürger repräsentativ quotiert befragt, sondern im Vorfeld erstmals zusammen mit dem Rheingold Institut qualitativ-psychologische Tiefeninterviews durchgeführt.

Es gibt viele Wörter für „Zuhause“. Der Bayer sagt „dahoam“, der Sachse „daheeme“, der Schwabe spricht von „drhoim“ und auf Plattdeutsch heißt es schlicht „dat Huus“. Die Bedeutung der Begriffe ist dennoch gleich: Das Zuhause ist für die Mehrheit der Deutschen zum einen der wichtigste Rückzugsort aber auch der Ausgangspunkt des Soziallebens. Dafür muss die Immobilie zum eigenen Umfeld passen, denn sie soll die Menschen immer auch mit Familie und Freunden verbinden.

„Obwohl das Zuhause den Deutschen so wichtig ist und sie gern darüber sprechen, bleiben sie mit ihren Wohnträumen bodenständig und pragmatisch“, erklärt Mirjam Mohr, Vorständin der Interhyp AG mit Blick auf die Studie. So haben die psychologischen Tiefeninterviews ergeben, dass die Immobilienträume der Deutschen eher zurückhaltend sind – selbst wenn Geld keine Rolle spielen würde. Die Befragten konnten in den meisten Fällen gut erklären, warum sie keine Luftschlösser bauen. Für 66 Prozent muss die Art zu wohnen zum eigenen Leben passen. Luxuriöse Traumimmobilien würden sie von ihrem Umfeld entkoppeln.

„Die Befragten ahnen: Zwar wäre das Wohnen selbst traumhaft, aber sie wären nicht glücklicher“, fasst Mirjam Mohr zusammen. Dementsprechend träumen laut der Studie auch nur 15 Prozent von einem Penthouse und lediglich zehn Prozent von einer Villa oder einem Schloss.

Seit dem Jahr 2011 führt die Interhyp AG die Wohntraumstudie durch. Bei der Neuauflage 2018 hat Interhyp zusammen mit dem Rheingold Institut den Untersuchungsrahmen erweitert und ein zweistufiges Studiendesign entworfen. Im ersten Schritt wurden 20 qualitativ-psychologische Tiefeninterviews durchgeführt. Im nächsten Schritt wurden die wichtigsten Erkenntnisse der Interviews in quantitativen Fragebogen überführt und im März und April 2.100 Menschen in einem bundesweiten und repräsentativen Online-Panel befragt. So konnten sämtliche Bedürfnisse und Wünsche der Befragten rund um das eigene Zuhause erfasst werden. Die wichtigsten Ergebnisse auf einen Blick finden Sie unter wohntraumstudie.interhyp.de.

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