Kredite für Selbständige erfordern sorgfältige Planung

Als Unternehmer bzw. Freiberufler ist es oft nicht einfach, einen Kredit für notwendige Anschaffungen oder Investitionen zu erhalten. Die Prüfungen durch den Kreditgeber sind extrem detailliert und beziehen neben der wirtschaftlichen Entwicklung und der aktuellen Ertragslage auch das Branchenumfeld und die Zukunftseinschätzungen mit ein. Prinzipiell sind daher die Aufwendungen für einen Selbstständigen bzw. einen Freiberufler viel größer als für einen Arbeitnehmer, damit eine Finanzierung realisiert werden kann. Existenzgründer haben hier noch einen kleinen Vorteil: Sie können von Förderungen extra für den Start ins selbstständige Dasein profitieren und erhalten beispielsweise so den Vorteil einer 2-jährigen Tilgungsaussetzung. Existenzgründerdarlehen werden zwar über die Hausbank vertrieben und dort auch beantragt, sind aber prinzipiell staatliche unterstütze Produkte. Ist man hingegen schon länger selbstständig, müssen die betriebswirtschaftlichen Auswertungen mindestens der letzten 2 Jahre vorgelegt werden, damit die Bank eine Prüfung vornehmen kann.

Die aktuelle Situation

Bei der Beantragung eines gewerblichen Darlehens gilt es, einige bürokratische und finanzrelevante Hürden zu nehmen. In der Praxis ist es oft üblich, den gesamten Fremdkapitalbedarf in kurz-, mittel- und langfristige Verbindlichkeiten mit unterschiedlichen Finanzierungskonditionen zu unterteilen. Welcher Kreditgeber dabei eine individuell passende bzw. flexible und dabei noch günstige Finanzierung anbietet, ist oft nur durch entsprechende Anfragen an möglichst viele Anbieter herauszufinden. Dafür sollten alle notwendigen Formalitäten vorab erledigt sein und die für die ausgiebige Prüfung erforderlichen Analysezahlen vorliegen. Die Kreditinstitute sind seit den neuen Finanzregelungen (Stichwort: Basel II) gehalten, eine möglichst solide Eigenkapitalbasis zu halten. Unvollständige oder nicht als ausreichend bewertete Voraussetzungen auf Seiten des Kreditinteressenten werden daher sicherlich nicht als kreditwürdig eingestuft.

Bank oder Makler – was ist besser?

Auf dem Weg zu einer aussagekräftigen, vollständigen und im Vorfeld bereits optimierten Kreditanfrage kann ein neutraler Finanzmakler dem Interessenten tatkräftig zur Seite stehen. Durch die vorhandene, langjährige Erfahrung und einen entsprechend großen Marktüberblick kann er bereits vor einer Kreditanfrage mögliche Optimierungen prüfen (z. B. den Erhalt von Förderungen oder die Anpassung der Kreditkriterien an die individuellen Verhältnisse) und nach der dedizierten Anfrage viele verschiedene Anbieter aus seinem Portfolio gegeneinander vergleichen. Der Makler ist in dieser Hinsicht besser geeignet als eine einzelne Bank, um den Unternehmer oder Freiberufler auf seinem Weg zu einem realisierbaren Darlehen zu unterstützen. Das heißt aber nicht, dass der Unternehmer auch trotzdem zu seiner Hausbank gehen und dort nach einem entsprechenden Angebot fragen kann. Ein Makler hat nur einfach mehr Möglichkeiten, die Anfrage und die Voraussetzungen zu optimieren und dann zwischen möglichst vielen Anbietern auszuwählen. Die Aufnahme eines Kredites ist immer auch eine vertrauliche Angelegenheit und der Unternehmer hat manchmal einfach nicht das Vorwissen, die Zeit und die Geduld, persönlich mit einer oder mehreren Banken zu sprechen. Eine unverbindliche Anfrage kann bei einem Makler immer erfolgen – ob das Angebot dann tatsächlich angenommen wird, ist und bleibt die freie Entscheidung des Interessenten.

Weitere Informationen und Anbieter siehe Gewerbekredit

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