Offene Immobilienfonds – eine einfache Erklärung

Gerd Altmann - Pixabay

Offene Immobilienfonds versprechen in Zeiten niedriger Zinsen eine interessante Rendite. Bei einem offenen Fonds handelt es sich um eine Geldanlage, in die der Kunde jederzeit investieren kann. Der Fonds wird zu keinem Zeitpunkt geschlossen. Bei der Einlage wird ein Aufschlag fällig, der von der Gesamtsumme abgezogen wird. Weitere Kosten fallen für die Investition nicht an.

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Der offene Immobilienfonds wird von Experten gemanagt. Es handelt sich um einen Aktienfonds, der, wie es der Name bereits sagt, das zur Verfügung stehende Kapital ausschließlich in Immobilien investiert. Dabei ist die Anlage weit gestreut. Es gibt Offene Immobilienfonds, die ausschließlich in Deutschland und Europa investieren. Bei anderen gibt es eine weltweite Streuung. Wie bei allen Aktienfonds ist die Rendite deutlich höher als bei klassischen Sparanlagen. Gleichermaßen gibt es ein Verlustrisiko, das jedoch nur temporär und im Vergleich zu anderen spekulativen Aktienfonds gering ist.

Offene Immobilienfonds – so funktionieren sie

In offene Immobilienfonds kann jederzeit investiert werden. Ein Mindestkapital gibt es nicht. Da der Fonds nicht geschlossen wird, ist die Entnahme von Kapital ebenfalls jederzeit möglich. Kunden, die sich für Investitionen in einen offenen Immobilienfonds interessieren, können sich bei einer Bank beraten lassen. Alternativ ist es möglich, die für die Investition notwendigen Informationen im Internet zu recherchieren. Internetbanken bieten auf Wunsch eine telefonische Beratung an. Für die Investition in Offene Immobilienfonds ist Weltsparen ein kompetenter und seriöser Partner. Es gibt verschiedene offene Fonds, in denen Einlagen getätigt werden können.

Um Kapital in einen offenen Immobilienfonds zu investieren, muss ein Depotkonto eröffnet werden. Es gibt Immobilienfonds, die nur von bestimmten Banken angeboten werden. Bei anderen ist eine Eröffnung des Fonds unabhängig von der Bank möglich. Über das Depotkonto werden die Anteile erworben. Ein Immobilienfonds hat einen tagesaktuellen Ausgabepreis und einen Verkaufspreis. Der Ausgabepreis ist höher als der Verkaufspreis. Dies bedeutet, dass der Anleger in den ersten Wochen und Monaten Verlust macht. Aus diesem Grund handelt es sich um eine längerfristige Geldanlage. Es sollte nur Kapital in einen offenen Immobilienfonds investiert werden, das für einen längeren Zeitraum nicht benötigt wird.

Vor- und Nachteile der Investition in offene Immobilienfonds

Wie bei jeder Geldanlage gibt es auch bei der Investition in offene Immobilienfonds Vor- und Nachteile, die der Kunde kennen sollte, bevor er sich für den Kauf von Anteilen entscheidet.
Die Vorteile liegen in der hohen Rendite und in der hohen Wertstabilität der Anlage. Gerade in Zeiten niedriger Zinsen gehören Immobilien zu dem Kapital, das in seinem Wert nicht so stark verfällt. Von einer Inflation sind Immobilien nur selten betroffen. Dies wirkt sich auch auf den Wert der Immobilienfonds aus. Diese erzielen auch in Zeiten der Negativzinsen eine Rendite, die mitunter im zweistelligen Prozentbereich liegt.

Nachteile gibt es in Bezug auf die Verfügbarkeit des investierten Geldes. Da es einen Ausgabeaufschlag gibt, muss der Kunde zunächst einige Zeit warten, bis der Aktienwert die Höhe der Einlage wieder erreicht hat. Abhängig von der Entwicklung des Immobilienfonds kann dies einige Wochen oder Monate dauern. Auch in ihrem Verlauf ist die Anlage nicht dauerhaft wertstabil, das heißt wenn das Geld zu einem Zeitpunkt dringend benötigt wird, an dem der Wert des Immobilienfonds niedrig ist, kann es zu Verlusten kommen.