Photovoltaik-Anlagen mit Hilfe der KfW leichter finanzierbar

Photovoltaik-Anlagen können zur Stromerzeugung aus Sonnenenergie genutzt werden und können so die eigene Stromversorgung auf billige Art und Weise unterstützen. Überschüssig produzierter Strom kann in das öffentliche Netz gegen eine staatlich garantierte Einspeisevergütung abgegeben werden. Damit das alles funktioniert, muss zunächst eine entsprechende Anlage (in der Regel auf dem finanzierung-photovoltaikHausdach) errichtet werden. Die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt dabei den Neukauf und den Aufbau entsprechender Anlagen und / oder die Erweiterung bestehender Photovoltaikanlagen, sofern damit eine entsprechende Leistungssteigerung erzielt wird.

Welche Fördervoraussetzungen gibt es?

Damit die beschriebene Unterstützung gewährt wird, muss sichergestellt sein, dass mindestens ein Teil des über die zu errichtende bzw. zu erweiternde Anlage produzierten Stroms in das öffentliche Netz eingespeist wird. Grundsätzlich können dabei nicht nur Privatleute, sondern auch Unternehmen, Vereinigungen oder andere Personenkreise gefördert werden. Wichtig ist dabei jedoch, dass die betreffende Photovoltaik-Anlage noch nicht durch die KfW gefördert wurde, denn dann ist keine weitere Förderung mehr möglich.

Wie genau sieht die Förderung aus?

Die Förderung besteht aus einem verbilligten Kredit (KfW Photovoltaik-Förderung), welcher über die Hausbank beantragt werden muss. Gefördert werden dabei bis zu 100 % der Nettoinvestitionskosten (ohne Mehrwertsteuer) bis zu einem maximalen Darlehensbetrag von 25 Millionen Euro je Projekt. Die Auszahlung erfolgt zu 100 %, ist auf Wunsch jedoch auch in Teilbeträgen abrufbar. Nach der Zusage hat der Darlehensnehmer 12 Monate Zeit, den bereitgestellten Betrag abzurufen. Für die Zinskonditionen gelten unterschiedliche Klassen (billigster Zinssatz derzeit 1,46 % effektiver Jahreszins) – zudem sind je nach Kreditvariante unterschiedliche Laufzeiten (von 5 bis 20 Jahren), tilgungsfreie Anlaufjahre (1, 2 oder 3 Jahre) und Zinsbindungen (5 bis 20 Jahre) möglich. Die Rückzahlung erfolgt durch gleich hohe Kreditraten (sog. Annuitäten) aus unterschiedlichen Zins- und Tilgungsanteilen. In den tilgungsfreien Anlaufjahren werden nur die Zinsen gezahlt. Eine außerplanmäßige Sondertilgung ist jederzeit gegen Zahlung einer entsprechenden Vorfälligkeitsentschädigung möglich.

Wie muss der Interessent vorgehen?

Die Beantragung und das Handling passieren über die Hausbank des Interessenten, welche die jeweiligen Dokumentationen durchleitet und auch die Sicherheitenstellung und die Rückzahlungen gewährleistet. Der persönliche Bankberater hilft ebenfalls bei allen Fragen rund um den KfW-Förderkredit weiter. Eine erste Information kann auch im Internet auf den Seiten der KfW abgerufen werden.

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