Sind Fondsvergleich und Fondsanalyse wirkliche Entscheidungshilfen beim Fondskauf?

Eine Investition in Investmentfonds wirft die Frage auf, welchem der vielen tausend Fonds in Deutschland der Vorzug gegeben werden soll. Soll auch hier das Risiko sinnvollerweise breiter verteilt werden, müssen gar mehrere Fonds für die Investition ausgewählt werden. Die einschlägigen Medien bieten hierzu eine Vielzahl an „Entscheidungshilfen“ an:

Fondsvergleich im Internet, fondsanalyseFondsanalysen in Fachzeitschriften, Bewertungen von Ratingagenturen oder Expertenratschläge im Fernsehen. Doch welchen von diesen Daten kann man wirklich entnehmen, welche die besten Fonds für die eigene Anlage sind? Dazu ist es zunächst notwendig, dass der Anleger sich grundsätzlich mit der Thematik beschäftigt und versteht, was diese Zahlen und Kommentare aussagen und wie diese Bedeutung auf die zukünftige Entwicklung des Investmentfonds Einfluss nehmen können.

So nützt ein gutes Rating, eine hervorragende Entwicklung in den letzten 5 Jahren und die Empfehlung mehrerer Experten wenig, wenn der Zielmarkt in den der Fonds investiert, sich später als rückläufig herausstellt. Anhand einiger Kennzahlen beim Fondsvergleich kann man erkennen, wie risikobereit das Fondsmanagement investiert oder wie hoch die Schwankungsbreiten der Wertentwicklung sind – dies gibt zumindest einen Anhaltspunkt ob ein Investment eher riskant ist oder nicht. Natürlich ist Geldanlage immer auch eine Frage der Grundeinstellung: Soll mit mehr Risiko investiert werden, um die Chance auf mehr Rendite zu erlangen oder doch lieber nicht? Es empfiehlt sich also gerade für Neueinsteiger,

Ihre Investitionen möglichst breit zu fächern und nicht alles Kapital auf einmal zu investieren, sondern nach und nach zu verteilen. Die Zahlen und Analysen können dabei hilfreich sein, bilden aber nicht die primäre oder alleinige Entscheidungsgrundlage.

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