Stadt, Land oder doch lieber Umland?

(München, 28. August 2018) Stadt, Land oder Speckgürtel? Die
Frage, wo man das persönliche Wohnglück findet, beschäftigt die Menschen
in Deutschland sehr. Das bestätigt die aktuelle
Interhyp-Wohntraumstudie und verdeutlicht zudem, dass es keine
bestimmte, präferierte Wohnlage gibt, sondern die Menschen hin- und
hergerissen sind. „Wir konnten weder in den qualitativen Interviews noch
der Befragung des repräsentativen Online-Panels von 2.100 Menschen
feststellen, dass es eine Flucht von der Stadt aufs Land gibt“, sagt
Mirjam Mohr, Vorständin des Privatkundengeschäfts der Interhyp AG.

Es
zieht die Befragten in kleinere oder mittlere Städte (32 %), aufs Land
(26 %), in die Großstadt (16 %) oder auch in den sogenannten Speckgürtel
(26 %). Das Bild ist demnach deutlich differenzierter.

Welche
Lage die Menschen bevorzugen, hängt unter anderem von ihrer aktuellen
Lebenssituation ab: Während Singles lieber in der Stadt wohnen möchten
(25 %), zieht es Familien in den Speckgürtel oder aufs Land (33 % bzw.
31 %). Ältere Menschen wiederum würden gern zurück in die Stadt ziehen
(34 %). „Als Vorteile der Stadt haben viele der Befragten die Atmosphäre
und die zahlreichen Freizeitmöglichkeiten genannt. Das Leben auf dem
Land wiederum bietet Ruhe, die Nähe zur Natur und die Menschen fühlen
sich stärker in die dortige Gemeinschaft eingebunden. Hinzu kommt:
Außerhalb der Ballungsgebiete haben die Menschen meist mehr Platz und
der Wohnraum ist günstiger“, sagt Mirjam Mohr.

Ein
Kompromiss ist für viele der Befragten das Umland der Großstadt. Die
Lage ist meist ländlicher und das Stadtleben mit all seinen Vorzügen nur
eine S-Bahn-Fahrt entfernt. „Wer dort lebt, vereint das Beste aus
beiden Welten und ist der Umfrage nach mit 88 Prozent am zufriedensten“,
sagt Mohr.

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