Welche Geldanlage lohnt aktuell noch?

Angesichts der aktuellen Niedrigzinsphase und den Auswirkungen der letzten Finanzkrise lohnen sich „herkömmliche“ Geldanlagen wie Sparbücher, Festgelder oder Lebensversicherungsverträge kaum noch. Die erzielbaren Mini-Zinsen liegen oft noch unter der aktuellen Inflationsrate und ergeben somit sogar einen realen Kaufkraftverlust. Viele Geschäftsbanken, Sparkassen oder Versicherungsgesellschaften bieten ihren Kunden bei risikoarmen Anlageprodukten somit kaum noch eine positive Rendite. Um aber eine solche Rendite für das sauer verdiente Geld Kapitalanlageeinzufahren oder gar sinnvoll für die Altersvorsorge anzusparen, eignen sich daher herkömmliche Produkte eher nicht und der Anleger sollte sich nach alternativen Anlagemöglichkeiten umschauen. Der Markt hierfür ist jedoch vergleichsweise unübersichtlich und besonders Laien können sich hier nur schwer zurechtfinden.

Der Mix macht‘s

Häufig zeichnen sich die Anlagealternativen zu Sparbuch, Tagesgeld & Co. durch ein erhöhtes Anlagerisiko aus, was nicht unbedingt akzeptiert werden kann. Oftmals hört man, dass ein erhöhtes Risiko eben für die Erzielung einer attraktiven Rendite notwendig ist. Das ist so nur bedingt richtig. Es stimmt zwar, dass bei Produkten mit attraktiver Anlagerendite meist ein erhöhtes Risiko gegeben ist – doch durch eine geschickte Verteilung der Anlageformen kann der Anleger das Gesamtanlagerisiko senken und trotzdem eine meist recht ansehnliche Rendite einfahren. Hierzu sollten vor allem mittel- und langfristige Anlageformen bevorzugt werden. Ein sinnvoll zusammengestellter Mix des Anlageportfolios trägt klar zur Risikominimierung bei – denn je nach Präferenz und individueller Situation können unterschiedliche Gewichtungen von z. B. Aktienfonds, Sachwertanlagen wie Immobilien oder Edelmetalle und Anlagekonten sehr gut zum gewünschten Risiko-/Chancenprofil passen.

Was eignet sich für wen?

Tages- und Festgeldkonten sind eine sehr sichere Geldanlage – allerdings mit extrem geringen Guthabenzinsen. Diese Konten eignen sich daher eher für die kurzfristige Parkmöglichkeit von Kapital, was später wieder benötigt wird. Langfristige Anlageplanungen sollten eher Sachwertanlagen und Fondssparpläne beinhalten – hierbei kann je nach persönlicher Vorliebe und nach der gewünschten Risikomaxime investiert werden – mit unterschiedlichen Renditeerwartungen. Bei Immobilien sollte bedacht werden, dass eine breite Streuung das Risiko der Abwertung einzelner Objekte abfedert. Je nach vorhandenem Anlagekapital sollte in möglichst viele verschiedene Anlageklassen investiert werden – bei der richtigen Verteilung kann dabei ein neutraler Finanzberater wertvolle Dienste leisten. Wichtig: Vertragsdetails sollten immer sehr genau überprüft werden – hier lauern oft versteckte Kosten und Risikoaufklärungen, die für die persönliche Beurteilung einer Anlageform sehr wichtig sind.

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