Wird die Immobilienkreditrichtlinie wieder gelockert?

Bei einer Baufinanzierung geht es um viel Geld – zumindest sieht das die Mehrzahl der privaten Bauherren und Eigenheimkäufer in Deutschland so. Und sicher war und ist für viele der Traum vom eigenen Haus in erster Linie mit der Frage verbunden, was die Erfüllung des Wunsches kosten wird. Die Aufwendungen, die deutsche Familien durchschnittlich für den Hausbau, dem damit verbundenen Grundstückserwerb und die wohnimmobilienkreditrichtliErschließungsarbeiten ausgeben, liegen zwischen 220.000 und 250.000 Euro. Und damit stellt sich dann auch gleich die Frage, wie das Ganze ohne große Ersparnisse, Erbschaften und bei normalen Einkommensverhältnissen zu bewältigen ist. Baufinanzierungen sind gegenwärtig so attraktiv, günstig und verlockend wie selten zuvor. Auch ohne Eigenkapital kann heute erfolgreich finanziert werden – aber immer gilt es abzuwägen und verantwortungsbewusst gegenüber sich selbst und seiner Familie zu sein. Die Kehrseite stellen jedoch die stark erhöhten Immobilienpreise dar, die gerade in den Ballungszentren zu vernehmen sind. Ebenso verhält es sich bei Grundstückspreisen und Baukosten.

In jüngster Vergangenheit wurden die Richtilinien für Immobilienfinanzierungen sehr stark verschärft, um Darlehensnehmer vor einer Überschuldung zu schützen und eine Immobilienblase zu verhindern, wie sie einst in den USA stattfand. Aufgrund dessen konnten sich viele Interessenten den Traum vom Eigenheim nicht ermöglichen. Käufer und zukünftige Bauherren könnten jedoch wieder aufatmen, da eine Lockerung dieser verschärften Immobilienkreditrichtlinien in kürze in Kraft treten soll, wie es jüngst in der Presse zu hören war, was die Chancen auf einen erneuten Anlauf erhöhen würde.

Im Vorfeld sollte jedoch schon abgewogen werden welcher Weg eingeschlagen  werden soll und was beachtet werden muss: Welche Sicherheiten erwartet die Bank, und wie können diese Sicherheiten aufgebracht oder nachgewiesen werden? Welchen Vorteil hat ein Bausparvertrag, und was ist ein Fremdwährungsdarlehen? Wie hoch sollte der Eigenkapitalanteil sein, und welche Möglichkeiten gibt es, auch ohne nennenswertes Vermögen zu bauen und zu finanzieren? Um eine hoffnungsvolle Immobilienfinanzierung nicht schon nach wenigen Jahren zu einer vollkommenen Geißelung des privaten Finanzhaushaltes werden lassen, empfiehlt sich immer der zusätzliche Rat eines Experten. Seriöse Finanzierungsanbieter beraten umfassend – aber auch der Bauherr selbst sollte sattelfest sein, sich ausführlich mit dem Thema beschäftigen und die Vor- und Nachteile verschiedener Finanzierungsarten und Angebote bewerten können.

Unser Finanzierungsportal bietet dafür ein breites Themenspektrum mit vielen wichtigen, gut erklärten Inhalten und Zusammenhängen. Kaufineressenten oder künftige Bauherren sollten sich im Vorfeld detailliert informieren und ihre Möglichkeiten genau checken. Hilfreiche Informationen bietet die Rubrik Baufinanzierung, wo verschiedene Baufinanzierungsmodelle erklärt werden und verschiedene Baufinanzierungsrechner einen ersten Überblick geben können. In jedem Fall sollten Kaufinteressenten einen neutralen Baufinanzierungsvermittler kontaktieren, der einen detailliert berät und neben einen günstigen Zinssatz auch eine optimales Finanzierungsmodell unterbreitet, so dass die Finanzierung der Immobilie auch auf Dauer erfolgreich ist.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*