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Eine Immobilie kann – unabhängig vom Nutzungszweck – immer auch zum Ziele einer Renditeerwirtschaftung erworben werden. Grundsätzlich stellen Immobilien kapitalmarktunabhängige und weitgehend inflationsresistente Sachwertanlagen dar, die durch ihre Substanz allein einen immer „greifbaren Wert“ darstellen. Somit stellen Immobilieninvestments eine attraktive Anlagebeimischung für ein möglichst ausgewogenes Portfolio dar und können die Risikoverteilung positiv beeinflussen. Um laufende Renditen zu generieren, müssen allerdings auch entsprechende Nutzungsmodelle (z.B. Vermietung, Verpachtung oder Mietkaufmodelle) zu Grunde liegen.

Das dafür notwendige Wissen – gepaart mit dem entsprechenden Arbeitsaufwand – stellt jedoch für viele Anleger ein Problem dar. Hinzu kommen mögliche spezifische Probleme (z.B. Leerstand, Zerstörung oder notwendige Sanierungsmaßnahmen), die viele daher von einem Direktinvestment in eine Einzelimmobilie zurückschrecken lassen. Nicht umsonst stellen Immobilienfonds in Deutschland deswegen einen sehr großen Anlagemarkt dar, denn hier wird das Risiko für den Anleger auf viele Schultern verteilt. Je nach Anlagekapital und Risikobereitschaft kann ein Immobilieninvestment wahlweise in viele tausend verschiedene Immobilienfonds erfolgen. Ob dabei nun bestimmte Immobilienverwendungszwecke, offene oder geschlossene Beteiligungen oder spezifische Regionen einen persönlichen Schwerpunkt für den Anleger abbilden sollen – es findet sich für fast alle Anlageinteressen ein passender Immobilienfonds.

In der Regel müssen für höhere Renditeziele auch höhere Risiken eingegangen werden – eine breite Streuung z.B. in Dachfonds oder über eine professionelle Vermögensverwaltung bringt meist durchschnittliche Renditen (bei dann allerdings überschaubarem Risiko) hervor. Bei allen Investmentüberlegungen muss auch die individuelle Steuersituation des Anlegers berücksichtigt werden, denn je nach individueller Vermögens- und Einkommenslage können bestimmte Investments trotz geringerer Rendite am Ende für den Anleger das bessere Investment darstellen. Jeder nicht ausreichend erfahrene Anleger sollte aufgrund der Vielzahl an Möglichkeiten und Risikostrukturen möglichst unabhängigen, professionellen Rat einholen.