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Als Immobilienmarkt wird generell das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage bezeichnet, die sich in diesem Fall auf die Grundstücke und Gebäude beziehen. Auf dem Markt kommen demnach die potenziellen Käufer und Mieter sowie die Eigentümer bzw. Vermieter zusammen, um die Objekte zu handeln. Bei Immobilien wird allerdings nicht von einem Markt, sondern mehreren Teilmärkten gesprochen. Diese Einteilung lässt sich darauf zurückführen, dass Immobilien im Gegensatz zu anderen Vermögenswerten spezielle Eigenschaften aufweisen. Dazu gehören vor allem ihre Heterogenität, die feste Verbundenheit mit einem bestimmten Standort und ihr Einsatz entweder als Miet- oder Kaufobjekt.

Dadurch wird meist von lokalen Immobilienmärkten sowie einem Markt für Gewerbeimmobilie, für Wohnimmobilien oder auch Renditeimmobilien gesprochen. Neben dem Standort und der Nutzung kann weiter in Vertragsarten oder auch den Entwicklungsstand der Immobilie unterteilt werden. Jeder Teilmarkt zeichnet sich durch seine ganz eigenen Faktoren aus, die den Kauf- und Mietpreis der Immobilien mit bestimmen. Eine gleichwertige Immobilie wird daher auf dem Immobilienmarkt in München zu einem höheren Preis angeboten als etwa in Berlin. Diese Unterschiede lassen sich darin begründen, dass der jeweilige Immobilienmarkt auch wesentlich von der Nachfrage und dem verfügbaren Angebot beeinflusst wird. Für Transparenz auf dem Markt können Makler und Immobilienportale im Internet in gewissem Maße sorgen.

Durch die Sammlung von Informationen ist es möglich, informative Daten übersichtlich darzustellen und dadurch beispielsweise die Kaufpreise für bestimmte Wohnungsgrößen an einem Standort abzubilden. Äußere Einflüsse können sich auf die einzelnen Immobilienmärkte auswirken. Dazu gehören insbesondere die zunehmende Alterung der Bevölkerung, die wirtschaftliche Lage eines Standortes oder auch politische Entscheidungen.